Vintage Computing Festival / Classic-Computing in Berlin am 07./08.10.2017

  • Moin, moin,


    ich wollte mal fragen wer alles von euch am 07.10. in Berlin auf dem Vintage Computing Festival ist? Ich wollte gerne dorthin und suche ggf. noch Mitfahrer oder würde gerne Leute aus dem Forum dort kennenlernen, wenn sie auch dort sind.

    [url]http://sdtb.de/technikmuseum/veranstaltungen/vintage-computing-festival-berlin/
    [/url]


    Andreas

  • Hallo,


    ich werde schon morgen (ups ist ja schon heute 6.10) zum Aufbau dort sein und natürlich auch am 7./8. :) 
    Schau doch mal am Stand 29 (ABBUC/ATARI) vorbei damit wir uns dann kennenlernen können.


    bis dann
    Ralf

  • Hallo,


    ich werde schon morgen (ups ist ja schon heute 6.10) zum Aufbau dort sein und natürlich auch am 7./8. :) 
    Schau doch mal am Stand 29 (ABBUC/ATARI) vorbei damit wir uns dann kennenlernen können.


    bis dann
    Ralf

    Kann ich gerne machen. Ich hatte auch gelesen, dass ein Milan mit dabei sein soll bei den jüngeren Ataris. Da ich auch einen habe, würde ich mir den auch echt gerne ansehen. ;) Ich bin mal gespannt. Ist mein erstes Mal dort in Berlin.

  • Ich bin da, Stand 44

    Quidquid id est, timeo Danaos et dona ferentes


    Mein Netz: Acorn | Atari | Milan | Amiga | Apple IIGS | Macintosh | SUN Sparc | NeXT |SGI | IBM RS/6000 | DEC Vaxstation| Raspberry Pi | PCs mit OS/2, BeOS, Linux, AROS, Windows, BSD | Stand-alone: Apple //c | Sinclair QL | Amstrad | PDAs

  • Ich bin da, Stand 44

    Das ist super Georg! Dann komme ich vorbei und nerve Dich! 8-) :P Ich bin gespannt, was ich alles sehen werde. Bestimmt reicht die Zeit nicht ansatzweise, fürchte ich. Ich komme gegen 13:00 Uhr in Berlin an und um 17:00 Uhr muss ich leider vom Technikmuseum schon wieder los, weil ich mich noch mit einem alten Bekannten treffen wollte. Um 21:00 Uhr geht's dann zurück. Wird bestimmt anstrengend morgen, aber ich freue mich schon riesig.


    Und ich hoffe, ich finde mich einigermaßen zurecht. Ist bestimmt aller verdammt groß dort.

  • Auch nicht für sonstige Technik? Im Technikmuseum gibt es ja 'ne Menge zu entdecken: http://sdtb.de/technikmuseum/ausstellungen/

    Das Probelm ist der muss auch bis 17:00 Uhr arbeiten und wollte danach noch in Ruhe was mit mir trinken. Aber das ist jetzt eh leider alles hinfällig. Gestern fuhren meine Züge lt. Bahnapp noch, aber heute morgen als ich los wollte ... Totalausfall. Der gesamte Zugverkehr ist lahmgelegt in Norddeutschland. Kein einziger Zug fährt wegen des Sturms. Ich empfinde das aber nicht wirklich als Sturm. Es ist ein wenig windig und das ist's oft hier und die Züge fuhren dennoch immer. >:( Es kommt eben immer anders als man denkt und als geplant. Ich wünsche aber allen anderen viel Spaß in Berlin und hoffe, dass ich es auf jeden Fall das nächste Mal schaffe.

  • Der gesamte Zugverkehr ist lahmgelegt in Norddeutschland. Kein einziger Zug fährt wegen des Sturms. Ich empfinde das aber nicht wirklich als Sturm. Es ist ein wenig windig und das ist's oft hier und die Züge fuhren dennoch immer.


    Es war wohl eher der Sturm vom Donnerstag gemeint. Einige Züge fahren seitdem immer noch nicht von und nach Berlin.

  • Es war wohl eher der Sturm vom Donnerstag gemeint. Einige Züge fahren seitdem immer noch nicht von und nach Berlin.

    Stand in unserer Tageszeitung vorhin auch. Es sind wohl sehr viele Bäume
    auf den Strecken gelandet und auch Oberleitungsmasten teilweise
    umgekippt. :( Mal sehen ob ich am Montag zur Arbeit komme.


