Beiträge von rfka01

    Wir sollten dann mal die definitiven Einstellungen für die seriellen Schnittstellenkarten sammeln ... denn so eine Übersicht fehlt leider in der MFA-Doku, man muss sich die Info zusammenklauben.


    Also Nachgerüstet auf der CPU-Karte vs. V24-Karte vs. Programmierbare serielle Schnittstelle, und das ganze korrelliert mit den verschiedenen ROM-Versionen.

    Ich ergänze mal noch:


    bfzmfa_8.4_v1.0.bin => Video/Keyboardkarte Version 8.4 (die mit den drei Reihen DIP Schalter)


    mfamat85_sp1_ed_kpl_dtp_terminal.bin => ist hier von einem Rechner, den ich vor den beiden Aktionen erworben hatte ... ohne Video/Keyboard-interface, mit nachgerüsteter serieller Schnittstelle auf der CP/U Platine


    Ich habe die MFA-Software bislang noch nicht über Terminal zum Laufen gebracht, weder mit mfamat85_sp1_ed_kpl_dtp_terminal.bin noch mit mfamat32k_vers.1.8-t_ic0.bin


    Gruß

    Robert

    Hallo Stephan,

    wahrscheinlich warst Du selber schon so schlau, aber seriell hat immer viele Fallstricke:


    - gerades Kabel vs. gekreuztes (aka Nullmodem-) Kabel ... ich weiß, ist eigentlich definiert, aber der Teufel ist ein Eichhörnchen

    - Übertragungsgeschwindigkeit

    - Stopbits, Parität, Anzahl der Datenbits

    - Protokoll (XON/XOFF, Hardware flow control)

    - Kabel defekt?


    LG Robert

    Zitat

    Wie schwer zu vermittel ist denn das Gerät in Kg? Und wie ist die geschätzte Stellfläche? Verstehe ich das recht, das Abenteuer besteht darin, das passende OS zu organisieren, um die Kisten zum Laufen zu bekommen?



    Ich kann es gerade nicht wiegen, es dürften aber wohl die 30kg überschritten werden. Bei der Größe komme ich auf etwa 55x60x42cm.

    Gruß Robert

    Das hier ist der zugehörige Thread ... http://forum.z80.de/showtopic.php?threadid=499


    leider sind die gewonnenen Ergebnisse nicht öffentlich, sondern in ein kommerzielles Projekt eingeflossen. Ich konnte Frank Schieschke bislang auch weder per Mail noch telefonisch erreichen.

    Retropie basiert auf dem Retroarch-Emulator, der u.a. mehr als zehn Jahre alte Versionen von MAME als Cores anbietet, damit sie auf der für Emulation eigentlich zu schwachen Hardware laufen.

    Damit haben diese Cores die Verbesserungen in der Emulation, die in dieser Zeit geschehen sind, natürlich nicht mitbekommen.


    Das ist nicht gegen die Pi gemünzt (ich hab selber den originalen und den 3er), aber er ist keine Emulationsplattform.


    Gruß

    Robert

    "Das Buch" ist eine zusammengefasste Hardcover-Ausgabe der früheren fachpraktischen und fachtheoretischen Übungen, die als Klebebindung erschienen waren. WIMRE waren davon einige bei der Kölner Aktion dabei.


    Das Buch heißt:


    Einführung in die Mikrocomputer-Technik

    8085-System - MFA Mediensystem

    Franz Derriks, Norbert Meyer (Hg.)

    Köln, vgs, 1987

    ISBN 3-8025-1246-4


    Ich hatte die Kapitel jeweils in die Unterverzeichnisse mit den ROMs und den Fotos aufgeteilt. So stehen die Sachen unter http://oldcomputers-ddns.org/p…uer_ausbildung/index.html


    Insgesamt sind bereits die folgenden Seiten verfügbar, die fehlenden Seiten scanne ich gerne noch nach:


    [FEHLT] Cover, S. 1-82: Kapitel 1: Allgemeiner Aufbau von DV-Anlagen (Bus, E/A, Speicher, CPU)

    [FEHLT] S. 83-118: Kapitel 2: Schaltungs-Prinzipien (Tristate, E/A Baugruppen, Speicher-Baugruppen, Mikroprozessor-Mikrocomputer)

    [FEHLT] S. 119-194: Kapitel 3: Steuerungstechnik (Paketwendeanlage, Progr. in Assembler, SPS, Basic, Lösungen der Übungen).

