Beiträge von 1ST1

    Hier kann man sich meinen umgebauten Activy übrigens ansehen: https://www.kodinerds.net/inde…s-Activy-570-Mediacenter/ (Man beachte auch den Falcon im Hintergrund)


    Wer das nachbauen will, gerne, ich rücke auch das Display-Script für LCD-Hype raus, und auch das spezielle Plugin für das Display, das gibts nämlich normalerweise nicht im LCDHype Paket, das hat jemand aus dem LCDHype-Forum geschrieben und dort angehängt, das Forum ist aber derzeit wegen der neuen Datenschutzverordnung abhegschaltet, was natürlich maßlos übertrieben ist.

    Da ist ein Asrock-Board Q1900M Pro 3 mit aufgelötetem Atom-Celeron-J1900-Prozessor drin. Der taktet mit 1,9-2,2 Ghz und hat 4 Cores. Die interne Grafik ist abgeschaltet, zugunsten einer Lowprofile PCIe-Grafikkarte Geforce GT 710. Nichts besonderes aber für alles absolut ausreichend und absolut lautlos, selbst die Platte ist nicht zu hören. Manchmal wünsche ich mir schon, dass die Platte etwas hörbar ist, dann wüsste ich nämlich noch, ob der Rechner lebt, wenn er so vor sich hin säuselt. (Bisher habe ich mich noch nicht durchgerungen, dem Rechner irgendwie eine HDD-LED zu verpassen, ist bei dem FSC-Gehäuse nicht vorgesehen.). Das Board hat allerdings für keinen GEschmack eigentlich zu wenige USB- und SATA-Anschlüsse, da musste ich ein bischen tricksen, um alles anschließen zu können, was ich haben wollte, hab dann aber einen internen USB-Hub gefunden, der ein Teil der Probleme lösen konnte, außerdem über die OCI-Riserkarte vom Activy eine weitere USB-PCI-Karte für die ganzen Funkempfänger. Ich suche noch einen internen USB-Sata-Konverter, der wenig Platz braucht, dann hänge ich das BluRay-Laufwerk um, und kann Windows von einer SSD booten und die 2TB rein als Datengrab nutzen.


    Für TV habe ich wie geschrieben eine Twin DVBS2-Karte drin, als Frontend nutze ich zum einen eine gehackte Version des Windows Media Centers (von Win 8.1) und zum anderen auch Kodi zusammen mit DVB-Viewer. Das WMC macht bei jedem halbjährigen Update von Win 10 etwas Ärger, muss quasi immer neu installiert und eingerichtet werden, und jetzt mit dem 1803 sind einige Sachen aktuell nicht mehr so richtig funktionsfähig, ab er noch finde ich, dass es besser als Kodi läuft.

    Ich nutze einen Windows 10 PC. Der steckt in einem Fujitsu-Siemens Activy 570 Mediacenter PC Gehäuse, hat aber ein recht aktuelles lüfterloses Mainboard drin. Das Gehäuse passt prima zu anderen altmodischen Hifikomponenten. Es steckt auch eine Twin-DVBS2-TV-Karte drin, 2 TB leise Platte für TV-Aufnahmen und ein BluRay-Laufwerk hat er auch. Ich mache damit TV-Aufnahmen, gucke Filme, ein bischen Spielen geht darauf auch, und Musik sowieso. Und surfen kann man natürlich auch. Ich habe es sogar geschafft, das Frontpanel-VFD vom Activy mit Win 10 anzusteuern und habe dafür ein nettes Anzeige.Sxcript für lcdhype geschrieben, das mir eine ganze Menge Sachen anzeigen kann, u.a. auch was gerade vom TV aufgenommen wird. Natürlich hat er auch massig USB-Ports, Kartenleser, Funktastatur, MCE-Fernbedienung, usw.

    Der Reset-Schaltkreis hat aber nichts mit dem RTC-Schaltkreis zu tun. Reset wird vom Power-Good-Signal vom Netzteil gesteuert.


    Tipp: Such mal nach Schaltplänen für ähnliche Mainboards (gleiche Prozessorgeneration), manchmal wird man da fündig, ich hab z.B. mal auf einem Server Schaltpläne für Pentium 4 Boards von Asus und Gigabyte gefunden. Der Schaltplan wird zwar für vieles nicht stimmen, aber beim RTC und Reset-Schaltkreis verwenden fast alle Boardhersteller immer die selben oder ähnliche Schaltungen, abgeleitet von IBM AT, da wurde kaum was eigenes neues erfunden. So nach dem Motto, kennst du eins, kennst du alle. Du musst dann halt auf dem Board nur genau die Bauteile finden, aber das ist beim Reset-Schaltkreis und bei RTC recht einfach, ersteres findet sich normalerweise in der Nähe des Netzteilsteckers, der ganze RTC-Taktgeber-Krempel rund um einen meistens vorhandenen 14-komma-ungrad-Quartz.

