Beiträge von Joe_IBM

    Die Lösung ist besser, als meine Floppy zu schlachten - auch wenn die Mechanik defekt ist.

    x1541 : Hast Du noch eine Mechanik über oder brauchst Du eine Platine als Ersatz? Mein Gehäuse ist auch noch ganz gut...vielleicht lässt sich da was machen?


    Gruß, Jochen

    Ich habe noch neue, unbenutzte Stift, die 30 Jahre nach Ablauf der MHD völlig trocken sind. Über 2 Punkte mache ich mir Gedanken: Ein Teil der Farbe geht ins Wasserbad - wieviel ist danach noch im Stift? Und wie schnell verdunstet das Wasser wieder?

    Habe jetzt auch einen noch vollen, aber eingetrockneten Stift aktiviert und dabei die Methode von Toshi etwas abgewandelt.

    Zuerst entferne ich die Kappe des Stiftes. Dazu säge ich etwa 1mm vom oberen Ende des Stiftes ab. Nicht zu tief sägen, sonst sägt man die Kappe an. Sobald man das Weiß der Kappe sieht, aufhören! Dann kann man die Kappe abziehen, ich nutze dazu eine Abisolierzange.


    Den geöffneten Stift ins Wasserbad legen und ein paar Tage stehen lassen. Das Wasser färbt sich schwarz oder welche Farbe man auch immer hat. Ich habe das Wasser ein paarmal ersetzt aber das war wohl überflüssig. Spiritus hatte ich gerade keinen da, aber einfaches Wasser tut es auch.


    Dann die Stifte auf Toilettenpapier stellen (nach Toshi zum Leersaugen) aber nur ein paar Stunden, bis die Tinte fließt. FERTIG!


    Keine Farbe nachgefüllt, und trotzdem bringt der Stift ein gutes Ergebnis. Besser als alles was ich vorher versucht habe. Der Demoplot des HP7574 funktioniert auch mit nur einem Stift (er versucht dann, den Stift zu wechseln, macht aber mit demselben Stift weiter, wenn keine anderen im Karussell stecken). Alle Elemente werden gut erkennbar gezeichnet.


    Wie lange ein so reaktivierter Stift hält, ist natürlich eine andere Frage. Nachfüllen kann ich ihn ja immer noch. Ich werde das jetzt mal mit farbigen Stiften versuchen, mit Schwarz hat das gut geklappt.


    Gruß, Jochen

    Wenn Du noch Stifte brauchst, kann ich Dir ein paar schicken.

    Danke für das Angebot. Im Moment habe ich genug da, um meinen Plotter zu bestücken - voraus gesetzt, ich bekomme die nachgefüllt ohne sie kaputt zu machen. Sollte dabei was schief gehen und ich brauche noch ein paar Stifte würde ich mich bei Dir melden.


    Gruß, Jochen

    Bis Anfang Juli bin ich im Stress und habe keine Zeit, den Rechner abzuholen. Danach sollte etwas Luft sein. Wenn Helmut seinen Reparaturkurs macht, wollte ich kommen. Das ist ja quasi um die Ecke. Wenn das passt, dann bitte PM. Deine Daten habe ich ja noch...


    Gruß, Jochen

    Der Eprom geht gerne beim Umstecken kaputt, so war das mit meiner FDC4 Karte. Da hat der Eprom aber auch direkte Verbindung zu den Steckkontakten, insofern hat Toast_r recht - nahe der Fehlerursache suchen. Ist ja alles gesockelt. Mit den fraglichen ICs helfe ich gerne - wenn vorhanden - aus.


