Beiträge von Georg

    Ich hatte zwischenzeitlich mal die Spannungsversorgung zwischen beiden Laufwerken getauscht. Prompt läuft nach dem Einschalten das 2. Drive an.

    Das ist jetzt aber auch nicht OK.

    Die Stromversorgung wird ja nicht geschaltet, d.h. wenn sich Änderungen nur durch Austausch der Versorgung ergeben, würde ich zumindest einen Fehler bei der Spannungsversorgung für Laufwerk 2 vermuten.

    Tausch' doch noch mal aus und prüfe dann, ob der im 2. Laufwerk - wie von retro64 prognostiziert - zu booten versucht.

    OK, die Variante kenne ich. Bei Archivierung denke ich eher an Diskettenimages, und das geht meines Wissens nach mit Kermit nicht - zumindest solange man nur Floppy-Laufwerke hat.


    Dagegen hatte sirius1victor9000 afair einen Treiber, der ein virtuelles Laufwerk über die serielle Schnittstelle bereitstellt - damit müsste man wirklich auch Images erstellen können.


    Ich hatte übrigens Kermit auf den Testdisketten mitgeliefert, weil ich das Dilemma schon kannte... Nur die einseitigen Laufwerke kannte ich nicht :wand:

    0) Sirius-Disketten können nur auf Sirius/Vicki-Systemen gelesen/beschrieben werden (oder von mir nicht bekannten Speziallösungen mit

    kompatiblen Laufwerken (wg. der schon beschriebenen unterschiedlichen Drehzahlen))

    ....


    Software hab ich. Zum Teil auch schon archiviert, so dass die per Web verschickbar ist.

    Kannst Du mal ein paar Worte zu diesem offensichtlichen Widerspruch verlieren?


    Übers Netz verschicken, wenn dann auf einem netzwerkfähigen PC keine Disketten erstellt werden können?

    Und einen Netzzugang für den Sirius wird es wohl kaum geben.

    Bleibt doch eigentlich nur die serielle Schnittstelle übrig? Und da braucht es dann erstmal wieder Spezialsoftware auf dem Sirius?

    :grübel:

    Das ist bei der Konfiguration prinzipiell natürlich möglich, aber wenn Deine Informationen stimmen (woran ich keine Zweifel habe) sollte das Basic nur den Bereich 6000-6FFF (E000-EFFF) nutzen, während der Monitor den Bereich F800-FFFF (7800-7FFF) nutzt. Da dürfte nichts kollidieren. Abgesehen davon, dass die beiden Programme ja nicht gleichzeitig laufen. Und beim Start sollte der BASIC-Interpreter seine Datenbereiche initialisieren und somit stabil laufen - eher könnte der Monitor beim Rücksprung Probleme haben, weil der Interpreter ihm irgendwas überschrieben hat...


    Na ja, ich werde noch ein bisschen testen. Und vor allem mal meine Eproms auslesen. Vielleicht finden sich dann schon Hinweise.

    Wie angekündigt habe ich das probiert. Das Ergebnis ist etwas durchwachsen, das ist wie bei Radio Eriwan: Im Prinzip geht's ....


    Aber der Reihe nach: mit der Grundausstattung (nur eine 8K RAM-Karte) bekomme ich die bekannte Fehlermeldung:




    Hier jetzt die Modifikation, die mich heute morgen nicht schlafen gelassen hat:




    Im Endeffekt habe ich das Bit A15 deaktiviert und dem Comparator 7485 vorgegaukelt, dass dieses Bit immer mit dem DIP-Schalter übereinstimmt. Das bedeutet, dass das RAM sowohl an der Startadresse E000h zu finden ist, aber eben auch ab 6000h. Und das sollte für das BASIC reichen.


    Und es reicht:




    Und jetzt kommen die Probleme:

    Beim ersten Versuch, Basic zu starten, bleibt der Rechner hängen. Reset, erneuter Versuch - dann geht es.


    Wenn ich dann ein Miniprogramm starte, hängt er sich wieder auf. Nach Tastendruck lande ich wieder im Monitor. Und so dreht sich alles im Kreis.


    Ob das Problem jetzt an meiner RAM-"Lösung" liegt, oder ob mein ROM oder das RAM einen Knacks hat - das ist jetzt erst mal zu klären. Immerhin bietet der MFA mehr Unterstützung als die meisten anderen Rechner.

