Beiträge von rfka01

    Servus Jochen, die drei Laufwerke gehören zum PC-16 (das ist ein IBM-unkompatibler mit 8088-Prozessor). Die Laufwerke F1 und F2 (steht unten links an der Frontseite) gehören zum normalen Alphatronic PC (das ist eine Z80-Maschine, daher von mir mit (8) gekennzeichnet).


    Der PC, der dabei ist, ist ein Alphatronic PC (8)



    Den PC-16 kannst Du an der Resettaste im Funktionstastenfeld und der rechts eingeschobenen Display-Kassette erkennen.


    Gruß

    Robert

    Danke helwie44 für die Annaluise des Olytext-CP/M ... ich halte es für möglich, dass meine Diskettendefinition für 22disk doch nicht 100% passt und daher Daten beim Füttern der Diskette auf dem PC im Nirwana landen.

    Hallo miteinander,


    in dieser Auktion https://www.ebay.de/itm/273234531788?ul_noapp=true stehen eine Menge TA-Sachen zum Verkauf (nicht von mir).


    Der Preis ist relativ hoch, der Verkäufer akzeptiert Preisvorschläge.


    Ich würde die Handbücher samt Software nehmen, scannen/einlesen und zur Verfügung stellen, und hätte Interesse an je einer BTX-, Grafik- und CRT-Kassette sowie einem Netzteil.


    Ich könnte die Sachen in München abholen und an Leute versenden, die eine feste Summe für einige Teile des Lots zusagen.


    Den Bildern nach sind - wenn ich die von mir ins Auge gefassten Artikel rausnehme - die folgenden Teile


    1x PC-16 Kassette "CRT"

    1x PC-16 Kassette "grafik"

    1x PC-16 Kassette "BTX"

    3x Stecker-Netzteil PC-16

    1x Monitor Sanyo DM8112CX

    1x DOSO-BOX Modembox

    1x TA Alphatronic PC (8)

    1x Doppellaufwerk F1/F2 für Alphatronic PC (8)

    3x Diskettenlaufwerk für Alphatronic PC 16


    Robert

    "Hallo, ich bin Robert. Willkommen bei den anonymen Olyholikern. Ich konnte nicht daran vorbei - seit neuestem schlafe ich jetzt im Gehäuse eines großen Typenraddruckers. Stellt ihr euch kurz vor?"


    "1st1. Wenn die Unruhe ganz groß wird, trinke ich ein Stamperl Farbbandtinte und übe Bürodreikampf - Drucken, Klammern, Abheften."


    "Ich heiße Toshi. Ich kann nur beim Klang von großen Gehäuselüftern schlafen und habe einen Rabattvertrag mit dem Atomkraftwerk nebenan."


    "Hallo 1st1, hallo Toshi."

    Zitat

    hat der einen Einzelblatteinzug? Das ist wirklich Porno.

    Jo ... das Handbuch scanne ich auch noch ... es ist auch noch ein Traktor für Lochstreifenpapier dabei.

    Dieses Schmuckstück ist keine Wäschemangel, sondern der Drucker, der beim Olytext 20 dabei war, ein Olympia ESW 2000 C Typenraddrucker.



    Dieses Typenrad war dabei:



    So sieht das Mainboard aus, daran ist ein Centronics-Interface angeschlossen. Es gab aber auch serielle RS232 und IEEE 488-Interfaces für den Drucker.



    Im Anhang ist dann noch eine ZIP-Datei mit dem Handbuch und dem ROM.


    Robert

    Hier noch zwei ZIP-Archive mit den Dateien der Textverarbeitungs- bzw. Datendiskette wie oben beschrieben und das Image der Datendiskette.

    Dateien

    • OT20BOOT.zip

      (72,24 kB, 2 Mal heruntergeladen, zuletzt: )
    • OT20OT_O.zip

      (155,65 kB, 2 Mal heruntergeladen, zuletzt: )

    Hier noch einmal der komplette Bootvorgang:

    Dies ist der Startbildschirm. Das linke Laufwerk ist aktiv und wartet darauf, eine Diskette zu bekommen.



    Danach wird gebootet. Zuerst wird die Datei CHX.COM geladen, der Font ist in die Höhe gezogen.

    In der Statuszeile wird die CP/M-Version ausgegeben.



