Beiträge von masi

    Im Büromaschinenlexikon gibt es etliche Seiten über Nixdorf-Systeme. Falls es Dir hilft, kann ich die für Dich interessanten Jahrgänge mal durchschauen.


    Gruß,

    Markus

    Die Preisliste 1/89 vom Microcomputer-Versand Ernst Mathes.


    Wegen des strukturierten Papiers mußte ich stark komprimieren, um eine annehmbare Dateigröße zu bekommen, daher sind die Texte ein bißchen schwammig. Auf Schwarzweiß wollte ich wegen der Bilder nicht gehen.


    Mathes 1-89.pdf

    Hier gibt es in der Uni-Bibliothek Buchscanner. Da kann man das Buch offen drauflegen, zu scannende Doppelseite nach oben, und muß es nicht plattdrücken. Es gibt keinen Deckel, den man nach jeder Seite hochklappen müßte, das Umblättern geht schnell, die Maschine rechnet die Verzerrung durch den Falz weg und schreibt einem eine Datei auf einen mitgebrachten USB-Stick.


    Gruß,
    Markus


    Auch ich stimme Dir zu. Der Code sollte für Menschen gut verständlich sein, ohne daß man beim Lesen lange über überkandidelte Ausdrücke grübeln muß. Für Optimierungen ist der Compiler zuständig. Kleine Abkürzungen wie if (x) statt if (x != 0) sind schon in Ordnung, aber beim Hantieren mit verschachtelten *,&,--,++ schießt man sich leicht selbst ins Bein, und wenn es dann nicht tut, wie es soll, verbrät man mehr Zeit mit Debuggen als mit Programmieren.


    Als man noch um jedes Byte kämpfen mußte, weil Speicher knapp und teuer war, waren die Maßstäbe natürlich andere.


    Gruß,
    Markus

    Den Text von Georg könnte ich 1:1 kopieren bis auf die Tatsache, daß ich keine Disketten habe und den Fehler in meinem Boss nicht im Netzteil vermute (was aber noch zu klären wäre).


    Gruß,
    Markus

    Ich mußte feststellen, daß der einzige Monitor mit Coax-Eingang, den ich habe, wohl nicht mehr tut (noch eine Baustelle, stöhn!). Also ein paar Euro in einen CVBS->HDMI-Adapter investiert. Leider bekomme ich damit weder vom SK-64 noch vom Olytext 20 ein Signal. Ein Alphatronic PC hingegen liefert ein gutes Bild. Ob die beiden ersteren noch funktionieren, kann ich also noch immer nicht sagen, und muß mir überlegen, ob ich einen Reparaturversuch am alten Monitor unternehme oder mit dem Oszilloskop schaue, ob die Video-Ausgänge der beiden Rechner überhaupt was liefern.


    Gruß,
    Markus

    Hier kommen die EPROM-Inhalte (zwei 2732, zwei 2716, ein 2516 = 2716). Ich bin nicht überzeugt, daß die Daten noch in Ordnung sind. Im Editor sehe ich große Bereich 00 oder FF, und ich kann keinerlei Textfragmente darin finden.

    Dateien

    Hier kommt mal ein Bild mit Deckel:


    Zwar habe ich die kleine Kiste schon mindestens zehn Jahre rumstehen, aber jetzt erst reingeschaut und jetzt erst bemerkt, daß die Sicherung im Netzteil fehlt. Das wäre das kleinste Problem, ich gehe nachher sowieso einkaufen.

    Das System scheint eher selten zu sein. Vor einer Weile fand ich im Netz noch eine Anzeige von Brother, ich glaube es war in einer Ausgabe des Spiegel aus den 80ern. Auf http://desuarchive.org/co/thread/85887108/#85890704 findet man ein Bild, das leider aufgrund von Serverproblemen derzeit nicht in brauchbarer Auflösung angezeigt werden kann. Das dortige System hat eine schwarze Frontplatte, mein Exemplar ist anders, eine graue Blechkiste mit ebenso graublechiger Vorderseite.


    Auch bei diesem Rechner gilt leider, daß ich noch keinen Inbetriebnahmeversuch gemacht habe und mir die Tastatur fehlt, so daß ich auch keine Diskette mit einem Text erstellen kann. Falls es einen Mame-Entwickler gibt, der sich tiefer damit beschäftigen will, reiche ich ihn daher gerne weiter. In einer Emulation würde sich wenigstens das Tastaturproblem erledigen.


    Gruß,
    Markus

    Ich stelle mir das spannend vor, alte Systeme zu emulieren, aber verdammt schwierig, wenn man keinen Schaltplan hat. Wäre ein Brother SK-64 ein Kandidat? Das ist ein 6502-basiertes Textsystem. Die Bildschirmausgabe wird von einem HD46505SP erledigt, der anscheinend auch im Pet verbaut worden ist. Außerdem steckt ein Zilog Z8 ROMLESS (Z8681 PS) drin, der ist vermutlich für das Diskettenlaufwerk zuständig. Die fünf EPROMs müßte ich auslesen können, aber dann gibt es noch einen eingelöteten PLA N82S100N. Ich habe wenig Lust, das Teil auszulöten, könnte es dann sowieso nicht auslesen und habe auch keine Vorstellung, wofür es zuständig sein könnte. In dem Bereich der Platine ist anscheinend der Taktgenerator. Vielleicht wird mit Hilfe des PLA das Taktsignal auf verschiedene andere Frequenzen runtergeteilt?


    Gruß,
    Markus

     


    Ich hoffe, es fällt keiner über mich her, aber ich habe das Gerät komplett mit Originalverpackung und Handbuch auf den Wertstoffhof gebracht Ende letzten Jahres....