    Inzwischen habe ich eine Idee, wie man auch nur mit einer 8K RAM-Karte zurecht kommen könnte:


    Wenn auf der Karte A15 aus der Dekoduerung herausgenommen wird, und die Adressbus A14 und A13 auf 1 setzt finden sich die 8K der Karte einmal an Adresse E000h - FFFFh und zusätzlich an 6000h - 7FFFh. Da der Basic-Interpreter den Bereich von 6000 bis 6FFF nutzt und der Monitor erst ab F000 RAM braucht, kollidiert das nicht. Nur das SPS käme mit dem BASIC in Konflikt - und das läuft ja nicht gleichzeitig.


    Die nötige Änderung auf der Karte ist minimal und reversibel - ein Beinchen von dem 7485 aus der Fassung rausholen und mit GND verbinden müsste reichen. Werde ich heute Abend mal probieren.

    Sieht aus, als ob das funktionieren würde - ist mir aber ehrlich gesagt etwas zu viel "fliegende Verdrahtung".


    Die Variante mit 32K ROM und 32K RAM mit einem einzigen zusätzlichen Bustreiber ist dagegen so schön einfach und übersichtlich 8-)


    Mir stellt sich die Frage, ob es nicht einfacher ist, dem BASIC einen anderen Speicherbereich beizubringen?

    Ich versuche am WE mal da rein zu schauen. Die fehlende Kompatibilität zum Original würde mich nicht stören, denn wir würden den Monitor sowieso auf unsere eigene Karte brennen.

    Bei Deinen Laufwerken und losen Kabeln kann ich dir nicht helfen, meine Vicki ist innendrin schon ziemlich anders.

    Aber Disketten kann ich noch mal machen. Ich würde aber erst mal abwarten, ob Du Deine Laufwerke wieder zum Zucken bekommst - sonst ist das wohl sinnlos.

    Was ich noch machen kann ist ein Test mit leeren/falschen Disketten - einfach mal schauen, wie die darauf reagiert.

    Wenn ich mir Deine Bilder so ansehe, frage ich mich, ob das einseitige oder zweiseitige Laufwerke sind, die du da hast. Ich habe es natürlich gut gemeint und doppelseitige Disketten erstellt :fp:


    Die Victors waren immer so stolz auf die großen Diskettenkapazitäten, dass ich nie drauf gekommen wäre, dass es auch einseitige Laufwerke gibt. Dabei fragt das Formatierungsprogramm extra danach...


    Aber die Initialisierung/Kalibrierung, d.h. die Suche nach Spur 0 sollte trotzdem passieren. Afair sogar mehrfach, wenn er nichts lesen kann, weil er dann sicherheitshalber die Spur 0 mehrfach anfährt. Das ist dann zwar nur ein leises Klicken, weil er ja schon auf der richtigen Spur ist, aber ich meine, ich hatte auch das gehört.

    Wie nebenan versprochen habe ich das heute Abend ausprobiert. Auf der CPU-Karte gibt es vorne am Frontblech drei Lötpunkte, die mit V. 24 Tx, Gnd und Rx beschriftet sind, daneben die vier Lötpunkte für die 20mA Stromschleife (dafür müssten aber noch zwei Brücken umgelötet werden). Tx, RX und Gnd mit einem DB9-Stecker verbunden, in einen PC gesteckt, Hyperterm gestartet (hatte gerade ein altes Compaq-Notebook mit Win98 zur Hand), die von Peter genannten Parameter eingestellt - geht. Zumindest grundsätzlich. :tüdeldü:


    Tatsächlich hat es nicht bei jedem Versuch geklappt. Ob er jetzt die falsche Baud Rate aus dem Leerzeichen rausgelesen hat, oder ob es Probleme mit dem Parity-Bit gibt - keine Ahnung. Was ich gesendet habe schien korrekt anzukommen, aber seine Antworten waren bei manchen Versuchen kryptisch.


    Manchmal war es aber auch fehlerfrei, und man konnte problemlos arbeiten.


    Ein wenig habe ich das "verwendete, aber ignorierte" Parity-Bit im Verdacht. Sowas kann Hyperterm nicht.


    Ich bin aber sicher: wenn man das mangels Tastatur wirklich braucht, findet man auch eine passende Konfiguration.

    Tja, die Fehlermeldung habe ich schon mehrfach bekommen. Ich habe leider nur eine 8K RAM-Karte.


    HILFE: Hat jemand eine RAM-Karte übrig???? :tüdeldü:


    Ich sehe schon, das mit der VzEkC-MFA-64K-ROM/SRAM wird immer dringender 8-)

    Darüber habe ich auch schon nachgedacht - immerhin habe ich ja schon eine PS/2-Tastatur an den Nixdorf von Toshi gebastelt und auch an meinen J&C.