    CHX.COM scheint die Bildschirmanzeige umzuprogrammieren, danach wirkt der Font kompakter. Die Datei OLYTEXT.COM wird geladen.



    In der Mitte der bereits geladenen Maske der Textverarbeitung wird nochmals die CP/M-Version und Ländervariante ausgegeben:



    Danach ist die Textverarbeitung bereit:



    Nach dem Verlassen der Textverarbeitung wird zuerst KEYX.COM, dann MENUE.COM geladen, das die wichtigsten Disketten- und Dateioperationen sowie das Setzen von Systemeinstellungen erlaubt.




    Von dort aus kann man auf die blanke Kommandozeile gelangen:



    Legt man im MENUE eine Systemdiskette an, wird das komplette Textverarbeitungssystem kopiert, man kann noch auswählen, ob die Datei STDINST.COM zur Einstellung von Systemparametern mitkopiert, oder quasi eine reine Anwenderdiskette erstellt werden soll.


    Legt man eine Datendiskette an, wird das CP/M-System ohne Textverarbeitung kopiert. In diesem Fall sieht der Bootvorgang wie folgt aus:





    Interessant dabei ist, dass das Menü-Programm den Namen MEN.COM (statt MENUE.COM) trägt und standardmäßig aufgerufen wird.

    Genau wie bei den Versionen, die 1ST1 gepostet hatte: Zork1 kommt sofort wieder zur Kommandozeile zurück, 2 und 3 hängen die Maschine auf, man muss resetten.


    Es wäre interessant, nachzusehen, ob das ROM stehenbleibt oder ausgeblendet wird, aber DDT läuft ja nicht ....

    Der Olytext zickt rum!


    MBasic geht zur Kommandozeile zurück, einzig das von Toshi verlinkte Bascom zeigt eine Reaktion:



    Das ganze blinkt ein paar Mal ... sieht wie ein verbockter Reset aus.

    Zitat

    Versuche es zunächst mal mit ZORK 1+2+3 für CP/M, das braucht keine Terimanlanpassung, dürfte also sehr generisch sein.

    Gute Idee, danke! An die denke ich normalerweise nicht. Leider wollen sie nicht laufen, genausowenig wie TP 3.01, WS 3.0 und Ladder von dieser Seite


    http://www.retroarchive.org/cpm/index.html


    Zork1 geht sofort zur Kommandozeile zurück, Zork2 und Zork3 hängen sich auf.

    Mit der folgenden Definition für 22disk kann ich Daten auf die Diskette schieben:



    Sie funktioniert sowohl für die 5.25"-Disketten des Oly People als auch für die 3.5-Zöller des Olytext 20.


    Leider habe ich noch kein Programm gefunden, das auf der Maschine laufen will. Daher die Bitte:


    - Wie finde ich heraus, ab welcher Adresse ein CP/M die Programme lädt (normalerweise 0100H, aber falls sich Olympia das ROM-Banking gespart hat, könnte es auch etwas anderes sein, wie etwa das mit der TPA ab 4300H beim Alphatronic P2)

    - Welche Ideen für Software habt ihr (gerne gleich mit Dateianhang :) ), die ich ausprobieren könnte.


    Gruß

    Robert


    Sodale ... beschwingt vom Erfolg mit dem Olytext 20 habe ich mir den Olytext 30 auch nochmal zur Brust genommen ... da kein EGA-Monitor zur Hand war, bekam er eine 8bit VGA-Karte spendiert und der defekte Netzschalter wurde überbrückt. Er läuft jetzt an, wenn man das Netzkabel ansteckt ... alles natürlich rückbaubar :)



    Das war vor etwa 25 Jahren mal ein Grabbelkistenfund ... ich mag den etwas speziellen Font ... der wird gleich zu sehen sein. Leider war mein Monitor ziemlich eingebaut, so dass die Bilder nicht optimal sind.



    Die VGA-Karte macht sich ziemlich breit, aber immerhin ist die AEG-OLYMPIA-Meldung noch zu sehen.



    Cherry-Keyboard-Treiber hin oder her, das Ding braucht ein XT-Keyboard, ansonsten gibt es schon auf dem POST-Schirm eine Fehlermeldung.



    Und hier startet das Olytext 30 ...