    [VORH.] S. 194-314: Kapitel 4: Schaltungstechnik (Grundgerät, Parallel-In, Parallel-Out, 8K/16K/64K, CPU, Video/Key)

    [VORH.] S. 315-337: Kapitel 5: Prüfbaugruppen und Inbetriebnahme (Bus-Signalgeber, Signalanzeige)

    [FEHLT] S. 338-350: Kapitel 5.3: Inbetriebnahme eines 8085-Systems

    [VORH.] S. 351-497: Kapitel 6: Interfaces (Programmierbare Par., Drucker, Zeitwerk, Eprommer, Programmierbare Ser., AD-DA)

    [FEHLT] S. 498-527: Kapitel 6.4 Zähler und Zeitgeber

    [VORH.] S. 528-599: Kapitel 6.5 Floppy-Disk Interface


    Gruß

    Robert

    BFZFORM ist das Formatierprogramm für das MFA-Format, BFZ-Copy ist das von mir genannte Dateikopierprogramm mit nur einem Laufwerk und BFZAUTOK ist so was wie SUBMIT ... wahrscheinlich, weil der Datenbereich mitten in der Spur beginnt.

    Ich habe eine Preisliste aus 2017, als ich mir mein erstes MFA-System (nicht bei ihm) über Ebay erworben habe. Ich weiß nicht, ob die Liste noch gültig ist.


    BOOT-EPROM/BIOS für CP/M V2.2 in einem 2716 EPROM (40 Track-Version) 80,00 € spezielle Kenntnisse erforderlich (z.B. CP/M Unterlagen)
    CP/M v2.2 für MFA (keine offizielle Lizenz) auf 3,5 Zoll oder 5,25 Zoll (wahlweise 5,25 Zoll-40
    Tr-48 tpi oder 3,5 Zoll-40-Tr,48 tpi oder 3,5 Zoll-40 Tr-135 tpi)
    80,00 € inkl- BFZFORM,BFZCOPY, BFZAUTOK, ACHTUNG: Bitte unbedingt
    passend zu den Laufwerks-Typen wählen!
    CP/M Umbau-Dokumentation für MFA (MFA, Ausbaustufe CP/M) 80,00 € Kopie der Original-Unterlagen
    CP/M V2.2 Umrüst-Bundle (BIOS-EPROM, CP/M-Disketten, Umbau-Dokumentation) 140,00 € bestehend aus dem Material der drei obigen Zeilen
    Umrüstung eines angelieferten MAT-32K Systems auf CP/M (nur Arbeitsaufwand) 180,00 € benötigte HW/SW muss zugeliefert oder zus. erworben werden.

    Ich kann zur rechtlichen Situation nichts sagen, derzeit ist vom genannten Verkäufer z.B. die Auktion 223165458096 online. Wer bei ihm eine Hardwareliste anfordert, bekommt eine Übersicht, in der auch das CP/M-ROM gelistet ist. Ich mag ihm aber eigentlich nicht ans Bein pinkeln, er hat mir nichts getan.

    Wenn in einer der beiden Rettungsaktionen ein CP/M-ROM aufgetaucht wäre, hätte ich keinerlei Skrupel gehabt, es genauso wie die MAT85-ROMs online zu stellen. So bin ich aber wahrscheinlich der einzige Kunde, der im letzten halben Jahr das CP/M-ROM nachgefragt hat.


    Das genannte Mini-DOS ist Teil des SPS-1 (also der MAT85+ Erweiterung) und hat mit CP/M nichts zu tun.


    Vielleicht kann mir ja jemand beim Disassemblieren helfen, damit wir was eigenes auf die Füße stellen.


    Bezüglich unterstützter Hardware finde ich die Originallösung mal abgesehen von den von mir oben aufgezeigten Schwächen eigentlich gut:

    Die 64KRAM/ROM-Karte existiert bereits und ist als Layout verfügbar, die meisten von Euren Rechnern dürften die Terminalkarte 8.4 (mit den vielen DIPs) haben, ansonsten geht es auch ohne über seriell, und es werden zusätzlich eine Druckerkarte und zweite serielle Schnittstelle unterstützt.


    Gruß

    Robert

    Hallo miteinander,


    schon vor den beiden MFA-Aktionen war ich darauf aus, das ROM für die CP/M-Ausbaustufe zu bekommen - das war ja leider nirgends dabei. Ich habe mittlerweile bei dem ebay-Händler, der meistens MFA-Hardware vorrätig hat (nicht die aktuelle 500€-Aktion) Teile aus der ersten MFA-Aktion in Lorsch getauscht, um ein funktionsfähiges CP/M-System zu bekommen (hatte ich so im Thread angedeutet, alle Interessenten waren damals versorgt). Da er die Sachen verkauft, mag/kann ich das ROM hier nicht einfach einstellen. Bitte nicht als "Ätsch, ich hab's" missverstehen - ich würde mich freuen, wenn es stattdessen ein Forums-CP/M gäbe.


