Dringend Hilfe!!!! Wer kann helfen

  • Nochmal, der Threadersteller soll mal darlegen, was für ein Dokument er erstellt. Möglicherweise kann man durch Reduktion der Auflösung der Bilder oder was auch immer das Dokument so aufbläht, signifikant Größe reduzieren. Ich arbeite täglich in Word, auch an Dokumenten mit mehreren hundert Seiten, aber ein solches Problem und 0,5 GB große Dateien kenne ich nicht.

  • aber ein solches Problem und 0,5 GB große Dateien kenne ich nicht.

    Ich betreue Officenutzer und kann von den Beschränkungen des .DOC Formats an der Stelle ein Lied singen :D

    Natürlich wäre auch das sicherlich kleiner wenn die entsprechenden Auflösungen von Bildern verwendet werden, macht hald aber 0 Kompression.Daher kommt man da einfach schneller an das Limit.


    Mfg Alex

    Und wenn irgendwann Alles um dich herum ekelhaft wirkt brauchst du dich nicht zu wundern, wenn du selber ekelhaft wirst.
    NMZS

  • Frag mich da auch was er da macht.

    Ich arbeite unter Libre-Office mit mehren hundert MB grossen Dateien - (Teilweise 500mb gross), aber bei diesen sind auf ca 200 Seiten jeweils hochauflösende Bilder ....


    Wer meine Beschreibungskarten von den CC's kennt weiss worum es geht ....

    Entweder macht Word mit Bildern echten MURKS (intern als BMP speichern? :) ... oder es ist Murks *G*


    Wie gesagt, einfach mal mit Libre-Office öffnen ... und testen.

  • Zu Uni-Zeiten hatte ich mit Word 2.0 (!) meine 484 Seiten starke Diplomarbeit erstellt - mit zahllosen Bilddateien (in Farbe). Dazu hatte ich mit einem Zentraldokument gearbeitet, das alle "Kapitel" zusammenhielt. Da hatte ich keine Probleme mit der (für damalige Verhältnisse) riesigen Datenmenge (außer mit dem Disketten-Handling für das Backup ...)


    Ich muss die offene Frage noch einmal zu meinem Verständnis stellen:


    Warum benutzt du Word 2003?


    Willst du kein anderes verwenden (Retro-Gedanke oder wg dem Lizenzgebaren von MS) oder kannst du kein anderes verwenden (ebenfalls Retro-Gedanke, also olles Betriebssystem und schlappe Hardware ;-))


    Weshalb nutzt du keine OpenSource oder ggf. sogar ein brandaktuelles Word zur Bearbeitung? Die Ergebnisdateien kannst du doch wieder als Word 2003-Datei abspeichern (wenn du kein DOCX möchtest)?


    Gruß,


    .:. lutz

    "There is no reason for any individual to have a computer in his home." Ken Olson, president, chairmen and founder of Digital Equipment Corp, 1977

  • Falls es unbedingt so eine große Datei mit Word 2003 sein muß, wäre ein Aufsplitten in einzelne Kapitel auch ein gangbarer Weg.

    Dann gibts auch mit zerstörten Formatierungen nicht gleich so viel Streß.


    Gruß Jörg

  • Willst du kein anderes verwenden (Retro-Gedanke oder wg dem Lizenzgebaren von MS) oder kannst du kein anderes verwenden (ebenfalls Retro-Gedanke, also olles Betriebssystem und schlappe Hardware ;-))

    Auf seinem Rechner läuft Windows 7. Darauf läuft auch ein ganz aktuelles Office 2016.

    Weshalb nutzt du keine OpenSource oder ggf. sogar ein brandaktuelles Word zur Bearbeitung? Die Ergebnisdateien kannst du doch wieder als Word 2003-Datei abspeichern (wenn du kein DOCX möchtest)?

    Warum soll er wieder als DOC speichern? Darin liegt ja teils die Größenbeschränkung auf 512 MB.


    Wer vernünftige Ergebnisse will, sollte aktuelle Software verwenden. Im Falle von LibeOffice kostet die noch nicht mal was. Er muss nur seine Formatierungen in der Datei nochmal prüfen, LibreOffice stellt manches anders dar, das lässt sich aber korrigieren.