    Olytext 30 benötigt die Z180-Zusatzkarte, die im 1. Post gezeigt wird, sonst kommt eine Fehlermeldung. Die Software an sich sieht dann aus wie das Olytext vom Olytext 20.



    Ein paar Dateien sind versteckt, die sind mit Bordmitteln auch nicht sichtbar zu machen, ein paar andere werden auf die RAM-Floppy geladen.

    masi hat mir seinen Olytext 20 (und auch den Brother SK-64) vererbt, nochmals herzlichen Dank ... und dieser funktioniert tatsächlich, so dass ich noch ein paar weitere Screenshots vom System zeigen kann:


    Das System bootet ins Olytext-Textverarbeitungsprogramm:




    von dort aus kann man mit F12 in ein Systemmenü kommen:




    Dieses bietet menügesteuert die Funktionen der üblichen CP/M-Utilities wie STAT, PIP usw. an.




    Nettes Oly-Logo an der rechten Seite :)


    Vom Menü aus kommt man zur CP/M-Kommandozeile, auf der man aber - mangels Systemprogrammen - nicht viel anfangen kann.




    Mal sehen, ob ich eine Diskette mit ein paar Progrämmchen zum Ausprobieren zusammenstopseln kann.

    Hast Du schonmal probiert, das Olytext zu entfernen (z.B. von einer Sicherungskopie mit Supercopy) und zu schauen, ob dann die CP/M Prompt kommt?

    Noch nicht ...


    Achtung, im ersten Post habe ich das Software-Archiv nochmal verändert, weil die eigentlichen Diskettenimages gefehlt haben. Leider enthält die Arbeitskopie offenbar persönliche Daten, daher habe ich sie wieder aus dem Archiv entfernt.

    Hier hatte ich nach Infos und Software zum Olytext 30 gefragt, und masi hat sich eingeklinkt und die ROMs seines Olytext 20 ausgelesen - kein XT wie der Olytext 30, sondern eine Z80 / CP/M basierte Maschine.


    Vor einigen Tagen hat mich Toshi auf einen Oly 20 hier in der Nähe aufmerksam gemacht, den ich gestern abgeholt habe.


    Das Wichtigste voraus: Bei meinem Gerät waren zwei Originaldisketten dabei, eine davon anscheinend unbenutzt und schreibgeschützt. Die ROMs haben den gleichen Inhalt wie die aus dem Oly 20 von masi . Disketten-Images und ROMs habe ich an diesen Post angehängt.


    Ansonsten besteht mein Gerät aus der Zentraleinheit, einem bernsteinfarbenem Monitor mit FBAS-Anschluss, einer Tastatur (leider bröselt die Ummantelung des Kabels bereits bei scharfem Hinsehen ab) und einem Olympia ESW 2000C Typenraddrucker (versteht angeblich Diablo-Codes).




    Das Netzteil des Rechners ist anscheinend defekt - es läuft nicht einmal der Lüfter an. Die Sicherung ist in Ordnung, und die Bauteile auf der Platine sehen unbeschädigt aus - da muss mal ein Eggschberde ran.


    Praktischerweise hat Olympia die Stromversorgung über einen normalen Molex-Stecker, wie er für 5.25"-Diskettenlaufwerke verwendet wird, auf das Mainboard geführt. Ich konnte das Gerät also an ein normales AT-Netzteil anschließen, und siehe da - der Rechner bootet von einer Diskette im linken Laufwerk.



    Das System bootet ein CP/M 2.2 und lädt dann automatisch die Textverarbeitung Olytext (d'uh!). Ab Werk waren auch Disketten mit Micropro-Software wie Wordstar erhältlich.


    Soweit so gut, leider funktioniert die Tastatur nicht - oder das System funktioniert nicht ohne Drucker - das wird noch auszuprobieren sein. Die Handbücher scanne ich bei Gelegenheit noch ein und lade sie auch hier hoch.


    Robert

    Dateien

    • ROMs.zip

      (5,56 kB, 1 Mal heruntergeladen, zuletzt: )
    • Software.zip

      (753,45 kB, 2 Mal heruntergeladen, zuletzt: )

    Servus,

    Peter, sind Deine Rainbows +, A oder B Maschinen? Im Falle von A wäre ich dringend an ROM-Dumps interessiert ... ich habe mal angehängt, was hier nach Service-Manual aussieht.


