Beiträge von cptsalek

    Moin,


    na guck mal, FSCK auf einer RISC OS Maschine kannte ich auch noch nicht, erinnerte mich aber bei Deinen Fehlermeldungen an einige Situationen, die ich damals mit Archimedes und RiscPC erlebt habe: Defekte Disketten, bei denen jede fehlerhafte Diskette mit einer Fehlermeldung ausgewiesen wurde, dies aber nicht abgebrochen werden konnte. *seufz*
    Außerdem gibts als Software noch !DiscKnight, das sich Filesystem Problemen annimmt. Habe ich noch nicht in Aktion gesehen, scheint aber -- nach dem, was ich im Netz so gelesen habe -- ein ziemlicher Standart zu sein. Und Payware.
    Erwähnenswert finde ich auch das comp.sys.acorn FAQ. Stehen eine Menge guter Sachen drin, wie mir scheint (RISC OS 4 und 5 habe ich entwicklungsmäßig verpasst).


    Das sind so Fundstücke der letzten Tage.


    Gruß
    Christian

    Moin,


    der RaspPi ist zwar nicht gerade klassisch, aber RISC OS. ;)


    Ich habe in den letzten Tagen immer mal wieder mit RISC OS auf dem RaspPi gespielt. Dachte, ich teile man den Status mit Euch, der ist in meinen Augen echt erfreulich.


    - Es gibt eine erste, inoffizielle, pre-Alpha RISC OS Distro. Deren Stand (per gestern abend) ist:
    - Booten von SD-Karte läuft nun stabil. Anfang Juni erst hatten Piccolo Systems mit SDFS eine SD-Karten Unterstützung für RISC OS vorgestellt, und als Open Source freigegeben. Es stellte sich aber heraus, das sich RISC OS und SDFS gerade auf dem Raspberry Pi sehr zickig in Bezug auf die verwendeten Karten anstellten (wilde Schreib-/Leserfehler). Bei mir liefen aktuelle Transcend und Sandisk-Karten nicht, aber eine alte 256MB SanDisk brachte es. Letzte Tage wurde SDFS wurde aktualisiert, läuft nun auch auf dem Pi stabil, und vor allem in meinen Augen viel schneller als zuvor.
    - Boot von SD wird nicht automatisch unterstützt, d.h. bei einem Update der Distro sollte man sich vorher sein evtl. angepasstes !Boot auf ein anderes Medium kopieren, sonst gehen die Änderungen verloren.
    - Die Distro bringt nun einen Web Browser, was gerade den Anfang leichter macht.
    - Sound wird (noch) nicht unterstützt
    - Der Hardware Abstraction ist noch nicht vollständig angepasst
    - Ein NVRAM Ersatz ist noch nicht existent, d.h. das beim Ausschalten alle Einstellungen veloren gehen, die RISC OS dort speichert.
    - Die Display Auflösung ist noch auf FullHD (1920x10280) fest gelegt, wobei der Thread in (2) darauf hindeutet, das man das mittlerweile anpassen kann. Eine Änderung zur Laufzeit geht nicht, vielmehr muß die config.txt angepaßt und dort eine neue Auflösung festelegt werden.
    - Netzwerk mitsamt DHCP geht


    Hier mal ein Photo vom RISC OS mit seiner glorreichen Iconbar, einigen Festern, u.A. Netsurf und Cat Content. Das Katzenbild stammt von einer über USB Karten Leser angeschlossenen MMC Karte aus einem alten Handy und wird von !ChangeFSI dargestellt.


    [IMG:http://i.imgur.com/yWFyJ.jpg]


    Danach habe ich ein wenig Software ausprobiert:
    !Zap, mein damaliger Lieblings Texteditor startet zwar, ist aber nicht funktionsfähig.
    !vim, ein Unix Texteditor und mein Alltime Favorite wirft einen Segmentation Fault, wobei ich mir nicht sicher bin, ob ich alle Abhängigkeiten erwischt habe (shareduclib)
    !RiscPkg segfaulted ebenfalls, ich tippe auch hier auf nicht erfüllte Abhängigkeiten
    !Sunfish, ein NFS Client, bringt beim Start eine Fehlermeldung ("Task not known")


    Ich werde mir, auch wegen der positiven Berichte, demnächst mal die !Artworks Demo geben, und als nächstes dafür sorgen, das ich GCCSDK und die shareduclib aufgesetzt bekomme. Dann sind !vim und !RiscPkg wieder dran. Vor allem scheint letzterer der defacto Standart zur Software Installation zu sein.


    Weitere Beobachtungen:
    Gelegentlich reagiert die Tastatur komisch, z.B. läuft Return durch, obwohl es nicht gedrückt wurde. Man kann in vielen Foren lesen, das der Pi so reagiert, wenn der Strombedarf der USB Geräte zu hoch ist. Habe zwar ein 1,5A Netzteil, habe mir aber vorgenommen, alle USB Devices über einen extern gespeisten Hub zu versorgen.