    Aber da ich den Umweg über diese Terminalkarte sowieso etwas umständlich finde, würde ich bei fehlender Tastatur vermutlich eher direkt ein "richtiges" Terminal oder einen PC mit Terminalemulation anschließen. Das sollte deutlich einfacher gehen; auf der CPU-Karte müssten dazu nur zwei Kabel an die entsprechenden Lötpunkte gelegt werden (plus Masse). Ist im CPU-Handbuch ganz gut erkennbar.


    Dann hat man auch echte 80 x 24 und nicht die arg eingeschränkten 64 x 16, außerdem Groß-/Kleinschrift etc. Und man spart sich einen Steckplatz ;)


    Dem Monitorprogramm sollte das egal sein (und das profitiert auch nicht davon) - für den Rest der Software kann ich nichts sagen. CP/M läuft ja eh nicht über diesen seriellen Anschluss afaik.


    Wenn ich heute Abend dazu komme werde ich mal versuchen, das experimentell nachzuweisen.


    Edit: Gerade gesehen, dass Peter das im Nachbarthread schon dargestellt hat.:wacko:

    Da stimmt was nicht. Bei dem 8032 fehlt das Gehäuseunterteil.

    Vielleicht ist der in den Tisch eingelassen. Das haben sie bei meiner Lieblingsfirma, die ja ähnlich aussehende Konsolen und Rechner hatte, auch gerne gemacht, um die Tastatur "ergonomisch" tiefer zu legen.

    Das würde auch den "passenden" Schreibtisch erklären - der hat eben den entsprechenden Ausschnitt.


    Edit: Typo

    Bei meinem ersten MFA-System war eine handgestrickte 32K ROM/32K SRAM-Karte dabei. Das MAT32K ist identisch mit der /S-Version

    Ja, im Grunde braucht man nicht mehr. Auf den anderen Karten sind zwar immer auch für den Adressbus Treiber drauf, aber bei zwei CMOS-ICs kann man sich das wohl sparen.

    Angesichts der (zukünftig) weiten Verbreitung der MFAs ;) lohnt es sich vielleicht sogar, eine Platine zu entwerfen.


    Gibt es eigentlich noch die mechanischen Kleinteile zu kaufen, oder müssen wir dafür Karten schlachten? Ich hatte für ein anderes ECG-System vor langer Zeit mal diese Plastiknuppels gekauft, die oben und unten an den Blenden die Befestigungsschrauben halten. Die passen hier leider nicht - sie erwarten ein größeres Langloch. Und ich dachte, das wäre alles genormt :(

    Aber es geht auch um die Blenden, Montagewinkel, Griffe etc.

    Der sieht hungrig aus 8)


    Behalte die Disketten mal selber. Beim Victor kannst Du Software aus Prinzip nur per Diskette aufbewahren, weil man mit keinem anderen System diese Disk lesen und schreiben kann. Da wirst Du Deine Disketten selber brauchen.

    Es gibt/gab hier ein paar Leute, die haben eine Menge Software für den Victor. Wenn Du da tiefer einsteigen willst, solltest Du mal versuchen retro64 oder sirius1victor9000 zu erreichen. Letzterer hatte afair auch eine interessante Lösung, um Disketteninhalte per serieller Schnittstelle zu übertragen. Habe ich damals aus Zeitmangel aber nicht weiter verfolgt.

    Generell sollte es doch sehr einfach sein eine 32k Eeprom und 32k SRam Karte zu bauen. Da sollte ein 74er zur Selektion reichen. Ins Eeprom kommt dann MAT85.

    Sehe ich ähnlich. Allerdings würde ich gerne erst mal den Monitor etwas pimpen. Ich finde z.B. den Speicherdump mit den verschiedenen Formaten ungünstig und unübersichtlich. Die "übliche" Darstellung (Adresse, Hex-Werte, ASCII-Wert) finde ich besser.

    Und dann evtl. eine "normale" serielle Terminalschnittstelle implementieren, um 80x25 und höhere Baudraten zu ermöglichen.

    Man muss halt nur berücksichtigen, dass solche Erweiterungen halbwegs kompatibel bleiben sollten.

    Ja, richtig erkannt. Aber du siehst sicher auch den Text "Olivetti ETV 300". Nun, das ist genau die Maschine, auf der ich das gestartet habe...? Wie kann sowas sein?

    Nun, wie die Kollegen schon geschrieben haben, gehört zu einem "normalen" Wordstar ein Installationsprogramm. Mit dem kannst Du entweder ein vordefinierte Terminal auswählen oder für jede Funktion die entsprechenden Steuerzeichen definieren und das unter einem beliebigen Namen ablegen.

