Beiträge von Dr.Zarkov

    Wenn er keine Diskettensammlung hat, kann er das Geld für eine Gotek sparen, und besser gleich die ACA500+ einbauen, solange sie noch neu zu haben ist. Die ACA500+ hat zwei CF-Slots, eine als Festplattenersatz, den anderen zum einfachen Datentausch mit dem PC.

    Wenn er wenig Geld ausgeben will, der A500. Diskette rein und fertig. Auch den A500 kann man inzwischen entweder mit ACA500+ oder sogar Vampire hervorragend aufrüsten, man braucht sich dann auch keine Gedanken mehr um ein neues Kickstart machen, weil beide Karten bereits eines mitbringen. Bei genug Prozessorleistung und Festplatte (bzw. Speicherkarte) stellt sich auch die Frage der Kompatibilität mit alten Spielen nicht, man nimmt dazu üblicherweise das kostenlose Programm WHDLoad und startet die Diskettenabbilder bequem von der Festplatte.


    Beim A600 hat den Vorteil des kleineren Gehäuses, muss aber auf jeden Fall die Elkos alle austauschen, da sie inzwischen alle das Zeitliche segnen, bzw. durch verlierendes Elektrolyt sogar die Platine schädigen können. Beim A500 gibt es das Problem nicht, die Elkos sind wesentlich langlebiger. Sinnvoll erweitern kann man den A600 mit der Furia oder ebenfalls mit einer Vampire. Falls man sich für die Furia (oder eine andere konventionelle Turbokarte) entscheidet, braucht man ein Kickstart 3.1- Das 2.0er kann getrost in die Tonne. Ein 1.3 braucht man sich auch nicht besorgen, das Starten alter Programme geht mit WHDload sehr viel besser als irgendwelches Gehampel mit Kickstartumschaltern, Disketten und Patches, die dem Computer vorgaukeln, er hätte nur 512 kB Speicher.

    Beim C64 refurbished vom Schönfeld sehe ich auch nicht so den Vorteil. Die alte Hardware hat ja schon erfolgreich bewiesen, dass sie 35 Jahre durchhält, und vor allem auch von einem Grobmotoriker repariert werden kann. Der Neubau von Jens bietet mir da zu wenige Vorteile gegenüber dem Original. Da würde ich eher beim Ultimate 64 von Gideon Zwijtzer zugreifen. Das Teil hatte er letzten Samstag beim Treffen des HCC in Maarssen (Niederlande) demonstriert, es kommt nächstes Jahr für ca. 150 Euro in den Handel. Bei dem Teil habe ich alles, was man braucht, gleich auf einer Platine: Stereo-SID (auf Wunsch auch mit Original-ICs), Ethernet, mehrere USB-Ports als Massenspeicher, aber gleichzeitig auch alle Originalanschlüsse.

    https://www.c64-wiki.de/wiki/Ultimate_64

    Bei meinem (baugleichen) Orbiter 416 kam beim Aufschrauben eine Kopfhörerbuchse zum Vorschein, die allerdings durch das Plastik abgedeckt wird. Die Buchse funktioniert, ich hatte daher (schon vor 30 Jahren) ein Loch in das Gehäuse gebohrt, damit ich einen Kopfhörer anschließen kann.


    <zitat retro64>

    Die aktuelle Adresse ist:



    https://forum.classic-computing.org/forum/




    ...org statt de..


    </zitat>


    Ach was! Wie hätte ich ohne dieses Geheimwissen hier wohl schreiben können? Das Problem ist, dass die Hauptseite verschwunden ist, und das Forum für Außenstehende damit auch.



    ...und die Zitatfunktion hier im Forum ist auch ein wenig buggy. Sollte nicht, wenn ich auf "Zitat" klicke, das Zitat unten automatisch im Editor erscheinen? Stattdessen wird es in einer dubiosen Zwischenablage gebunkert, ohne entsprechenden Button um es hier einzufügen.

    Warum Kickstart 1.3 einbauen? Ist das noch ein alter A500 mit Kick 1.2? Dann würde ich ihn so lassen. Wenn du eine ACA500+ dazu kaufst, hast du alles, was du brauchst und du sparst dir das Geld für ein neues Kickrom und den Gotek. Einziger Nachteil ist, dass die ACA500+ vom Jens Schönfeld ist. Aber du brauchst ihn ja nicht heiraten, gute Hardware baut er ja.

