Beiträge von Joe_IBM

    Hallo Georg,


    kannst Du mal ein Foto von dem (offenen) Netzteil machen? Und wo es verbrannt aussieht? Wenn es wirklich nur die Filterkondensatoren sind, die könnte ich Dir wechseln. Einen anderen Kondensator kann ich prinzipiell auch wechseln, fragt sich nur ob das reicht oder der Kondensator noch andere Bauteile mit in den Tod gerissen hat ... dann wird es schwierig und übersteigt u. U. meine Kenntnisse und Fähigkeiten.


    Gruß, Jochen

    Gegen einschalten und eingeschaltet lassen sage ich ja nichts - dann solange warmlaufen lassen bis ein Bild kommt (ohne Signal hat man dann oft ein graues Bild) - dann ausschalten und ausgeschaltet lassen. Testzyklus ohne Signal abgeschlossen - meist ist das Gerät dann OK.

    Wenn sich der Monitor mit Rauchzeichen verabschiedet, ziehe ich auch sofort den Stecker. Dann bleibt der Monitor aber auch aus, bis das Gehäuse ab ist und ich den Übeltäter identifiziert habe. Ob ich ein gebrauchtes Gerät vor Benutzung aufschraube hängt im wesentlichen vom äußeren Zustand ab - wenn das Teil außen verdreckt ist, mache ich auch lieber erstmal innen sauber, bevor ich den ans Netz hänge.


    Gruß, Jochen

    so unsinnig ist das nicht mit dem ganz kurz Anschalten

    Doch. JEDER Einschaltvorgang ist Stress für das Gerät. Die Röhre wird mit grenzwertigen Strömen aufgeheizt, Das Netzteil ebenso.

    Wann geht eine herkömmliche Glühbirne kaputt? Beim Einschalten (die meisten). Man schaltet das Licht ein, ein heller Blitz, Lampe kaputt. Die berühmte Glühbirne, die seit mehr als 100 Jahren brennt, wurde nie ausgeschaltet.


    Ich kann nicht eindringlich genug davor warnen. Entweder man nimmt einen Variac (falls man einen hat) oder riskiert einen normalen Einschaltvorgang. Bei dicken Elkos nehme ich mein Labornetzteil zum Vor/Probeladen - das macht auch noch Sinn. Ich habe ein paar Jahre in einer Radio- und Fernsehwerkstatt gearbeitet und nie gesehen, dass der Meister ein Gerät kurz angeschaltet hätte. Und der kannte alle Tricks.


    Wenn ich mir nicht sicher wäre, würde ich es nicht so deutlich sagen. Hier bin ich mir sicher, dass das nicht nur unsinnig sondern für die Geräte sogar gefährlich ist.


    Gruß, Jochen

    Kurz anschalten 1/2 Sekunde ... sofort wieder aus ... das Ganze ein paar Mal wiederholen ... erstmal wieder ein bisschen Energie in die alten Bauteile hauchen ...

    Bei dem "Tipp" bekomme ich heftiges Bauchweh ... und würde das nie und nimmer machen! Damit bekommst Du selbst Röhrenmonitore, die 1a laufen, kaputt. Habe ich selbst mal erlebt - ein 66er Fernseher mit neuen Mainboard hat das ganze 5-6 mal mitgemacht, danach war das neue Mainboard hin (ich wars nicht - Kunde wollte den Fernseher "TESTEN").

    Ist eigentlich nicht schwer zu verstehen: beim Einschalten zieht der Monitor viel mehr Strom als im Betrieb. Und dieser hohe "Einschaltstrom" wird dann gepulst durch die "alten Bauteile" gejagt - das macht auch neuen Bauteilen den Garaus.

    Keine Ahnung wo dieser Vorschlag herkommt, aber so einen gefährlichen Unsinn habe ich lange nicht mehr gehört!


    Gruß, Jochen

    Hier mal die Spiele, die ich für den C64 im Original habe - ist sehr überschaubar. Ich habe eher Anwendungssoftware (Textverarbeitung, Sprachlernprogramm usw.) da ich das gesamte Paket von einem Handwerker bekommen habe, der vom C128 auf PC umgestellt hat. Die Spiele stammen eher aus anderen Quellen - für sowas haben Handwerker keine Zeit. Adresse kommt per PN.


    Danke für den Link auf's Forum64. Da schaue ich recht selten rein, und wenn ich die von Dir verlinkte Diskussion lese, weiß ich auch wieder warum...

    Nein, ganz im Ernst: Da sind schon einige interessante Informationen drin, aber der Umgangston zwischen bestimmten Usern gefällt mir nicht.