    Wenn oben "Olivetti ETV 300" drüber steht müssen also nicht zwangsläufig korrekte Steuersequenzen konfiguriert sein.


    Wenn Du aber etwas halbwegs offizielles für diese Maschine hast, dazu (im Original) ohne das Installationsprogramm, sollten die Steuercodes zum Rechner passen. Dann stellt sich mir die Frage, ob der Rechner evtl. verschiedene Terminalsteuerungen "kann", und zufällig auf die falsche eingestellt ist. Etwa so wie der IBM-PC durch Nachladen von ANSI.SYS ebenfalls seine Eigenschaften verändern kann.

    Eureka! Ist läuft. Das MAT85+ 2x 8k Ram benötigt, bin ich einfach nicht drauf gekommen.


    Filzer habe ich gaanz vorsichtig mit Nagellack Entferner und danach mit lauwarmen Wasser wegbekommen - aber nicht dort anwenden, wo die Beschriftung ist!!!

    Ich habe nur einmal 8K RAM, aber damit ist es bei mir gelaufen. Ist vielleicht eine Deiner RAM-Karten defekt? Oder haben wir unterschiedliche ROMs?


    Die Beschriftung habe ich letztlich auch nur mit Aceton weg bekommen - damit geht es aber so leicht, dass man sehr gezielt arbeiten kann und nicht viel reiben muss. Dadurch habe ich von dem Aufdruck viel Abstand halten können.


    Eben habe ich mein 2. Gehäuse mal ausprobiert. Der Netzteileinschub hatte auch die Buchse mit Nase => Dremel und gut ist.

    Trotz gegenteiliger Beschriftung ("5V fehlt") sind alle drei Spannungen da, zumindest im Leerlauf. Allerdings ist bei der Regelkarte der Kartenhalter (Verbindung Platine mit Frontplatte) zerbrochen. Das wird gerade geklebt, aber ich fürchte, das wird nicht halten.

    Ansonsten gibt es viel sauber zu machen, fehlende Schrauben ersetzen, Module testen, EPROMs auslesen (weiß jemand wofür diese AEG-Karte ist?) und den Monitor erkunden. Schöner Zeitvertreib!

    Die Malereien bekommt man mit IPA oder Benzin weg, je nach Stift. Ist manchmal etwas mühsam. Aceton würde ich nicht nehmen, oder nur da, wo kein Aufdruck in der Nähe ist.

    Ich muss mich korrigieren :(

    Die haben einen Stift genommen, der sich ernsthaft widersetzt. Teilweise bekomme ich fast alles weg, aber die Konturen bleiben stehen:



    Da muss ich noch ein paar Sachen ausprobieren... :grübel:

    Ich habe eine 16k Eprom Karte. 4x2k=8k MAT85 + 4x2k=8k SPS (Evtl. für die AEG 020 Karte?).

    Ich hatte meine 8k Ram Karte (4x2k 6116) mit drei DIP Schaltern auch mal umgestellt auf verschiedenen Adressen - leider ohne Erfolg.

    Wie sehen deine DIP Schalter aus? Die Ramkarte hatte ich in der Übung 1 getestet an Adresse 0x0000 - alles ok.

    Meine 16K ROM-Karte ist auch voll bestückt, im Monitor gelange ich mit der Leertaste in den erweiterten Monitor (MAT85+) - ich meine gelesen zu haben, dass dafür schon die 16K benötigt werden.


    Die DIP-Switches auf der RAM-Karte hatte ich für die Übung alle auf On stehen(?) und musste sie für den Monitor alle auf Off setzen. Für die Übung ist das Adresse 0000h, für den Monitor E000h (Korrektur zu meinem ersten Post).


    Den Monitor kannst Du ja mal mit der Bus-Signal Anzeige testen, im Einzelschritt durch den Systemstart. Die Sequenz fängt mit einem Sprung nach 0149h an, also C3, 49, 01. i

    Und mt dem Signalgeber kannst Du testen, ob Dein RAM an der Adresse E000h liegt.


    Die Malereien bekommt man mit IPA oder Benzin weg, je nach Stift. Ist manchmal etwas mühsam. Aceton würde ich nicht nehmen, oder nur da, wo kein Aufdruck in der Nähe ist.

    Danke. Hätte ich mir eigentlich denken können - da das Video-Imterface seine seriellen Daten über den Bus bekommt war klar, dass der MFA dort die Leitungen RX und TX haben muss. Und das hat bei dem normalen ECB Bus wenig Sinn. :fp:

    Nun, hier kommen jetzt auch meine ersten Erfahrungen (und Fragen).