    Dazu kommt, dass es ein paar Nachteile hat, die jemand mit Ahnung (da waren sie wieder, meine x Probleme) beim "Reverse engineering" beheben könnte und das System wesentlich verbessern könnte. Schön wäre also ein "Eigengewächs" des Forums hier, das frei verfügbar ist.


    Ich beschreibe mal die wichtigsten Sachen und beantworte gerne Fragen ...


    Benötigt:


    • CP/M-Bootstrap-ROM (2K, enthält auch das CP/M-BIOS für den MFA!!!), Bootdiskette (mehr zum Diskettenformat später), 8.4 Video Interface, 4.10 V24-Interface oder 4.4 Universelles Seriell-Interface
    • CP/M-Dokumentation (vgl. fritzeflink)
    • Auf der CPU-Karte werden die 1488 und 1489 entfernt, dafür auf der Seriell-Karte hinzugefügt. CPU-Karte und Seriell-Karte müssen auch mittels Lötbrücken und Kabeln umkonfiguriert werden (vgl. Doku). Damit kann der Tastaturstatus abgefragt werden, was in der MAT-Konfiguration via SID/SOD nicht möglich ist.
    • Die Videokarte 8.4 muss per DIP-Schalter angepasst werden (vgl. Doku). Zieht man die Videokarte heraus, ist Terminal- und X-Modem-Betrieb über die serielle Schnittstelle z.B. mit Hyperterm auf Windows möglich (4800 Baud).
    • Es wird eine 64K RAM/ROM-Karte benötigt. Diese wird auf allen großen Sockeln mit 8K SRAM bestückt, in den kleinen Sockel links kommt das 2K-Bootrom mit dem BIOS. Die Layouts für die 64K RAM/ROM-Karte sind in der Doku auf fritzeflinks Seite enthalten.




    CP/M:

    • Die originalen Laufwerke für das interne Doppelmodul Floppy/Controller 4.7 sind Mitsubishi MF355C-212M. Auch das Floppy-Modul vom SPS1 erwartet diese Laufwerke - das sind einfach 3.5"-Versionen von 5.25"-360K-Laufwerken, also 40 Spuren, 8 Sektoren/Spur, 512 Byte/Sektor




    • Beim Einsatz von Lauferken mit 80 Spuren (z.B. 3.5", 720K DD) werden nur die ersten 40 Spuren beschrieben, HD-Laufwerke verträgt der eingesetzte Controller nicht.
    • Dadurch, dass das BIOS im ROM enthalten ist, steht auf der Diskette nur der BDOS- und CCP-Teil
    • Der oben genannte Verkäufer hat zwei Utilities spendiert, CPMPUT und CPMGET, mit denen der Datenaustausch via XTERM funktioniert.
    • Die MFA-Utilities erlauben das Formatieren von Disketten und Übertragen von Systemspuren (nicht via SYSGEN und FORMAT) sowie das Kopieren von Dateien mit nur einem Laufwerk (kann PIP nicht).
    • Beim Starten ist das 2K-Boot-ROM aktiv und kopiert sich in den Bereich ab 0xF200. Dann liest es 0xF200 und durch das Ansteuern der Adresse (nicht die gelesenen Daten) wird der ROM-Bereich 0x000 - 0x7FF ausgeblendet (vgl. CP/M-Handbuch)



    Anmerkungen:

    • Die Originallaufwerke sind an sich schon schwierig zu bekommen, es wäre schön, 80 Spuren nutzen zu können - viele 3.5" HD-Laufwerke lassen sich ja auf DD jumpern.
    • Mir ist es bisher nicht gelungen, eine 22Disk oder CP/Mtools-Konfiguration zu erstellen, mit der mehr als das Directory-Lesen möglich ist. Dies liegt wahrscheinlich daran, dass das Directory auf Spur 1, Seite 0, Sektor 1 liegt, aber der Datenbereich dann bereits auf Spur 1, Seite 1, Sektor 5 beginnt (also nicht auf Sektor 1 einer Spur).






    Wünschenswert ...

    • wäre m.E. ein frei weitergebendes System, bei dem die Quellen für weitere Modifikationen offen liegen
    • ein klassisches CP/M-System, bei dem sich BIOS, BDOS und CPP auf der Diskette befinden
    • möglicherweise ein kleiner Monitor und CP/M-Bootstrap im ROM (dessen Größe per Lötbrücke ja auf der 64K-Karte angepasst werden kann)

    Ansonsten ist das CP/M eine tolle Sache, gerade unter Eliminierung der Videokarte 8.4, da sich über das gleiche Nullmodemkabel die Terminaldaten und via X-Modem Dateien zwischen PC und MFA hin und her schieben lassen.

