Beiträge von Toast_r

    Ich weiß, daß es entweder aus einem Rechner oder einem Pheripheriegerät stammt,

    weil ich selbst (AHRG!) vor vielen Jahren diese Kiste selbst geschlachtet habe,

    und nur das Netzteil aufgehoben habe.

    An mich wurde die Bitte herangetragen, nach Informationen zu diesen Floppycontroller Ausschau zu halten:


     


     


    Der 40polige IC mit den Lüftungsöffnungen und der kyrillischen Beschriftung ist übrigens die sowjetische Version des WD1793.


    Es gibt einen von der Platine erstellten Schaltplan: fdc1793.pdf


    Weiß jemand, in welchem System dieser Controller Verwendung fand,

    oder hat irgendwelche anderen Informationen dazu in Angebot?


    Ich habe diesen Controller nicht, würde dem Besitzer aber gerne mit Informationen darüber weiterhelfen.

    Ich habe die Video Karte 8.2, demnach werde ich wohl die Version mfamat32k_vers.1.8-s_ic0.bin brauchen.

    Wenn das klappt, kann ich mich ja auch mal an der Version mfamat32k_vers.1.8-t_ic0.bin mit externem Terminal versuchen.

    Ich würde gerne mal den Floppycontroller ausprobieren / in Betrieb nehmen.

    Solange keine einfache Lösung für CP/M vorhanden ist,

    dürfte das MFA Mini-DOS dafür das Mittel der Wahl sein.

    Wenn ich das richtig sehe, ist das Bestandteil des MAT32K.

    Davon habe drei Versionen gefunden:

    bfzmfa_8.4_v1.0.bin

    mfamat32k_vers.1.8-s_ic0.bin

    mfamat32k_vers.1.8-t_ic0.bin

    Bevor ich jetzt ohne Plan drauflosprobiere:

    Weiß jemand, wodurch sich die Versionen 1.8-s und 1.8-t unterscheiden?


    Außerdem findet sich noch eine weitere 32K Version:

    mfamat85_sp1_ed_kpl_dtp_terminal.bin

    Was hat es denn damit auf sich?

    Die Frage ist dabei, warum läuft der Wert oben-links weiter, was er ja auch machen müßte, da er bei jedem Aufruf um eins erhöht wird, aber der Wert in der Kopie an der dazugehörigen Stelle läuft nicht weiter ?

    Janz einfach: Sowohl X, als auch der Inhalt der Adresse $0C00 werden bei jedem Durchlauf um 1 erhöht, also erhöhen sich beide synchron.

    Somit ist der Inhalt von $0C00 jedesmal, wenn X nach 256 Durchläufen wieder 0 ist, und somit der Inhalt von $0C00 in den Akku geladen wird, wieder der gleiche wie beim ersten Durchlauf.


    Da mußte ich allerdings auch ein bißchen drüber Nachdenken, bis mir das klar war. :)

    Hmmm.. Du hast also den Ratschlag, erst die Spannungsversorgung bei getrennten Verbrauchern zu prüfen nicht beachtet? :shock:

    Hoffentlich hast Du jetzt keinen größeren Schaden angerichtet. Die Spannungsregler sterben gerne mal und lassen dann die volle Spannung durch.

    Insbesondere bei den Regleren für +12V und -5V, die nur für das DRAM gebraucht werden, kann das böse enden, weil durch die nicht betroffene Versorgung mit +5V der Eindruck entstehen kann, daß der Rechner doch grundsätzlich funktioniert, und dann länger eingeschaltet bleibt - wobei die DRAMs dann alle gegrillt werden.


    Die Schaltung für die +5V arbeitet mit einer Trafowicklung mit Mittenanzapfung.

    Diese ist am Netzteil-Stecker an die Pins 1,3,5 angeschlossen.

    Spannungen sollten ca. sein: 1-3: 9VAC, 3-5:9VAC, 1-5:18VAC

    Das wird erstmal gleichgerichtet (Brückengleichrichter CR2).

    Mit dem Ergebnis wird der große externe Elko an den Pins 2(+) und 6(-) versorgt. Da sollten ca. 9VDC anliegen.

    An den Pins 8 und 9 wird die zweite Trafowicklung angeschlossen.

    Da müssten ca. 15VAC anliegen, wenn meine Erinnerung stimmt.

    Von da geht's durch den Brückengleichrichter CR4.


    Häufige Probleme sind Gleichrichter mit kurzgeschlossenen Dioden und defekte Spannungsregler.

    Ein Kurzschluß im Gleichrichter äußert sich dadurch, daß er schnell sehr heiß wird, und die Ausgangsspannung der entsprechenden Trafowicklung in den Keller zieht.

    Defekte Spannungsregler könen sich unterschiedlich äußern: Mit Glück wird die Ausgangspannung nicht erreicht, evtl. mit internem Kurzschluß. Dann wird der Regler sehr heiß (und in der Folge auch der entsprechende Gleichrichter).

    Wenn man Pech hat, schlägt die Eingangsspannung voll auf die Ausgangsspannung durch. Dann sind häufig defekte Bauteile durch zu hohe Spannung zu beklagen.

    Anlässlich des Assemblerkurses von ThoralfAsmussen habe ich einen Commodore plus/4 aus der Versenkung geholt.

    Ich arbeite halt lieber an echter Hardware, Emulatoren sind nicht so mein Ding. :)

    Der lieferte erst kein Bild, und ich hatte schon mit dem Schlimmsten gerechnet (CPU oder TED defekt).

    Aber ich hatte Glück. Nur die PLA war defekt, und ich hatte noch Ersatz da. :)


    Jetzt suche ich noch Ersatz für die abgebrochene 'D' - Tastenkappe. Hat jemand was da?