    Schnapp dir mal eine POST Diagnose Code Liste für dein BIOS (AMI, AWARD, PHOENIX, ...). Die Code-Liste wird vom BIOS oben nach unten durchgearbeitet. Schaue an welcher Position die Echtzeituhr bzw. das CMOS-RAM steht. Du wirst sehen, dass da ettliche Sachen davor sind. Das sind alles Codes, die vor dem RTC-Problem angezeigt werden müssen. Wenn es das nicht tut, ist es was anderes. Wenn es garnichts tut, dann ist der Prozessor nicht in der Lage, BIOS-Code auszuführen (oder er kann nicht nach 80h schreiben).

    Ja, Wilhelmshafen, da war der Hauptsitz. Und in Frankfurt gab es ein Service-Center, ich hatte in der Berufsschulklasse damals 2 Kameraden von dort. Der eine war ein ganz Schlauer, der hatte nämlich einen Sinclair QL und das war ohnehin damals der Beste, leistungsfähigste und tollste Homecomputer. ST? Amiga? Pah!


    Könnte aber sein, dass es dort ein Museum gibt ... Ja: https://www.mvnb.de/museumssuc…il/museum/olympia-museum/ - da mal anfragen...

    Zitat

    Eines war gewiss: Wer Space Invaders spielte, bekam einen hohen Puls und war schon nach einem Durchgang fix und fertig. Danach ging es trotzdem gleich weiter.


    Goldene Jahre, drei legendäre Spiele, ein Held und das am Ende triumphierende Böse: Den 40. Geburtstag von Space Invaders muss man mit großen Worten begehen. Eingerahmt von Titanen wie Pong und Pac-Man, mitverantwortlich für die goldene Zeit der Spielhallen, Macher des Atari VCS – am 19. Juni 1978 erschienen, trägt ein technisch simpler Arcade-Titel dem Atlas gleich die Spielewelt auf seinen Schultern.

    Siehe https://www.heise.de/newsticke…ace-Invaders-4084782.html

    Olympia als Firma kannst du da vergessen. Bei Olivetti ist es nicht besser, obwohl es da sogar eine Stiftung und ein Archiv gibt. Hab da schon mehrfach angefragt, aber die wissen nicht, was sie alles haben. Und leider ist der Downloadserver seit vielen Jahren abgeschaltet, da sollen viele Schätze zu finden gewesen sein. Und mit TA habe ich da auch nur schlechte Erfahrungen gesammelt, auch über einen speziellen Kanal, der sich mir mal kurzzeitig geöffnet hatte. Das Geld mit diesen Geräten ist verdient und die Leute heute wissen zum größten Teil nicht mal, dass es das angefragte Gerät mal gab.

    Hallo, wie versprochen eine kurze Vorstellung meines letzten Zuganges;

    Ein Sharp PC-7100 Komplettpaket, also mit dem angedocktem Thermotransferdrucker CE-700P in der passenden Tragetasche....

    Das sieht sehr ähnlich aus wie bei meiner Olivetti Editor 100 oder generell ähnlich wie auch IBM Quietwriter (also auch Olivetti ETV 210s und 4000s, nur dort mit größeren Farbbändern). Das ist definitv ein Farbband für Thermotransferdruck, kein Thermopapier. Geht vielleicht auch, aber vielleicht musst du dafür einen Sensor überbrücken, der feststellt, ob Farbband eingelegt ist, oder nicht.

    23 polig? Du meinst den Floppyanschluss am Amiga? Da liegen keine andere Signale drauf, als beim ST. Ich habe eine Floppy, die ich mit entpsrechendem Adapterkabel sowohl am ST als auch am Amiga betreiben kann.


    Buchempfehlung (historisch), Pflichtlektüre: "Scheibenkleister II - Massenspeicher am Atari ST" von Claus Brod und Anton Stepper, findet man hin und wieder antiquarisch,z.B. in der Bucht. Da steht alles drin, mit dem Wissen könnte man sein eigenes Kopierprogramm schreiben, usw. auch die Sache mit dem Kopierschutz ist da drin. Und wer Fan von "Per Anhalter durch die Galaxis" ist, dem wird das Buch auch gefallen.


    https://www.amazon.de/ATARI-ST…keywords=scheibenkleister

    XCOPY auf dem ST kann nicht so gut sein, wie auf dem Amiga. Denn der Amiga kann die MFM/GCR-De-/Codierung von Paula umgehen, und direkt Bit für Bit den Roh-Datenstrom vom Floppy kontrollieren. Das geht beim ST nicht, weil diesen Part der WD1772 Floppycontroller intern übernimmt, und dieser intern unabschaltbar die MFM-De-/Codierung durchführt. (Man vergleiche die Schaltpläne von ST und Amiga, insbesondere die Datensignale am Floppy-Port, wo die hingehen...) Das Problem dabei ist, dass der WD1772 (und aus Kompatiblitättsgründen auch der ATARI AJAX Chip) einen Fehler hat, der sich so äußert, dass er bestimmte Bitfolgen, die bei MFM normalerweise nicht vorkommen, zwar lesen kann, aber nicht mehr schreiben kann. Darauf basieren diese Kopierschütze, die kann mal also aus Prinzip mit dem 1772 nicht schreiben. Diese kopiergeschützten Disketten wurden also nicht auf STs erzeugt.


