Beiträge von 1ST1

    Genau, i-Telex, das wars. Da habe ich mal jemanden angemailt, aber nie eine Antwort bekommen.


    Dreiech, das ist ja Nachbarschaft... Mitte kommenden Mai ist das Depot vom Postmuseum-Frakfurt in Heusenstamm am Internationalen Museumstag offen. Da radele ich mal hin, vielleicht finde ich da auch jemand, der mir über diese Teletext-Sache was erzählen kann. Anfang Juni bin ich auch auf dem Rostblütenfest in Sprendlingen, kennst du das? Oldtimer-Treffen, ich radle da mit meinen Oldtimer-Rad hin...

    Bei der italienischen "Verwandschaft" von TA, sprich Olivetti, wurden die meisten Monitore, die ihre Spannung vom PC-Netzteil bekommen, mit 12V versorgt, so gesehen bei der M24 (nur der Monochrom-Monitor), ETV 240/250, ETV 260, CWP-1, Editor 100 und ETV 2700.


    Aber wenn man schon mal einen Fernschreiberexperten an der Strippe hat, dann soll man nicht loslassen... Sorry für das Hijaken dieses Threads.... Erzähl bitte doch mal was zum Thema Teletex... (Das ist der Nachfolger vom Fernschreiber-Dienst, soll abwärtskompatibel sein, aber so genau kenne ich mich da nicht aus.)


    Ich habe eine Olivetti ET 351 Typenradschreibmachine von 1982, ein ziemloch großer und schwerer Klotz, mit TTX-Erweiterung (sprich "ET 351 TTX"), sprich Teletex-fähig. Das ging wohl über ein spezielles Modem an Datex-P, das Modem habe ich natürlich nicht und würde mir auch nichts nutzen, weil Datex-P 2006 abgeschaltet wurde. Das Modem wurde über eine serielle Schnittstelle an der Schreibmaschine angeschlossen. Aber was für eine ist das, RS232, RS422 oder was? Wie war das standardmäßig belegt, welches Protokoll/Baudrate/usw. war da üblich, und welchen Befehlssatz musste ein Teletex-Endgerät verstehen? Kann man das irgendwie simulieren? Irgendwo hab ich mal gesehen, dass Leute ein Gateway von Email auf Fernschreiber gebastelt hatten, sowas für meine TTX-Maschine wäre cool... Normale Service-Manuals zur ET 351 habe ich, aber nichts zur TTX-Version.... Meine 351 ist soweit ich das testen kann, voll funktionsfähig, auch die Boot- und Datendisketten sind noch lesbar, sogar die im zweiten Laufwerk fest "verbaute" Diskette, die von 1982-2006 im Dauerbetrieb war, wird noch gelesen.

    Das bezweifle ich. Vielleicht passt sie elektrisch und mechanisch, aber die Software läuft möglicherweise nicht drauf. Es stellt sich die Frage, wie weit das Ding überhaupt PC-Kompatibel ist, In dem Wiki-Artikel steht was von zwei Stück 80286, das wäre dann nie und nimmer PC-kompatibel...

    Die Monitoranzeige ist komplett monochrom? Dann könnte das Videosignal auch ein solches digitales Monochrom-Signal sein (ähnlich wie Atari SM-124), evtl. auch ECL (siehe Atari Viking-Karte für Mega ST, bzw. hochauflösender Modus vom Atari TT). Zumindestens bei ECL hat man ohne das Signal zu wandeln keine Chance.


    Zum Testen würde ich einen guten TFT nehmen, z.B. einen aus der Nec Multisync 19-Zoll Reihe, da kann bei falschen Videofrequenzen kein Hochspannungsteil kaputt gehen.


    Und genau wie bei meiner Olivetti ETV Reihe kann ich wiedermal nur mit dem Kopf schütteln, das Gerät behalten sie, den speziellen Monitor werfen sie (die Vorbesitzer) weg...