    Abgesehen davon hat es Spaß gemacht, das selbst raus zu finden (bis zu dem Ergebnis in meinem Einganspost). Das Leute, die sich schon länger damit beschäftigen, sowas auch wissen, ist mir klar.


    Gruß, Jochen

    Gerade mal in den Schaltplan geschaut: Pin 5 ist Video ON, und wird von einem Und-Gatter auf H10 erzeugt, welches seine Signale von H8 erhält. Ich würde G11 entfernen, Pin 5 messen. Wenn dort dann ein sauberes Video-ON anliegt (50 Hz, TTL-Pegel) ist der G11 schuld. Wenn nicht, H8 und H10 prüfen.


    Gruß, Jochen

    Hallo Peter,


    das Signal an Pin 5 erscheint mir nicht richtig. Zuerst ist mir die Frequenz aufgefallen, statt 50 Hz 195Hz ist deutlich zuviel. Der Pegel von 0,6 V ist auch zu niedrig - nach meinem Verständnis sollten das doch alles TTL Signale sein (und da ist 0,6 V LOW). Ohne genaues Studium des Schaltplans kann ich noch nicht mehr sagen.


    Gruß, Jochen

    Fallen Dir Namen ein? Würde ich gerne mal ausprobieren. Ich hatte die Idee zu einem Mandelbrotprogramm - auf einem BS die Grafik, auf dem anderen Informationen über Iterationstiefe, Intervall, momentane Position usw.

    Ob und wann ich dazu komme, ist eine andere Frage...

    Würde denn zum Lesen ein passiver Adaptersockel reichen, der Adress- und Datenleitungen neu ordnet (und die -9V als Hilfsspannung zur Verfügung stellt), und ihn dann wie ein 2716 ausliest?

    Habe ich dann nur "Glück" gehabt? Ich habe alle meine MFM-Platten (5 - 10 Stück) nacheinander an einen Controller gehängt, um die Funktion zu prüfen, das hat einwandfrei geklappt. Ich konnte bei allen Platten zumindest den Inhalt sehen. Und die Platten stammen aus den unterschiedlichsten Quellen, die wurden sicher nicht alle am gleichen Controller betrieben. Den Controller habe ich nicht gewechselt, kann ich ausprobieren, wenn ich die Platten mal wieder prüfe.


    Gruß, Jochen

    Um die Dateien unter MS-DOS zu sichern, kannst Du Copy bzw. XCopy nehmen. Ein komplettes Image würde ich mit Clonezilla machen - mit MFM Platten habe ich das aber noch nicht ausprobiert.


    Gruß, Jochen

    Ich hätte noch einen PC1512DD abzugeben, Zustand Baustelle. Die Front fehlt, aber ich kann bei Bedarf eine Holzplatte dazu legen, die vom Farbton dem Original sehr nahe kommt. Die müsste man zusägen und Öffnungen für die Laufwerke aussägen. Dann fehlt noch der Floppycontroller NEC 765, ist aber gesockelt. Der Rechner startet und meldet dann einen Fehler bzgl. des Diskettenlaufwerks (wie erwartet). 1 Floppy Laufwerk habe ich sicher noch, das lege ich dazu. Tastatur und Maus sind vom Amstrad statt Schneider, passen aber dran. Da mir dazu die Zeit fehlt, gebe ich ihn gerne ab. Die Nintendo Spielkonsole von rechnerfreak würde mich interessieren - gar nicht so sehr aus Retro/Sammlersicht sondern um von meinem Sohn bespielt zu werden. Oder was anderes halt.


    Gruß, Jochen


    Am Prommer habe ich 12.5 Volt Brennspannung eingestellt - 13 V kann er nicht. tPW habe ich von der Voreinstellung 140 us auf 102 us reduziert, und Vcc auf 6,5 V gestellt (gemessen 5.7 Volt). Ist der 27C512 so 'ne Diva dass es das ganz genau braucht?


    Gruß, Jochen

    Aus mir unerklärlichen Gründen schlägt das Brennen der 27C512 fehl. Der Blank-Test geht, ich kann die "missratenen" Eproms auch wieder löschen aber ein neuer Versuch bringt die gleichen Ergebnisse. Ich habe 2 verschiedene 27C512 probiert - das beide kaputt sind glaube ich nicht. Als Stromversorgung habe ich ein Labornetzteil mit genügend Leistung eingesetzt. Hier mal Bilder von meinen Versuchen, habe ich etwas übersehen?


    Gruß, Jochen

     

    Bin gerade dabei, einen 1702A Programmer auf Basis Arduino zu bauen,

    Wie weit bist Du denn damit bis jetzt gekommen? Ich hätte ein paar 1702 zum Auslesen und u. U, neu brennen. Als Aufwandsentschädigung könnte ich Dir ein oder zwei 1702 bieten...Problem dabei sind noch die Daten. Ich habe einen Schnittstellentester Digilog II der auf dem Bildschirm nur Pixelmuster statt Buchstaben ausgibt, da vermute ich ein defektes Char-Rom. Rom Type 1702 natürlich...