    Gruß, Jochen

    Ich habe das in den letzten Tagen mit Stempelkissenfarbe probiert - mit mäßigen Erfolg. Ohne Wasserbad geht gar nichts, die alte Farbe muss raus. Ich habe an der Oberseite der Stifte etwa 1mm weggeschnitten, dann kann man den Stopfen ziehen und nachher wieder drauf setzen. Ist der Stift erstmal offen, kann man das Filzpad rausnehmen, dann den Stift ins Wasserbad und trochnen lassen. Ich hatte das Pad schon mit Farbe befüllt (vor dem Bad, das Pad habe ich draußen gelassen) und habe es nicht mehr richtig rein bekommen. Farbe, die ich ohne Pad nachfülle, kommt viel zu viel raus. Mit Pad (irgendwie reingstopft) kommt zuwenig.


    Gruß, Jochen

    Ich denke allerdings, dass ein Tag stehen lassen auch schon reicht

    Definitiv nicht. Die Bildröhre hat noch Tage danach eine Hochspannung, die zwar nicht lebensgefährlich aber doch SEHR schmerzhaft ist. Ich spreche hier aus leidvoller Erfahrung...

    Umgekehrt ist es richtig: Fragwürdige ICs in einem funktionierenden Board testen. Dabei geht nix kaputt.

    Prinzipiell hast Du natürlich recht. Wenn ich aber kein funktionierendes Board habe und die IC's günstig zu bekommen sind (74 LS xx) kann man das auch mal riskieren. Beim C64 mit SID, PLA usw. (die kaum noch zu bekommen sind) ist das was anderes...

    Ist Euch klar, was das 20/30V bedeuten soll?

    Da der Zweig ungeregelt ist, wird er im Leerlauf etwa 30 V haben, die unter Last (Motoren) bis auf 20 V abfallen können. Hier würde ich mein Labornetzteil nehmen und langsam hochregeln, bis alles funktioniert.


    Gruß, Jochen

    Hallo ITnetX ,


    ja, wenn Du die Kartons entgegennehmen und zwischenlagern kannst, bis sich eine Gelegenheit zum Weitertransport ergibt, wäre mir schon geholfen. Wenn sich sonst keine Möglichkeit ergibt, würde ich im September auf meinem Weg zur CC 2018 über Pirmasens fahren und die Kisten dann abholen. Das wären dann nur 30 km Umweg, ganz im Gegensatz zu Karlsruhe.


    Wie ich sehe, haben wir den gleichen Lieblingscomputer (Apple II), wenn Du da noch was an Zubehör oder Erweiterungskarten brauchst, lass es mich wissen, vielleicht kann ich Dir damit weiterhelfen (sozusagen als Aufwandsentschädigung).


    Gruß, Jochen

    braucht nur bei´verbautem seriellen Interface die -12 Volt

    Laut Schaltplan werden die -12V auch noch für die Motorsteuerung gebraucht, die müssen also immer vorhanden sein. Was den +12V-Zweig angeht: den gibt es nicht. Stattdessen steht die ungeregelte Spannung V+ hinter der 2A Sicherung an. Da würde ich definitiv mit einem geregelten Netzteil dran gehen und vorsichtig hochregeln, dabei Strom beachten. Mehr als 1,5 A sollten nicht fliessen, auch nicht bei Last.


    Gruß, Jochen

    wieso zweimal 5Volt.

    Stromstärke?



    wird der Trafo über besagte Diode kurzgeschlossen? Ist sowas gesund?

    Nicht für die Diode, schon gar nicht, wenn man die Leistung des Originaltrafos nicht kennt. So eine Schaltung kenne ich nur gegen Verpolen (und das geht nur bei DC).


    Ich würde mal den 5V und 12V-Zweig identifizieren und dann ein PC-Netzteil nehmen (wenn vorhanden: Labornetzteil mit Strombegrenzung). Zum ersten Test ist das sicherer und einfacher.


    Gruß, Jochen

    Eigentlich sollten 2 Trafos mit je 12 Volt auch gehen - die sind leichter zu bekommen. Dann die Ausgänge so verbinden, dass insgesamt 24 V AC anliegen. Die Verbindung ist dann die Mittelanzapfung. Kann ich heute abend mal ausprobieren.


    Gruß, Jochen