    Ich habe selbst 2 (besser ausgestattete) Dell PE 1950 daheim (2x 2,8 Ghz, 32 GB RAM, 2x 1TB SATA). Und ich schalte die äußerst ungern ein, aber ab und zu muss ich das, um mit dem installierten vSphere System rumzuspielen. Denn die Dinger sind laut und brauchen viel Strom, selbst wenn sie ausgeschaltet sind, bleiben die Netzteile noch sehr warm. Ich habe sie inzwischen deswegen in den Heizungskeller verbannt und das wichtigste Bedienelement ist der Schalter an der Steckdosenleiste wo sie dran hängen. Und leistungsmäßig sind die Nehalem-Xeons (gerade so noch VMware ESXi-6.5 tauglich) inzwischen auch nicht mehr so der Bringer, dann siehe die RAM-Ausstattung und Plattenplatz deiner Exemplare, mit denen kann man als Privatmensch kaum was anfangen.


    Das Chenbro-Gehäuse ist wahrscheinlich zum Basteln am interessantesten, denn da ist Platz für ein ATX Board drin, da kann man vielleicht was draus machen.


    Ich würde sie eher in das richtige eBay reinstellen, dort wird eher mal sowas gesucht, als Ersatz für ausgefallene Alt-Server oder zum Ausschlachten, und dann sind pro Maschine auch gut 200 Euro drin.

    Auf den Remote-Management-Karten ist aber kein SCSI-Controller mit drauf.


    Nicht auf allen, richtig, andere jedoch sitzen auf dem SCSI Controller um z.B. Raid Management am offenen Herzen zu unterstützen.

    Z.b. Servercrash und es braucht einen Rebuild.

    Das macht man doch nicht über den SCSI-Bus... Da kommt man von der anderen Seite.

    Das Board hat wahrscheinlich keinen Spannungsregler. Schau mal oben auf dem Foto. Da siehst du unten rechts einen Netzeilstecker, und links und rechts davon die Lötaugen und Befestigungspunkte für die damals typischen dreibeinigen Längsregler (wie z.B. 78xx), außerdem für 2 Elkos und diversen Kleinkram und die sind alle unbestückt. Es gab wohl auch eine Bestückungsoption mit diesen Spannungsreglern.

    Diese Nummern mit dem E vorne dran gab es damals noch nicht. Die XEON-Chips waren schwer auseinander zu halten, wenn man sie nicht händisch beschriftet hat. Nichtmal Taktraten waren aufgedruckt, außerdem gab es neben den DP-Typen (Dual Prozessor) auch noch MP (Multi-) für Boards mit 4 oder 8 Sockeln (solche Monster gab es von HP, IBM & Co - man stelle sich den Stromverbrauch vor...), und die MPs gabs dann auch noch mit verschiedenen Cache-Größen, da kostete dann ein Komplettsystem aber auch so viel wie ein Mittelklasse-Auto.... Und alle CPUs spärlich bedruckt.


    Aber du hast noch keinen Pentium III Xeon im "Slot 2" gesehen... So einen Dual-Prozessor-Server hatte ich mal zum Testen von Thin-Clients aufgebaut, das muss ums Jahr 2000 herum gewesen sein.

    Der hier ist aus der Netburst-Familie wie der Pentium 4, codename Gallatin, Produktionszeitraum 03/2003 bis irgendwann 2004. Der hier ist aus Produktion 52te Woche 2003. FSB 800 bedeutet, er ist aus der ersten Serie Gallatin, später kamen welche mit FSB 1066. FSB 800 hat 603 Pins, FSB1066 hat 604 Pins. 3 GHz ist das Top-Modell für FSB 800 Xeons Der Gallatin hat noch einen reinen 32-Bit-Befehlssatz, nixda 64 Bit, das konnte erst der Nachfolger "Prescott" (P4) und "Nocona" (Xeon). Stromsparfunktionen sind für den Pentium 4 und davon abgewandelte XEON-Prozessoren weitestgehend ein Fremdwort, selbst beim Nichtstun" verbraten diese Biester mindestens 100 Watt Leistung.