    Ich kam erst heute dazu, die Geräte auszupacken und in Betrieb zu nehmen. Zunächst Sichtprüfung: alles soweit in Ordnung. Die Regelplatine hat einen dicken Kühlkörper mit einem 5V-Regler im T-03 Gehåuse sowie einen 7812 und 7912 für die 12V und -12V.

    Keine kritischen Elkos. Im Netzteil-Einschub kann man einen fetten Trafo erkennen, genaueres habe ich nicht geprüft.


    Zunächst alle Karten bis auf die Reglerkarte raus und Spannungen gemessen. Ist alles sehr praktisch, weil für jede Spannung eine 4mm Buchse vorhanden ist. Spannungen waren einwandfrei.


    Dann die Karten wieder rein, Bildschirm (mittels Cinch-Kabel mit einseitigem Cinch/BNC-Adapter) und Tastatur angeschlossen, und gestartet. Zeichen-Wirrwar auf dem Bildschirm, aber keine Reaktion auf Reset oder die Tastatur.


    Also habe ich zunächst mal die ROM-Karte rausgenommen und die von PeterSieg gepostete Übung ausprobiert. Entgegen der Anleitung musste ich allerdings die Schalter auf der RAM-Karte alle nach oben schieben. Das kann aber eine Frage der Bauform sein.


    Miniprogramm eingegeben, laufen lassen - soweit alles ok, der Rechner macht, was er soll, nur die unteren drei Bit sind immer High, und die Eingabekarte reagiert dort nicht auf die Schalterstellungen. Ursache: ein fehlendes 74LS04, der Sockel sah so aus, als wenn sich dieses IC unter Hitzeentwicklung verabschiedet hätte. Nach Neubestückung dieses Sockels lief dann alles richtig.


    Da bei diesem Experiment das RAM ab Adresse 0000 liegen muss, beim Betrieb der ROM-Karte dieses aber sicher auch bei 0000 starten muss, habe ich nun für den folgenden Test mit dem ROM die Dip-Schalter auf der RAM-Karte alle umgestellt und damit die 8K ab Adresse 0xD000 gelegt. Und siehe da: nach Einschalten die Leertaste gedrückt, und prompt erscheint das Monitor-Menü.


    Fazit:

    • Das Grundsystem läuft auf Anhieb
    • Die Videokarte ist im Prinzip ein Terminal: ein V.24-Signal (offenbar sogar mit korrektem +/-12V-Pegel) wird mit der Tastatur und dem Bildschirm verbunden. Als Ergebnis ist die Bildschirmausgabe grottig langsam (4800 Baud afaik)
    • Die beiden Prüfmodule Bus-Signalgeber (mit Single-Step) und Bus-Signalanzeige sind super!!
    • Zum Lernen ist dieses System prima. Zum Arbeiten (wenn man z.B. CP/M zum Laufen bekommt) aber wegen der Videoschnittstelle mit 4800 Baud zu langsam.
    • Leider alles in 8080 Mnemonics - für einen Z80-Fan ungewohnt. Aber es ist halt ein 8085-Rechner ...

    Natürlich bleiben Fragen offen:

    1. Wie verbindet man zwei Baugruppenträger miteinander? Ich habe zur Erweiterung des Grundsystems ein weiteres Gehäuse mit eigener Stromversorgung und weiteren nützlichen Modulen. Wie verbindet man die Busse?
    2. Im Monitor-Menü gibt es eine Option BASIC, die aber nur den Fehler meldet " Kein RAM". Wo und wieviel RAM braucht das BASIC (falls es im ROM existiert)? Kann man die 8K-Byte RAM-Karte "aufbohren" durch andere Bestückung?
    3. Wie sieht überhaupt das Speichermodell des MFA aus?
    4. Folgt die Busbelegung dem ECB -Standard? D.h. kann man auch fremde Module dort nutzen?


    Ich bin ziemlich sicher, dass sich diese Fragen durch Studium der umfangreichen Literatur beantworten lassen. Aber vielleicht kann jemand mit zwei kurzen Sätzen meine Recherchen abkürzen.

    Ich glaube, wir hatten schon mal drüber gesprochen. Es ist afair ein 16FDC. Ich habe bisher nur softsektorierte Disketten damit bearbeitet - beim Überfliegen des Manuals habe ich zu dem Thema jetzt gar nichts gefunden. Ich denke also, er kann nur soft Sektorierung.

    Du kannst ihn Dir gerne mal ausleihen.


    Tja, wg CC ist's etwas schade, ich hätte euch auch gerne mal wieder gesehen. Aber vielleicht klappt es bei Dirk, oder wir machen mal wieder was privates...