Beiträge von Toast_r

    Das Equipment zum Lochen und Stanzen ist bei mir an den Seiten eines S100-Fernschreibers angebracht. Bis jetzt habe ich aber noch nicht rausgefunden, wie ich die ansteuern kann. Die Leitungen für Tastatur und Druckwerk konnte ich identifizieren. Bei Signalpegeln von 80 Volt bin ich aber vorsichtig...


    Gruß, Jochen

    Ich dachte, daß die Daten innerhalb des T100 mechanisch übertragen werden ?!

    Elektrisch übertragene Daten dürfte es dann nur auf der Stromschleife (TTY) geben.

    Erik, Du siehst da die Prioritäten falsch, glaube ich.

    Die Platte führt einfach nur dumm die Steuerbefehle des Controllers aus und verbindet die Schreib/Leseköpfe über die entsprechenden Schaltungen mit dem Controller.

    Dabei sind die Platten sich auch nicht zu fein, falsche Positionierungsbefehle auszuführen, die unter Umständen sogar zur mechanischen Beschädigung der Platte führen können, wenn man über die höchste zulässige Spur einfach weiter hinausfährt.

    Alles entscheidende macht der Controller. An der Stelle steckt die 'Intelligenz' des Systems.

    Es ist dabei auch ohne Probleme möglich, eine Platte mit abweichenden Daten zu formatieren, solange man nicht zuviele Spuren oder Köpfe angibt.

    Das ist der Platte alles egal, die macht einfach nur, was der Controller sagt.

    Die Platte ist bei MFM/RLL im Prinzip nichts anderes, als ein Diskettenlaufwerk mit fest eigelegter Diskette.

    Ein Multimeter allein ist etwas wenig, um ein Netzteil zu testen. Eine geeignete Last sollte da auch dran.

    Passende Glühlampen sind eine gute Wahl. Größere Probleme erkennt man damit sofort, auch ohne Meßgerät.

    Mit dem Multimeter kontrolliert man dann noch, ob die Spannungen innerhalb der Toloeranz sind.

    Beim PET 2001 sind keine Netzfilter verbaut, von dieser Stelle droht also keine Gefahr.

    Allerdings gibt es immer wieder mal Netzteilprobleme.

    Beim PET ist, wie bereits oben erwähnt, das Netzteil auf dem Mainboard, bzw. auf der Monitorplatine, untergebracht.

    Des öfteren gibt es defekte Spannungsregler und Gleichrichterdioden zu beklagen, sowohl auf dem Mainboard, als auch auf der Monitorplatine.

    Dabei kann es natürlich auch vorkommen, daß zu hohe Spannungen erzeugt werden, wodurch weitere Bauteile beschädigt werden können.

    Daher ist ein Einschaltversuch eines PET in unbekanntem Zustand immer ein Risiko.

    Wenn man auf Nummer Sicher gehen will, muß man die Ausgänge der Spannungsregler auf den Boards trennen, jeweils eine geeignete Last anschließen, und die Ausgangsspannung unter Last messen.

    Das Aufzeichnungsformat dürfte bei der Sache vermutlich die Schwierigkeit werden.

    Selbst unter dem gleichen OS auf dem PC sind die Formate der verschiedenen Backup-Programme meist nicht kompatibel.

    Etwas OT, aber für Leute, die sich diese Dinger auch umbauen möchten sicher interessant:


    Ich hatte mir vor einiger Zeit auch mal ähnliche Joypads über ebay bei einem chinesischen Händler bestellt.

    Dummer Weise hat der Zoll das Päckchen trotz des geringen Wertes nicht ungesehen durchgewunken, sondern mich einbestellt, um die Einfuhr abzuwickeln.

    Einfuhrumsatzsteuer und Zoll wären zwar nicht angefallen, da ich den geringen Kaufpreis belegen konnte, stattdessen ist die Sache aber daran gescheitert, daß die Dinger kein CE-Kennzeichen hatten, die Herstellerkennzeichnung fehlte, und ein Plagiatsverdacht im Raum stand.

    Man war sich im Zollamt allerdings nicht sicher, ob die CE-Kennzeichnung erforderlich ist und ob das Design der Joypads entsprechend geschütztz ist.

    Also hat man sie dort einbehalten, und an höherer Stelle nachgefragt. Nach etwa einer Woche gab es dann den Bescheid, daß die Dinger so nicht importiert werden dürfen. Die genaue Begründung habe ich mir nicht gemerkt, die Sache war es mir nicht wert, daß ich da weitere Energie drauf verschwende.

    Den bezahlten Betrag mußte ich also unter Konto Erfahrung verbuchen.

    Ich habe dann die gleichen Dinger nochmal über ebay bei einem Händler bestellt, der sie aus Deutschland versendet hat. Das hat dann zwei oder drei Euro mehr gekostet, dafür sind sie dann aber auch tatsächlich bei mir gelandet, und nicht in irgendeiner Amtsstube. Weiterer Vorteil: Die Wartezeit war um Größenordnungen kleiner. :)


    Nach dieser Aktion habe ich mir angewöhnt, auch mal etwas mehr zu bezahlen, um solche Kleinigkeiten dann problemlos und schnell zu bekommen.

    Intern wird das schwierig.

    Bei den PCs, die im BIOS-Setup nur ein Laufwerk unterstützen, ist gewöhnlich auch der Floppycontroller nur in der Lage ein Laufwerk zu bedienen.