    Dazu braucht man ein ordentliches XEON Workstation oder Server-Board mit Inte E7500 (Server) oder E7505 (Workstation) Chipsatz. Die meisten davon sind E-ATX (dann gleich zwei CPU-Sockel) und man benötigt auch ein entsprechendes E-ATX Netzteil (breiterer Mainboardstecker), Der E7500 Chipsatz hat kein AGP, beide Chipsätze haben aber 64-Bit PCI-Express-Steckplatz-Unterstützung. Ein passendes Board aufzutreiben, wird vielleicht nicht ganz einfach.


    Der Prozessor ist vielleicht noch nie gelaufen.

    Das dürfte noch ein alter Pentium 4 basierter Xeon sein, wofür die Angabe mit dem 800MHz FSB spricht. Aus der Generation habe ich auch noch ein Päärchen mit Board, frist einen Haufen Strom (jeweils über 100 W pro CPU) und ist langsammer als ein aktueller Atom.

    Das Board hat nach dem Bild oben bei Corto keine Split-Voltage-Einstellung.


    Es muss solche Spannungsadapter Adapter für Splitvoltage 486er noch geben, laut Vogons.org Forum in einem Beitrag von 2017 tauchen die ab und zu in eBay auf, für 15-30 USD. Aktuell konnte ich dort keinen finden, auf Amazon wird einer angeboten, allerdings viel teurer und ohne Lieferung nach Deutschland.


    http://www.vogons.org/viewtopic.php?f=46&t=55316

    https://www.amazon.com/Trinity…ter-Adapter/dp/B004IJ681O


    Wenn man so einen Adapter hat, kann man auch versuchen, den AMD 486DX5-133 zum Laufen zu bekommen, der läuft mit den selben Settings, auch was die Betriebsspannungen angeht. Allerdings scheitern manche BIOSe beim Selbsttest mit der CPU, weil der L1-Cache doppelt so groß ist wie beim Intel/AMD Dx4.

    DX2-66 war (wie auch DX-33) eine Single-Voltage-CPU, kam also nur mit 5V aus. Der DX4 ist eine Dualvoltage-CPU und benötigt auch 3.3V. Und aus leidlicher Erfahrung (von damals) empfehle ich, dem DX4 tatsächlich einen Propeller zu verpassen. Der benötigt zwar weniger Strom, verbrät diesen Strom (wegen kleinerer Strukturen) aber auf einer kleineren Chipfläche, so dass die Leistung (und damit die Abwärme) pro Fläche steigt!

    Zitat

    Sie haben 9 von 10 Punkten.

    Glückwunsch zu diesem guten Ergebnis. Schön zu sehen, dass Sie so viele Details Ihrer Gamer-Vergangenheit noch im Kopf haben.

    Vergangenheit? Pah! Gegenwart! Mal sehen, ob ihr auch an der selben Frage scheitert... Das mit den Musikern.


    Zitat

    Quiz zum Kult-Computer Wie gut kennen Sie den C64?


    Der legendäre C64 kehrt als Mini-Konsole zurück. Haben Sie die Heimcomputer-Ära miterlebt? Dann testen Sie jetzt, wie gut Sie sich an den bestverkauften Rechner der Achtzigerjahre erinnern.

    Da gehts lang: http://www.spiegel.de/netzwelt…t-computer-a-1199367.html


    Viel Erfolg!

    34516 DM brutto

    Das ging mit de Olivetti LSX 5020 auch. Da lag der Einstiegspreis auch bei ca. 15.000 DM mit 80 MB ESDI-Platte und 4 MB RAM, und die konnte man auch mit SCSI-Platten und bis zu 64 MB RAM azfrüsten, und dann noch Weitek und i860 RISC-Prozessor. Und ein LC-Display für Status-Messages hat sie auch.