    Daneben habe ich noch einen Z80-Rechner, dessen OS in 3 Roms vom Typ 1702 sitzt - vielleicht kann man das sogar verstehen, so viel ist das ja nicht.

    Bei der Gelegenheit könnte man das ROM Modul auch mal auslesen - vielleicht kann man da was erkennen.


    Gruß, Jochen

    Parser : Der Netzteilkäfig der 1571 überrascht mich - mein Netzteil sitzt "nackt" im Gehäuse. Ist das noch ein simples Linearnetzteil oder hat Commodore das durch ein Schaltnetzteil ersetzt? Schau auch mal, ob man bei Dir die Netzspannung von 220 auf 240 V umstellen kann. Das ist der Lebendauer der alten Schätzchen sicher zuträglich.


    Gruß, Jochen


    für ANSI-Grafiken wurde früher oft das DOS-Programm "TheDraw!" genutzt, das gibt es hier:

    http://www.syaross.org/thedraw/

    Ist leider Shareware, nach einer Probephase von 2 Wochen kostet das Programm 20 $ + 2 $ Handling. Für den C64 hatte ich sowas mal selbst geschrieben, bei der geringen Auflösung von 320x200 Punkten konnten A3 Drucker das sogar 1:1 ausdrucken: 200 Zeichen pro Zeile wurden mit einer Schriftart "Condensed" erreicht, und 320 Zeilen sind auf Endlospapier auch kein Problem. Dazu eine kleine Tabelle, die die Graustufen in verschiedene Zeichen übersetzt. Sowohl das Programm als auch dessen Erzeugnisse sind bei diversen Umzügen leider verloren gegangen - ich kann mich noch an ein Bild erinnern, wo eine oder mehr Katzen den Mond anmiauen. Das war als ASCII ziemlich gut und hat eine Zeitlang meine Wand geziert. Andere Grafiken - speziell wenn die Farben in die gleiche Graustufen gewandelt wurden - waren kaum zu erkennen.


    Gruß, Jochen

    Hallo Thomas,


    zu 1.) Archiv kenne ich keins, aber ich habe ein paar Bilder eingescannt. Ich habe noch mehr, aber die sind für meinen Scanner zu groß (mehr als DIN A3).


    zu 2.) das habe ich mal gemacht, ist aber nun fast 40 Jahre her... im Prinzip ist das aber nicht schwer, damals hatte ich spezielle Formulare, die die einzelnen Druckpositionen leicht ablesbar machten, darauf die Vorlage zeichnen (oder mit Kohlepapier durchpausen). Kanten mit passenden Zeichen glätten, sonst ein X (bei Doppeldruck X und M) für dunkle Partien, ein Punkt für helle Partien. Das Vereinslogo mit dem umlaufenden Schriftzug ist schon ziemlich schwer umzusetzen, lesbar bleibt die Schrift dabei eher nicht.


    Gruß, Jochen



    Das Elektor-Interface gefällt mir - wenn ich richtig sehe, werden die einzelnen Signale per LED angezeigt. Tauschen gegen Original Disketten ginge, muss mal schauen welche Titel ich da habe. Aus dem Kopf weis ich, dass ich noch einige Disketten aus dem 64er Magazin habe (natürlich auch Original), für die Spiele muss ich meine Disketten durchforsten.


    Gruß, Jochen

    Wenn die Platte sowieso hinüber ist und Du keine professionelle Datenrettung bezahlen willst, mach die Platte mal auf (an einem sauberen Ort, nicht gerade im staubigen Dachboden). Dann schau, ob Du den Fehler finden und beheben kannst, bei verharzten Platten z. B. indem man beim Anlaufen nach hilft. Auf einer IT-Messe habe ich mal eine offene Festplatte in Betrieb gesehen. Der Betreiber meinte, die hätte er am vergangenen Tag aufgemacht und den mechanischen Fehler behoben, dann ein Backup gemacht und die Platte liefe immer noch. Er war selbst überrascht wie lang das gut ging. Es scheint also so, dass Festplatten im offenen Zustand noch ein paar Stunden/Tage überleben - lange genug für ein Backup.


    Gruß, Jochen

    Wenn Du mal welche brauchst - ich kann 1-2 davon abgeben. Ich habe mehr bestellt, als ich persönlich brauche, da sonst die Versandkosten in keinem Maß zum Warenwert gestanden hätten. Und wenn ich noch mal welche brauche, will ich nicht wieder ewig suchen müssen.


    Gruß, Jochen