    Somit ist da auch über Treiber nichts zu retten.

    Floppycontroller als Erweiterungskarte gibt's auch nur für ISA - ein ISA-Steckplatz dürfte in Deinem PC ja auch nicht mehr vorhanden sein.

    Somit bleibt eigentlich nur noch die Möglichkeit, am internen Controller das 5,25'' Laufwerk anzuschließen, und extern ein 3,5'' USB-Laufwerk dranzuhängen, wenn man beide gleichzeitg dran haben möchte.

    Für die meisten Anwendungen reicht ein (gutes) USB-Laufwerk allerdings aus.

    Einfach die Platte an einen PC-MFM Controller hängen dürfte so nicht klappen.

    Das Problem dabei ist, daß das Aufzeichnungsformat der verschiedenen Controller nicht gleich ist.

    Man müsste schon darauf achten, daß zumindest der gleich Controllerchip verwendet wird, und auch dann ist der Erfolg nicht garantiert.

    Grundsätzlich gilt, daß man eine Platte immer mit dem selben Controller Low-Level formatieren sollte, mit dem sie dann aiuch betrieben werden soll.

    An einem anderen Controller ist der erfolgreiche Betrieb nicht garantiert, wenn man Pech hat, klappt das selbst an einem Controller gleichen Typs nicht zuverlässig.


    Als nächste Hürde kommt die Frage nach dem Format der Partitionstabelle und des Dateisystems-

    Alles eher ein Glücksspiel.

    Solange das Zielsystem läuft, ist es normalerweise am einfachsten, damit ein Backup zu machen.

    Außerhalb des Zielsystems ist wohl das Backup mittels MFM-Emulator am vielversprechendsten.

    Ansprechpartner dafür ist fritzeflink . Er hat so ein Teil, und auch die Erfahrung im Umgang damit.

    Das ist 'ne passive Backplane für den Betrieb mit Slot-CPU.

    ist wieder 'ne ganz andere Baustelle - und kein Eigenbau.

    Sowas ist im Industriebereich mit unterschiedlicher Slot-Anzahl durchaus öfter anzutreffen.

    Beim PC sind parallele Schnittstellen als weiblicher 25pol D-Sub Anschluß vorhanden,

    die seriellen sind männliche 9- oder 25pol D-Sub Anschlüsse.

    Trotzdem ist Vorsicht angebracht, es gibt auch Karten mit irgendwelchen anderen Funktionen, die die gleichen Anschlüsse verwenden.

    Ja, die leider sehr selten anzutreffen.

    Zumindest das passende Gehäuse dafür habe ich ... ein echter Monster-Tower mit Platz für Unmengen Laufwerke.

    Vielleicht läuft mir ja irgendwann mal ein passendes Board über den Weg.

    Nach dem, was ich so mitbekomme, sind gerade aus diesem Bereich sowohl Hardware, als auch Software und Dokumentation, nur noch extrem selten anzutreffen. Da sollte man jeden Fund versuchen zu retten.


    Hier wäre es natürlich hilfreich, einen Anhaltspunkt zum Diskettenformat zu haben.

    Weiß jemand dazu etwas?

    Auch grundsätzliche Informationen wie 48/96/100TPI, DD/QD/HD, FM/MFM/GCR wären sicher schon ein Anfang - auch wenn man das durch Ausprobieren rausbekommen kann.

    Das ganze ist auch eine Frage der Treiberleistungen auf den Busleitungen.

    Wenn mehr als 8 Karten verwendet werden, werden meist zusätzliche Treiber nötig.

    Auch größere Leitungslängen erfordern u.U. zusätzliche Treiber.
    Und bei den zusätzlichen Treiber-ICs kommen dann die Signallaufzeiten auch noch ins Spiel.


    Literaturempfehlung zu dem Thema:

    Interfacing to the IBM Personal Computer von Lewis C. Eggebrecht.

    Genau das Thema wird darin auch behandelt, es enthält auch Schaltungsbeispiele für so eine Bus-Erweiterung.

    Der Autor war an der Entwicklung des IBM PC maßgeblich beteiligt.

    Wer sich in die Grundlagen der PC-Architektur einlesen will, der ist bei diesem Buch gut aufgehoben.


    PS: Eine externe ISA-Erweiterung suche ich schon lange ... ;)

    Hi Admins

    Hätte die Liste oben gerne mit diesen Daten aktualisiert , was aber nicht geht da mir der bearbeiten Knopf fehlt.

    Ist das eine Änderung von euch, weil ich es bis zum 7.12.2017 noch bearbeiten konnte?

    Ja, das wurde geändert.

    Durch die zeitlich unbegrenzte Editiermöglichkeit war bisher auch Mißbrauch möglich.

    Daher wurde der Zeitraum, in dem Nachrichten editiert werden können, begrenzt.

    Bisher hat leider nur die Verbindung zwischen einem Datenklo im Originate- und einem moderneren Modem (ZyXEL U-1496) im Answer-Mode richtig geklappt.

    Die bisherigen Versuche, zwei Datenklos miteinander zu verbinden, sind gescheitert.

    Das ganze macht den Eindruck, als würde der Answer-Mode beim verwendeten Modemchip nicht richtig funktionieren.

    Hier mal ein Ansi-Paket, das ich mal vor ein paar Jahren irgendwo in den Weiten des Netzes gefunden habe.

    Dateien

    • ANSI.zip

      (3,33 MB, 8 Mal heruntergeladen, zuletzt: )