  • Tja diese Probleme hatten wir 1998 auch schon. Da mussten wir ein Word-Dokument für die Abschlussarbeit anfertigen. Bei mir waren das etwas unter 1000 Seiten mit Abbildungen und jeder Menge Sourcecode :-)


    Das Layout hatte ich zunächst am Mac unter Ragtime begonnen, dann exportiert und in Word am PC weiter geführt (nachdem man mir sagte, es würde nur Word akzeptiert). Bei Seite 300 begann Word nicht mehr so zu funktionieren, wie es sollte und kleine Formatierungsänderungen schlugen plötzlich auf alle Folgeseiten durch. Mir blieb letztlich nichts anderes übrig, als das Dokument nach Kapiteln zu teilen und separat zu speichern. Das allein war ein ganzes Wochenende Arbeit (ca 18h am Stück ohne schlaf-pausen).


    Seitdem meide ich Word wie die Pest.


    Als Alternative verwende ich OpenOffice (bzw. ein Derivat) und bin bisher sehr zufrieden.

  • Du bist also auch so einer, der Erfahrungen von vor 20 Jahren auf heute extrapliert.


    Mir geht nichts über mein Office 2013. 64 Bit und ohne Cloud, außer dass ich vor einiger Zeit bei einer Neuinstallation noch ein paar GB OneDrive geschenkt bekommen habe.


    Früher habe ich auch gerne Libre bzw Openoffice genommen, die haben mir aber ein paar Funktionen weggeschnitten, die ich gerne gehabt habe: Importfilter für teils steinalte Textverarbeitungsformate, HTML-Export. Gibts alles aber in der Form nicht mehr. Da kann man dann auch bei MS-Office bleiben, im Detail immer noch besser als Libreopenoffice. Ich nutze Libreoffice heute eigentlich nur noch, um zu versuchen defekte Officefiles zu öffnen, das ist da ein bischen robuster als MS.

  • Um Gottes Willen... 1000 Seiten? ein halbes Gigabyte? - was macht ihr da? das liest doch keiner. Und sehr wissenschaftlich hört sich das auch nicht gerade an, selbst für philosophische oder theologische Abhandlungen - das treibt doch jeden Prüfer zur Weißglut (nebenbei: die Diplomarbeit von Albert Einstein war gerade mal 20 Seiten lang, und abzüglich Deckblatt, Inhaltsverzeichnis und Schrifttumsverzeichnis waren das 17 Seiten thematische Ausarbeitung).

    Ich glaube, bei solchen Ausmaßen wäre es effektiver, auf den Computer zu verzichten und die alte Triumph Adler wieder hervorzuholen... :) Und falls es wirklich nicht anders geht, dann lassen sich die Seiten zur Not auch einzeln abspeichern und bearbeiten.

  • Hallo Stynx,


    aus leidiger Erfahrung muss ich ähnliches berichten ... aufgrund dieser Probleme habe ich mal zwischen Samstag und Dienstag früh zur Abgabe insgesamt 10h Stunden Schlaf in Summe bekommen um aus den Resten wieder eine Arbeit zusammenzubauen -- Erfahrung mit dem guten Word ---


    ist aber auch ein ähnliches Verhalten bei späteren Word Versionen ....

  • Um Gottes Willen... 1000 Seiten? ein halbes Gigabyte? - was macht ihr da? das liest doch keiner.

    Ich habe hier gerade ein Buch vorliegen, zu dem ich auch beigetragen habe, A4 Format, 520 Seiten, zweispaltig 10 Punkt Schrift, knapp 1000 Fotos (Dampflokomotiven). Und es macht Spaß, die Beiträge der anderen Autoren zu lesen, sehr spannend.

  • So..... nach den interessanten Kommentaren; Libre Office hat die Datei geöffnet und fast nichts musste formatiert werden, selbst die Bilder waren top. Bei den Geisteswissenschaften sind Arbeiten dieses Ausmaßes übrigens durchaus üblich..... Dank an alle Helfenden

  • So, habe mich jetzt mal durch die Arbeit gewühlt; ich muss vorausschicken: weder für meine Diplom- noch für die beiden Staatsexamensarbeiten hat mich Word 2003 im Stich gelassen und getreu dem Spruch "Never change a running system" wollte ich es auch so bei der Dissertation machen - nun ja, ich werde mich jetzt wohl auch von Word verabschieden! Libre Office hat die Datei geöffnet und alles ist gut - bis auf ein paar Dinge - vielleicht kann hier aber jemand helfen:

    1. das Inhaltsverzeichnis klammert Kapitel aus, obwohl diese richtig im Text sind.

    2. Grafiken umfassen mehr Platz als sie darstellen, so rückt die Abbildungsbeschriftung zu weit weg.

    3. Auch im Text sind jetzt leere Abschnitte drin, die sich - genauso wie Punkt 2 - nicht mittels Entf aufheben lassen.


    Ihr merkt sicherlich - ein professioneller Layouter bin ich nicht - wenn da jemand helfen kann, wäre das prima.