    Gruß

    Robert

    Hallo Fritz,

    danke für den Hinweis - denn das wollte ich eigentlich auch in meinem Post erwähnen. Die von Fritz empfohlene Methode klappt beim 3125 einwandfrei - das Gerät bootet vom seriell angebotenen Diskettenimage. So konnte ich den Zugriff auf meine Flash-"Festplatte" wieder herstellen, indem ich über das serielle Disk-Image den passenden Treiber geladen habe.


    Ich hatte mit der config.sys gespielt - ohne Einbindung des Treibers auf dem Laufwerk, das es betrifft (Flash-Laufwerk C) (wirr, ich weiß) nicht mehr erkannt, man hat also auch keine Möglichkeit, die config.sys wieder zu ergänzen. Und mein Flash-Startlaufwerk A ist schreibgeschützt, so dass ich die dort vorhandene config.old nicht umbenennen, löschen und mangels Platz auch keine neue Datei erstellen konnte. Wie das im täglichen Regelbetrieb funktioniert hat, weiß der Geier ...


    Robert

    Hallo miteinander,

    ich habe ein NCR Tablet 3125 bekommen. Den anderen Thread unter IDE Emulatoren? habe ich aufmerksam gelesen, herzlichen Dank fritzeflink und kpanic für das Bereitstellen von Dateien.


    Ich konnte mir einen Disketteneinschub und das passende Laufwerk ausleihen und eine Bootdiskette erstellen und die anderen Dateien per Laplink sichern. Das Ergebnis hängt hier an :) Interessant dabei dürfte vor allem die Windows 3.1 Beta mit den Pen-Programmen sein.


    Der Rechner hat keine eingebaute Festplatte, sondern ein Flash-Laufwerk, das nicht im BIOS eingestellt wird.


    kpanic , mit welchem Tool hast Du Deine Festplatte gesichert (Du hast Images im oben genannten Thread gepostet).


    Ich suche noch einen Stift für mein Tablet, und - falls jemand sowas zufällig über hat - auch das Diskettenlaufwerk mit dem Platineneinschub.


    Robert

    Dateien

    • NCR3125.zip

      (5,82 MB, 4 Mal heruntergeladen, zuletzt: )

    Was für ein Schätzchen hast Du denn da, 1ST1?

    Ich habe in dieser Übergangszeit von Windows 3.0 / Windows 3.1 / WfW meine Diplomarbeit geschrieben und bin reumütig wieder zu meinem WordPerfect für DOS zurückgekehrt, nachdem die mir damals verfügbaren Windows-Textverarbeitungen (wimre eine Word- und eine Wordperfect-Version) ein paar mal den Text massiv durcheinandergehaut hatten.


    True Type kam auch erst mit Windows 3.1 so dass vorher die Druckerausgabe teilweise mau war.

    Hallo Toshi,

    ich konnte bislang nur in der Emulation testen.

    Könntest Du zu Testzwecken bitte die PC8SYS.IMD nochmal zurückschreiben und bei Dir booten?


    PC8SYS.IMD zeigt bei mir in der Emulation nur einen geraden Strich nach dem Boot, bei TANVEDT.IMD und NVEDIT.TD0 marschieren Zeichenketten über den Bildschirm.

    Nach dem Boot mit der roycpm.td0 aus http://oldcomputers.dyndns.org…troarchive.org/index.html von fritzeflink kann ich aber sowohl kermit als auch nvedit aufrufen - dafür schon mal vielen Dank.


    Robert

    Hallo Peter,

    Du kannst Rainbow-Disketten von Images mit einem 1.2MB-Laufwerk in einem DOS-Rechner schreiben.


    @fritzeflinks Archiv ist wieder mal bestens bestückt:


    http://oldcomputers.dyndns.org…rainbow/images/index.html


    Teledisk findest Du hier:


    http://www.classiccmp.org/dunfield/img54306/teledisk.htm


    Das Diskettenformat ist einseitig, 10 Sektoren/Spur, 80 Spuren ...


    Meistens funktioniert es, DD-Disketten zu verwenden, klassisch wären QD (96tpi).


    HD-Disketten werden nicht/nicht dauerhaft/fehlerhaft funktionieren, weil sie andere Magnetisierungseigenschaften haben.


    Falls alle Stricke reißen, kann ich auch Disketten für Dich erstellen.


    Gruß

    Robert