    Außerdem konnte ich so in MBASIC ein kleines Utility programmieren, das mir die Apple II (und ITT2020) Char-ROMs ausgelesen hat ... watch the Blinkenlights :) (hier noch am externen Monitor)



    Gruß

    Robert

    Hast Du INSTALL.COM/WINSTALL.COM auf der Diskette? Damit kannst Du unter der gleichen "Überschrift" das ganze Ding umkonfigurieren. Dann steht immer noch Olivetti ETV 300 drüber, aber das Terminal passt nicht.

    Vielen Dank für diese Aktion, ich finde die MFA-Rechner einfach genial.


    Wenn alle Interessenten versorgt sind, und noch was übrig ist: Ich würde mich für ein Kassetten-Interface und eine Bus-Signalanzeige interessieren.


    Mit DOS könnte der Floppy-Teil des MAT+ gemeint sein (MAT+SP1=MAT+).


    Vom Video-Interface gibt es die Versionen 8.2 und 8.4 (erkennbar an drei Reihen DIP-Switches).


    Die Karten lassen sich über ihre Nummern (z.B. 3.2 für die 16K RAM/ROM-Karte) genau der Dokumentation zuordnen.


    Robert

    Kannst Du von den Eproms auf Deinen Boards Bilder machen, auf denen man die Eprom-Typen erkennt bzw. diese hier auflisten?

    Wenn die Typen gängig sind, leihe ich Dir gerne einen Eprom-Brenner, sofern Du einen PC mit echter paralleler Schnittstelle und z.B. Windows XP hast.

    Wenn jemand in Deiner Nähe helfen kann, ist das natürlich einfacher.


    Gruß

    Robert

    Servus Cartouce,

    ja, das Auslesen der ROMs macht Sinn ... schon um festzustellen, ob sie noch alle Tassen im Schrank haben (also nicht durch Überalterung oder UV-Einstrahlung gelöscht wurden), sonst kannst Du dir bei der Restaurierung einen Wolf suchen.


    Bei Deinem Screenshot - in so einem Monitor-BIOS werden mit der Eingabe von einzelnen Buchstaben Funktionen angewählt, die anderen sind meist dann gar nicht belegt und führen zu solchen Fehlermeldungen wie "what?" ... Du bekommst die Optionen L und H angezeigt ... was passiert, wenn Du diese beiden Buchstaben ausprobierst?


    Und mal blöd gefragt ... magst Du dich längerfristig evtl. von einem der Xeroxen trennen? :)


    Gruß Robert

    Noch ein paar Hinweise bez. RAM/ROM und Monitor/Tastatur:


    Es gibt eine 8K, eine 16K und eine 64K RAM/ROM-Karte


    Der Monitor ist entweder MAT85 (8KB), MAT85+ (16KB), MAT32K/S oder MAT32K/T (beide 32KB).


    Abhängig von der verbauten Variante kommt der MFA z.B. mit einer 8K ROM- und einer 8K RAM-Karte aus.


    Die MAT32K-Versionen laufen auf der 64K RAM/ROM-Karte und haben neben dem 32K-ROM noch 32K SRAM gesteckt.


    Die Variante /S benötigt die Video-/Keyboard-Karte, die Variante /T kann entweder über die serielle Schnittstelle auf der CPU-Karte (die zusätzlich nach außen geführt werden muss) oder über eine serielle Karte mit einem externen Terminal verbunden werden. Die ROMs sind auf Fritzens Seite vorhanden.


    Auf der 64K RAM/ROM-Karte lassen sich aber auch 64K SRAM und ein 2K Bootloader-ROM mit dem CP/M-BIOS stecken.


    Gruß

    Robert

    Hallo Axel,

    ich beschreibe mal, wo ich mit dem NDR hin möchte ... bez. Abholung kannst Du ja mal hier im Forum bei den Mitfahrgelegenheiten fragen ...


    Ich stelle mir eine Konfiguration vor, die CP/M 2.2, 3.0 und 68K mit der "kleinen" 68008-Karte beherrscht ... vorhanden ist bisher nur eine SBC3, BUS2 und SER ... schau einfach mal, was Du mir im Tausch anbieten möchtest.


    Gruß

    Robert

    Ich habe vor einem guten Jahr MarNo84's BASF Digilog 7120 übernommen. Nun muss er leider weichen - ich brauche den Platz.



    Ich habe die Innereien gesichert (PALs, PROMs und EPROMs) und ihn wieder zusammengebaut. Mangels Software und MarNo84s Beschreibung (Kondensatoren!) bei der Übernahme fiel ein Test aus.


    Ich rufe mal 100€ auf und würde gegen NDR-Klein-Computer-Sachen tauschen.


    Aufgrund des Gewichts versende ich nicht, Abholung wäre dann im Umkreis Augsburg-Ulm-München.


    Gruß

    Robert