    Wer ohne Schuld ist, werfe den ersten Stein.

    Ich habe mir überlegt, daß es vielleicht besser ist, die EPROMs noch vor irgendwelchen Inbetriebnahmeversuchen auszulesen, und habe mit dem Software-EPROM (ein M2732A) begonnen. Um die Würde des Augenblicks zu wahren, und im Interesse eines stilgerechten Vorgehens, habe ich das mit einem Olyport erledigt.



    Die Binärdatei besteht schon mal nicht aus lauter Nullen, sondern ich kann darin einen Boot-Menütext sehen. Es bestehen also Chancen, daß der EPROM-Inhalt noch in Ordnung ist. Mehr als Grundfunktionen scheinen in diesen 4kB aber nicht zu stecken, die eigentliche Software muß wohl erst von Diskette geladen werden.


    Wie ist die rechtliche Seite? Kann ich den Dump hier hochladen? Oder Dir lieber direkt schicken?


    Gruß,
    Markus

    Ich habe den 20er zwar schon wieder zusammengebaut und weggestellt, mir jetzt aber doch vorgenommen, ihn am Wochenende endlich mal näher anzusehen und einen vorsichtigen Einschalttest zu machen. Mangels Tastatur werde ich erstmal nicht viel damit anfangen können.


    Cool! Wenn Du eh schon da bist ... könntest Du bitte das ROM auslesen und posten?


    Ich hoffe, es sind EPROMs, und vermute, daß das links oberhalb des Video-Bausteins der Zeichengenerator ist und rechts unterhalb des Z80 die eigentliche Software, d.h. vermutlich (Teile eines) CP/M und eine Textverarbeitung. Ich kann gerne einen Ausleseversuch machen.


    Gruß,
    Markus

    Ach, die Neugier. Und plötzlich hat man einen Schraubendreher in der Hand.


     


    Die Gehäuse von Olyport 20 und 30 sind anscheinend bis auf die Front- und vermutlich die Rückplatte gleich. Laufwerke und Netzteil sind in die Gehäuseoberschale geschraubt und nehmen dort je etwa die Hälfte des Raums ein. Tut mir leid, daß einige IC-Beschriftungen vor Staub nicht lesbar sind, aber ich will jetzt lieber nicht mit einer Gerätereinigung anfangen.


    Gruß,
    Markus

    Ich habe einen Olytext 20 (ohne jedes Zubehör) rumstehen, zu dem ich wenig sagen kann, weil der Tag, an dem ich Zeit für das Teil habe, erst noch kommen muß. Gemäß einiger Fundstellen im Netz läuft darauf aber CP/M. Könnte Deine Z180-Karte eine Art "Olytext 20 im Olytext 30" sein, um Rückwärtskompatibilität zu erreichen?


    Gruß,
    Markus

    Palky hat schon damit recht, daß die jetzigen Eneloops besser sind. Trotzdem halte ich die Übersicht der Stiftung Warentest für immer noch nützlich und auch nicht "uralt". Sie zeigt, daß es noch andere Anbieter kapazitätserhaltender Akkus gibt. Man muß nicht den Namen "Eneloop" zahlen, die Technik und der Markt haben sich seither nicht grundlegend geändert, die Verbesserungen von Sanyo/Panasonic haben sicher auch andere Hersteller oder hatten sie gemäß Test sogar früher.


    Die Tirade gegen Warentests hielt ich für überzogen und die Weihnachtsmann-Bemerkung für unhöflich, das hat mich geärgert. Ein großer Freund von Smileys bin ich auch nicht. Ich finde, man sollte lieber so zu formulieren versuchen, daß man nichts durch Smileys zurechtrücken muß. Aber das nur am Rande, meinetwegen ist alles gut. Wer mag, ergänze im Kopf einen Smiley.


    Gruß,
    Markus

    Zitat

    Oder glaubst Du an den Weihnachtsmann? :D


    Was ist denn das bitte für ein Tonfall? Erwartest Du bei solchem Umgang, daß ich mich noch mal beteilige, wenn Du wieder nach irgendwelchen Infos und Erfahrungen fragst?



    Na ja, dann auch bitte richtig deuten!


    -uralter Test von 2014
    -Jeder Test eneloop hat Fußnote 1 = Laut Anbieter Aus­laufmodell. Rest­bestände im Handel.
    Das sagt schon alles...


    Wenn ein Hersteller sich mit "Restbeständen" rausredet, wenn er seine vollmundigen Werbeversprechen nicht halten kann, sagt das in der Tat alles. Nett auch für die Kunden (zu denen ich gehöre), die kurz zuvor aufgrund dieser vollmundigen Werbeversprechen auf Eneloop umgestellt hatten und nun eine Erklärung für die nicht so ganz überzeugende Ladehaltung hatten. Restbestände also, wie schön! Und es sagt auch alles, wenn ein Hersteller völlig intransparent wesentliche Produkteigenschaften ändert.


    Zitat

    Zu TESTs allegemein habe ich sowieso ein gestörtes Verhältnis - egal welcher Tester, immer gibt es verschiedene Ergebnisse.
    Und, wer bezahlt diese TEST, wer hat Interesse, wer profitiert?


    Wie Stiftung Warentest sich finanziert, kannst Du hier nachlesen. Die sind sicher nicht vollkommen, aber Korruptionsvorwürfe solltest Du belegen können, wenn Du welche in den Raum stellst.


    Zitat

    Oder glaubst Du an den Weihnachtsmann? :D


    Ich glaube an den Nutzen von Messungen. Und Du?


    Gruß,
    Markus