    Mit diesem Buch habe ich damals 6502-Assembler für meinen Commodore 3032 gelernt. Leider ist dabei daraus schon ein ziemliches Kartenspiel geworden und etliche Seitenblöcke sind lose...


     

    Ich sehe gerade, daß ich dieses Buch auch in meiner Sammlung habe. :)

    Meine Sammlung besteht zum Großteil aus CBMs und anderen Commodore Rechnern, daher sehr gerne 6502.

    Nachdem ich in letzter Zeit aber das eine oder andere über die Vorzüge der Z80-Familie gehört habe, und CP/M ja auch nicht uninteressant ist, bin ich da auch nicht abgeneigt.

    Und, obwohl die PC-Architektur total verkorkst, und Segmentitis eine üble Krankheit ist, kommt man um x86 ja auf Dauer auch nicht herum.

    Wenn jemand sich tatsächlich die Arbeit machen würde, einen Assembler-Kurs abzuhalten, wäre ich auch gerne dabei.

    Ich habe zwar mehrfach versucht, da mit Büchern alleine einzusteigen, aber dabei bin ich auch immer wieder auf halbem Wege steckengeblieben.

    Ein gewissen Grundwissen ist also vorhanden, für die praktische Anwendung reicht das aber bei weitem nicht.

    Für 40/80 sind in so ziemlich alle Drahtbrücken auf dem Board zuständig, sowie das Editor-ROM (UD7).

    Bei Dir sind 2KB Bildschirmspeicher bestückt, die braucht man für 80Z, für 40Z reicht 1KB.

    2KB tun dabei aber auch nicht weh, dann hat man noch 1KB Speicher frei für freie Verwendung.


    Für die (Soft)ROMs an UD10/UD11 gibt es keine Jumper/Brücken. Einfach rein oder raus, fertig. :)


    Das zusätzliche Char-Rom hat die originale Nummer.

    Ich würde erstmal:

    - Board ausbauen und reinigen, Akkulauge neutralisieren, nochmal ordentlich schrubben.

    - Leiterbahnen im angegriffenen Bereich durchmessen (Board ist 2-lagig, also zum Glück keine nicht sichtbaren Leiterbahnen) und ggf. reparieren

    - CPU Sockel ersetzen

    - Board wieder mit Schutzlack versiegeln


    Erst danach käme vernünftiger Weise das, was normalerweise schon am Anfang kommt:

    - Stromversorgung prüfen. In diesem speziellen Fall würde ich dazu erstmal die Ausgänge aller Spannungsregler vom Board trennen, und deren Ausgangsspannung kontrollieren. Zum Glück kann man die entsprechenden Stifte der vernieteten TO-3 Regler so entlöten, daß sie keinen Kontakt mehr zur Platine haben (durchmessen!), die Bohrungen sind dafür groß genug.

    Blöd ist, daß die Strippen für die Stromversorgung einfach an die Stiftleiste angelötet wurden. Da evtl. mal nach einem Ersatzstecker (Raster 3.96mm) Ausschau halten.

    - Wenn die Spannungsregler OK sind, deren Ausgänge wieder verbinden.

    Mit viel Glück funktioniert das Board dann bereits wieder. Sonst kommt eben die Fehlersuche ...


    Schaltpläne: 8032080 Mainboard

    Das ist der normale 9'' Monitor, der wirkt nur größer durch den Aufnahmewinkel und die zusätzliche Schutzscheibe.

    Beim Bild von der Rückseite erkennt man das besser.

    Es handelt sich laut Typenschild um einen gewöhnlichen PET 2001-8, dazu passt das Mainbaord und das Gehäuse.

    Die Datassette ist nicht original, da gehört eine schwarze rein. Da die weiße aber die gleiche Gehäuseform hat, ist das ine Kleinigkeit.

    Ansonsten ist da nicht viel ungewöhnliches erkennnen, außer dem seltsamen Stecker, den ich nicht zuordnen kann.

    Der 4016-Aufkleber vorne passt natürlich nicht dazu, aber das ist halt nur der Aufkleber.

    Die Platine, die den CPU-Sockel mitgenommen hat, ist eine 64k Speichererweiterung.

    Dürfte einer der vielen Nachbauten der MW8160/8096 Platine von axorp (Ultra Elektronik) sein.

    Die beiden hochkant eingebauten Platinen sind sogenannate Softroms, die enthalten SRAM und in diesem Fall wohl auch einen Sockel für ein ROM.

    Die unbenutzten ROM-Sockel wurden gerne damit bestückt, um in diese Speicherbereiche ROM-Inhalte laden zu können.

    So konnte man Toolkits oder als Kopierschutz verwendete ROMs einfach laden.

    Diese Platinen hatten meist auch einen Schreibschutzschalter, und in diesem Fall auch noch eine Batteriepufferung.

    Das mit Z gekennzeichnet EPROM ist ein Zeichnensatz-ROM.

    Die ganze (unsauber verarbeiteten) Drahtbrücken sind für die Umstelleun 40/80 Zeichen pro Zeile.

    Der zusätzlich erforderliche Bildschirmspeicher für 80 Zeichen ist verbaut.

    Der Zweite Trafo dürfte ein Spatrafo für 220/110 V sein, um ein 110V Importgerät an 220V anzuschließen.

    Zu guter letzt die Platine auf dem Expansion Port.

    Die müsstest Du nochmal besser fotografieren, so kann man da leider zu wenig erkennen.

    Der Quarz darauf könnte evtl auf eine RS-232 Schnittstelle hindeuten.

    Gibt es auf der Platine einen 6551?