    Äh nein. Gerade M$ hatte das Internet am Anfang total verpennt. In Windows 95a findet sich kein Hauch von Internet, das musst alles noch nachinstalliert werden. Selbst von Commodore gab es schon kurz vor der Pleite einen TCP/IP Stack für den Amiga und es gab aMosaic. Erst spät ist M$ wach geworden, und hat den IE mit heißer Nadel gestrickt, und sich dann in den Wettbewerb mit Netscape begeben. Das begann aber erst mit Windows 95b oder c, und erst mit Windows 98 war der Browser im OS enthalten.

    Macht mein Macbook auch. Nach einiger Zeit legt sich das aber. Ist wohl ein "Feature". Oder liegt daran, dass für Mobilbetrieb und Akkubetrieb eine unterschiedliche Helligkeit eingestellt ist, und beim Anschluss ans Stromnetz und vollem Akku das Gerät sich "nicht sicher" ist, wo denn jetzt der Strom herkommt. Abhilfe: Gleiche Helligkeit für Mobil- und Netzbetrieb einstellen.

    Guter Preis! War mein erster Computer (für ein halbes Jahr als Leihgabe von meinem Onkel, der damals für längere Zeit auf einem Lehrgang war), bevor ich dann zu Weihnachten 1983 einen eigenen VC20 bekam. Der Color Genie war für mich ein guter Computer, aufgrund seines leistungsstarken Basics und des guten Handbuchs.

    Sehe ich auch so. Der AMD K6 war für seine Zeit die geilste Serie an CPUs, die man damals für den PC kaufen konnte. Nicht nur ausgezeichnetes Preis-/Leistungsverhältnis, sondern auch absolut gesehen sehr leistungsfähig.

    In erster Linie ein Treffen unter unseresgleichen. Es wird uns nie gelingen, die Massen von Jugendlichen zu begeistern, ebenso wenig wie die Generation unserer Väter uns für Märklin oder Karl May begeistern konnte. Natürlich wird es immer Ausnahmen geben, aber für einen nennenswerten Nachwuchs fehlt diesem einfach der Bezug zu den Klassikern. Es wird immer Nachwuchs geben, der sich für die alten Sachen interessiert, so wie ich mechanische Fernseher nachbaue, obwohl sie auch in den 1970ern schon "leicht" veraltet waren oder andere Leute Oldtimer aus der Zeit vor ihrer Geburt fahren. Die Mehrheit staunt und schaut es sich vielleicht an, aber genau wie bei den Oldtimertreffen ist das interessierte Publikum ganz nett, aber nicht zwingend.

    Ich war mit zwei durchaus interessanten Amigas angemeldet, und wurde von der Veranstaltungsleitung angeschrieben, ob ich nicht lieber etwas Interessanteres mitnehmen möchte als Amigas. Schon ganz zu Anfang wurde gesagt, dass Amiga und C64 langweilig sind, und allenfalls in die Spieleecke passen. Dies hat natürlich dazu geführt, dass die "Amiganer" sich von Anfang an ausgegrenzt und ausgeschlossen gefühlt haben, und gar nicht erst gekommen sind. Von daher sehe ich schon eine grundsätzliche Unvereinbarkeit von VCFB, die ja mehr auf Mainframes, Lochkartenleser und Nadeldrucker spezialisiert sind, und dem für alle Systeme offenen VzEkC, und sollten gemeinsame Veranstaltungen in Zukunft vermeiden.

    Die hatte ich mal erfolgreich auf meinem EeePC x101 installiert. Lief auch, bis auf WLAN. Was für ein Notebook natürlich eher suboptimal ist. Deswegen meine Frage nach einer erfolgreichen Installation einer neueren Version, dann würde ich Haiku nochmal eine Chance geben.

    Das sind allerdings andere Leute. AmigaOS 4.1 gehört der Firma Hyperion. Das ist eine seltsame Firma, die ich insgesamt nicht verstehe. Deswegen kann ich nichts dazu sagen, weshalb diese Firma zeitgemäße Hardware (sei es x86 oder ARM) ablehnt und auf hoffnungslos überteuerte und langsame PPC-Hardware setzt.