    (1) RISC OS Open: First RISC OS Distro for the Pi?
    (2) RISC OS on the Raspberry Pi (RaspPi Forum)
    (3) SD-Card support comes to RISC OS


    Gruß
    Christian

    Hi,


    das sind schöne Rechner, und ich ärgere mich immer wieder, das ich sowohl meinen A3010 wie auch meinen RiscPC abgegeben habe. (Obwohl ich mir dadurch einen PC leisten und mich in Linux einarbeiten konnte, was es mir möglich gemacht hat, als Quereinsteiger in der Unix-Systemadministration zu landen.)


    Ein gebrauchter Archimedes 3000 war mein zweiter Rechner. Angefangen habe ich mit einem C64, damals noch mit Datasette und einem sehr komischen Spiel, das ich bis heute nicht verstanden habe. Da das schnell langweilig wurde blätterte ich durch das Handbuch, schrieb mein erstes BASIC-Programm und wurde vom Programmier-Virus befallen. Witzigerweise war ich in meiner Klasse lange Zeit der erste mit einem Computer -- und wurde dafür ausgelacht.
    Als dann der Amiga 500 seine Verbreitung fand, hielt ich noch am C64 fest, und wurde dafür ebenfalls ausgelacht. ;)
    Keine Ahnung wann es war, aber es kam das traurige Ende der "64er", und irgendwann in dieser Zeit entdeckten einige 64er Redakteure die Acorn-Systeme. Es entstanden glaube ich drei Hefte eines "Archimedes" genannten Magazins, kurz darauf erschien die "RiscPC" als deren Nachfolger. Für mich stand nach der ersten Ausgabe fest: Einen Archimedes wollte ich haben.
    Wie ich an meinen kam, weiß ich gar nicht mehr. Die roten F-Tasten werde ich aber nicht vergessen, und das Schreibgefühl, leichtgängig mit einem hellen klicken. Und natürlich die wahnsinnig kurze Startzeit von unter fünf Sekunden, die das ROM basierte RISC OS 2 gebraucht hat, um fertig zu werden.
    Irgendwann, so um meinen 18ten Geburtstag, machte mein Archimedes 3000 einen Abgang, und ich investierte schliesslich meinen gesamten Zivi Sold in einen RiscPC mit Series 1 Mainboard, wo man die 16 Bit Sounderweiterung noch zukaufen mußte. (Eigentlich wollte ich von dem Geld den Führerschein machen, aber da ich im fahrradfahrenden Münster lebte und dort studieren wollte, kam mir das nicht so wichtig vor. ;))
    Der RiscPC hatte einen zweiten Steckplatz, für den es einen 486SX gab. Der hatte Zugriff auf die Hardware und ich konnte per CrossPoint (XP) unter MS-DOS und einem Zyxel 2864ID die hiesige Z-Connect Mailbox pollen. Man man man, für Hardware und Telefongebühren ist damals echt reichlich Kohle drauf gegangen. :tüdeldü: 
    Zwischendurch hatte ich auch einen A3010, den ich aber wegen dem RiscPC schliesslich abgab. Das war zu der Zeit, wo Acorn eher halbherzig Acorn Europe gründete, und es erste Vermarktungsaktionen dieses Modells gab. Kann mich da an einen Palettenstapel A3010er in einem hiesigen Kaufhaus erinnern. Leider kamen die Europa-Aktivitäten zu spät und waren auch nicht nachhaltig genug. Acorn UK hatte das, was ich schon bei anderen britischen Firmen beobachtet habe, eine gewisse Arroganz dem Festland gegenüber. Gute Produkte, aber schlechtes Management, und mitunter hatte ich den Eindruck, die Europa-Aktivitäten dienten der Muttergesellschaft lediglich als Rechtfertigung ("aber wir haben es versucht"), als es den Bach runter ging.


    Über die Jahre hinweg habe ich die Entwicklung im RISC OS Lager beobachtet, zu Investitionen in entsprechende Hardware (Iyonix, A9home) ist es nicht gekommen. Das Beagleboard hatte ich ins Auge gefaßt als die Ankündigung für das Raspberry Pi kam, auf dem ich gestern das erste Mal RISC OS ausprobiert habe. Ist aber wirklich noch Alpha, und gerade das SDFS, das die SD-Kartenunterstützung bietet, ist auf dem Pi noch reichlich instabil und liefert Diskfehler.


    RiscPCs und Archimedes-Systeme stehen auf meiner Wunschliste ganz oben, also falls jemand was hört und sieht wäre ich für Hinweise dankbar. :)


    Gruß
    Christian

    Moin,


    danke für Eure Antworten. :)


    Zitat

    PeterSieg: Schau mal bei uns ins Wiki unter Atari ST. Dort findest du auch eine einfache Schaltung um Atari ST's an VGA/TFT's anzuschließen.
    Sowas gibts auch fertig über ebay für <20€ zu kaufen.


    Danke, genau das, was ich brauche. :)
    Wollte sowieso noch einen Haufen Elektronik-Teile bestellen, die Stecker kommen dann dazu. Bin mal gespannt, wie es um die Verfügbarkeit des 13poligen DIN-Steckers bestellt ist.