    Abhilfe schafft:

    1. Ein Amiga mit XCopy, mit eingeschaltetem Nibble-Mode (also Umgehung der MFM/GCR-De-/Codierung (*sic!*) - das kopiert alles.

    2. Blitz Copy, mit einem am Parallelport des ST angeschlossenem Floppy. Nein, es ist nicht nur am Parallelport des ST angeschlossen, sondern es benutzt auch gewisse Leitungen am Floppy-Port. Der Trick ist, mit dem originalen Floppy die Disk zu lesen, und den Bitstrom, den die Floppy liefert, direkt auf die Floppy am Parallelport zu senden.

    3. Syncro Copy, ähnlich wie Blitz Copy

    4. Kyroflux


    2. http://info-coach.fr/atari/sof…n.php#Blitz_Cable_Program

    2. http://www.atari-forum.com/viewtopic.php?f=14&t=7154

    3, http://www.atarimania.com/util…ynchro-express_27782.html (Kabelbeschreibung nicht gefunden)


    Bestes Kopierprogramm für ST: F(ast)Copy III/ Pro -> https://sites.google.com/site/stessential/disks-tools

    Herzliches Beileid zu dem Schaden erstmal. Aber irgendwie wird das bestimmt wieder!


    Ich würde trotzdem mal mit dem Inhalt ein Eprom brennen. Es muss ja nicht sein, dass D0..D7 im Schaltplan in exakt in dieser Reihenfolge auf den Sockel geführt wurde. Das selbe gillt übrigens auch für die Adressen. Sowas wurde manchmal gemacht, damit der Mitbewerber nix zum einfachen Abgucken hatte...


    Vor dem nächsten Versuch mit einem Eprom sollte auf jeden Fall mal die Versorungsspanung des Eproms im Sockel gemessen werden, vor dem Einbau des Chips.

    Ist das ein "richtiger" 486 oder so ein 486-Super-Chip für 386er Sockel (von Cyrix/IBM/SGS) ? Wenn es ein "Richtiger" ist, dann stopf doch nen DX2 rein. Für die 486er im 386er Sockel gabs auch Tuning-Software, die man einfach in die autoexec,bat reinsetzt, dann legen die noch ne Schaufel Kohle dazu.

    Für den 1230 bzw. baugleichen Oliveti DM 95 (dem fehlt allerdings das IEC Interface) gibts auch Endlospapiertraktor. Aber den zu bekommen ist schwierig. Was an der ganzen Baureihe (also inklusive auch dem DM 100 usw.) nachteilig ist, ist die winzige Farbbandkassette, die hält nicht sonderlich lang durch.


    Den Citizen kenne ich nicht, kann ich nicht beurteilen.


    Der Olivetti, und damit wahrscheinlich auch der 1230, sind Epson FX kompatibel, der Citizen scheinbar auch, sie geben sich also bei der Software-Kompatiblität nichts. Ob der 1230 neben der Epson Emulation auch Commodore-Drucker (1526, 803, etc) emulieren können, weiß ich nicht. Aber die Epson FX Unterstützung war damals etwa genauso verbreitet wie die Unterstützung für die Commodore Drucker.


    Was ich dir empfehlen würde, wäre der STAR NL-10, IMHO der beste Drucker zu C64-Zeiten. Mit viel Glück bekommt man vielleicht sogar ein Exemplar mit automatischem Einzelblatteinzug. Der hat für die Schnittstelle Steckmodule, am weitesten verbreitet waren Centronics und IEC, aber auch RS232 war erhältlich. Auch der NL-10 arbeitet mit Epson FX Emulation, ich hatte damals kein Programm, was mit dem nicht umgehen konnte. Das Centronics Interface konnte man auch auf IBM Proprinter umschalten, somit war der Drucker auch für andere Systeme gut gerüstet.

    Eine Olivetti P6066. Das ist eine verbesserte P6060, mit 8 Zoll Diskettenlaufwerk, mehr RAM, mehr Speed, für 600 Tacken


    Zitat

    DER COMPUTER SCHALTET SICH AN, IST JEDOCH IM AKTUELLEN ZUSTAND NICHT FUNKTIONSFÄHIG. DIES LIEGT GLAUBE ICH DARAN, DASS DIE STECKKARTEN NICHT EINGEBAUT SIND.


    :anbet: (Nein, der funktioniert sicher auch ohne die ganzen Platinen, die liegen nur zur Verschönerung bei! :prof: )


    https://www.ebay.de/itm/OLIVET…deed5a:g:nJUAAOSwjzJbCt8u


    Außerdem mal wieder eine Programma 101, theoretisch funktionsfähig wenn man alle zersetzten Gummiteile ersetzt. Für den Preis würde ich mir allerdings eher was anderes gönnen.


    https://www.ebay.de/itm/Olivet…9ef0d5:g:lhsAAOSwQQBbD~GL