    Zitat

    Hexagon: ersteinmal ein hallo - und es freut mich daß Du hier aktiv geworden bist.


    Habe auch ein wenig mit mir gehadert, von wegen Zeit und so. Allerdings stehe ich auch viel zu sehr auf Retro, als das ich das einfach aufgeben könnte.


    Die Idee mit dem SCSI->IDE Konverter & Adapter auf CF ist mir auch schon durch den Kopf gegangen. Und frustrierenderweise -- von wegen Preis und mittlerweile auch Verfügbarkeit -- steht so ein Konverter auf meiner Verlustliste. Habe gerade die Befürchtung, das ich so einen Konverter mal in einem PC betrieben habe, der sein Ende auf dem Recyclinghof gefunden haben könnte. *argh*
    Ansonsten überlege ich, das Megafile30 Gehäuse für ein Syquest- oder Jaz-Drive zu verwenden.


    Ich denke, ich werde zur CC kommen. Das muß ich noch final mit meiner Frau abstimmen, Lust habe ich auf alle Fälle.
    Dann bringe ich die Maschinen mit.


    Dietmar: Ich melde mich am Wochenende bei Dir. Bis dahin sollte ich das Innenleben beider Maschinen sowie die Zusatzmodule und -bausätze, die bei mir rumliegen, fotografiert haben.


    Gruß
    Christian

    Hallo zusammen,


    ich glaube, obwohl ich seit 2010 Mitglied im Verein bin, war ich bis dato nicht aktiv. Also kurz zu mir: Meine Name ist Christian, 36 Jahre alt und Vater eines dreijährigen Sohnes. Mein Benutzername läßt sich über meine gesamte Onlinezeit zurück verfolgen, er geht auf einen alten Star Trek Rollenspiel Charakter zurück, und ist mit meiner ersten Mailbox-Registrierung zu meiner virtuellen Identität geworden. Die komische Schreibweise hält das alte Acht-Zeichenlimit von Unix Usernamen ein. :)
    Meiner erster Rechner war damals ein C64-II, der auch heute noch funktioniert und in Betrieb ist. :)
    Zuhause steht ein ganzer Haufen alter Hardware, neben einigen Macs in echt desolatem Zustand, zwei Newtons, zwei Psion, fünf Unix Workstations (Sun, 1xSGI) und zwei Ataris. Mit einem Teil davon war ich vor glaube ich zwei Jahren auf der CC, wo ich sie nicht losgeworden bin. Deshalb kam die Hardware wieder mit nach Hause, und ich in den Verein. ;)
    Nachdem ich dann letztes Jahr einen Amateurfunkkurs belegt und im November die Lizenz bekommen habe, ist mir aufgegangen, das ich beide Hobbies mit den alten digitalen Betriebsarten (Packet Radio, RTTY, Morsen) gut verbinden kann. :)


    Die Ataris sind die ersten Systeme, die ich in meinem neuen Hobbyraum aufgebaut habe, u.A. weil sie trotz der ganzen Zeit noch gut funktionieren (die Macs bekomme ich nicht gebootet, die Suns haben alle ein plattes NVRAM, für die SGI Octane fehlt mir ein passendes Monitorkabel). Vor allem von der noch pi*Daumen korrekt laufenden Echtzeituhr war ich beim ersten Einschalten schwer begeistert. ;)


    Ok, bei Ataris handelt es sich um:


    - Mega ST2
    - Megafile30


    - Mega ST4
    - ext. SCSI-Tower mit Platte, CD-ROM und ZIP-Drive
    - hochauflösender GraKa + Monitor


    Ich muß zugeben, das ich mit Ataris im Vergleich zu allen anderen Systemen recht wenig Erfahrung habe. Deshalb ist meine Idee, beide Systeme von Grund auf neu zu versorgen. SCSI-Platten habe ich da, und die Megafile30 ist mir ehrlich gesagt für den längeren Betrieb zu laut.


    Deshalb meine erste Frage:
    - Was für Software empfiehlt Ihr für diese Systeme? Was ist ein "Must have"?
    Über SpareMint bin ich schon gestolpert, aber davon mal abgesehen gibt es ja jede Menge Erweiterungen die den Funktionsumfang erhöhen.


    Wie sieht es mit Hardware aus?
    Der Platz ist bei mir begrenzt, die Systeme stehen platzsparend in einem als Raumteiler benutzten Regal.
    - Gibt es Keyboard Umschalter für Ataris? PS2->Atari Konverter für Maus und Tastatur habe ich gefunden, ich möchte aber schon gerne Originalteile verwenden.
    - Wie sieht das mit Signalwandler für Atari Monitore aus? Hier würde ich in der Tat gerne auf ein TFT Display umstellen, eben aus Platzgründen, vor allem aber weil sich die Monitore gegenseitig beeinflussen.


    So, das soll es von meiner Seite aus erstmal gewesen sein. Mehr Fragen kommen bestimmt, so habe ich z.B. mehrere Hardware Module zuhause liegen, von denen ich nicht weiß, um was es sich dabei handelt oder mir die Einbauanleitungen fehlen.


    Gruß
    Christian