    Ich
    selbst hatte den Sturm hier im Norden gar nicht als so schlimm
    empfunden. Der Höhepunkt war auch nur recht kurz. Etwas mehr als eine
    Stunde war es echt etwas windig und hier im Ort ist auch einiges
    runtergekommen. Auf dem einen Bauernhof hatte es zwei richtig große alte
    Eichen umgehauen. Beim Tennisverein ist auch was runtergekommen von den
    Eichen. Ein großer Ast hat uns das Dach unserers Geräteschuppens etwas kaputt
    gemacht. Aber ansonsten hielt sich das alles in Grenzen. Aber eben alles
    innerhalb einer Stunde. Danach war's wieder recht ruhig.

  • Wir waren gestern als Besucher da. Und es ist wirklich eine gelungene Veranstaltung. Habe sehr viele nette Leute getroffen. Sogar die Leute vom Sicherheitsdienst :) waren nett anzuschauen.
    Ein ganz lieben Dank möchte ich den Jungs aus sprechen welche die tolle Party am Abend organisiert haben, Die Musik war klasse und wir wollten gar nicht mehr ins Hotel zurück.

  • Hallo in die Runde


    An dieser Stelle mal ein Aufruf von mir an alle, die in Berlin waren bzw. im Moment geradce noch sind:


    Schreibt kurz euren Eindruck und eure schönsten oder schlimmsten Erlebnisse auf!


    Ich würde auf der Homepage gern eine möglichst bunte Nachlese zur Veranstaltung machen und dazu brauche ich euren Input.


    Und postet eure Fotos


    Gern nehme ich auch DVDs entgegen, bitte PM für die Anschrift.


    Gruß- Georg B. aus B. (jedenfalls im Moment)

    Quidquid id est, timeo Danaos et dona ferentes


    Mein Netz: Acorn | Atari | Milan | Amiga | Apple IIGS | Macintosh | SUN Sparc | NeXT |SGI | IBM RS/6000 | DEC Vaxstation| Raspberry Pi | PCs mit OS/2, BeOS, Linux, AROS, Windows, BSD | Stand-alone: Apple //c | Sinclair QL | Amstrad | PDAs

  • Mir hat es sehr, sehr gut gefallen ... sehr gute Location, alles top durchorganisiert & sogar bewacht ... angenehme Menschen, sehr interessante Gespräche, tolle & seltene & außergewöhnliche Ausstellungsstücke (sogar ein IBM 360/Mainframe war zu bestaunen ...), gutes Restaurant & Party-Location ... kurzweilige, sachliche, bündige JHV mit interessanten, zielführenden Wortbeiträgen ... schöne Verlosung, die unerwartet fix über die Bühne ging.


    Ich fahre auf jeden Fall sehr gerne wieder hin ... hoffe nur auf bessere Verkehrsverhältnisse ... die waren am Freitag nämlich eine echte Katastrophe.


    Danke ans Orga-Team & alle Beteiligten!


    Gruß,


    Erik


    Anbei meine persönlichen "Highlights" ...

  • Ganz ehrlich, schade! Da schleppen Leuts ganze Mainframes auf die Veranstaltung, bringen uralte Drucker wieder zum Laufen, stellen Apple-Konkurrenz-Rechner und Einplatinencomputer der 1970er aus, zeigen CBM-Rechner im Büroeinsatz, sogar mit Hardwarevirtualisierung/Multitasking, usw. Und dann ist für dich das Highlight ein gold besprühter C64. Wirklich schade!

  • Und dann ist für dich das Highlight ein gold besprühter C64


    ... klaro ... ist ja mein Lieblingsrechner!! :D (Ich verstehe aber schon was du meinst ... die von dir genannten Rechner habe ich auch bestaunt und mit den jeweiligen Ausstellern darüber gesprochen ... waren selbstverständlich auch klasse und habe die nicht alle fotografiert ... :tüdeldü: )


    Gruß,


    Erik

  • Bevor ich zur eigentlichen Veranstaltung komme, möchte ich mit dem einzigen Kritikpunkt beginnen:
    Im Vorfeld wurde in der Amiga-Communtity laut, dass Ausstellern nahe gelegt wurde, doch ihre Allerwelt-Amigas zu Hause zu lassen und lieber nachzuschauen, ob sie nicht interessantere Exponate in Ihrer Sammlung hätten. Hierdurch sollte wohl eine gewisse Vielfalt in der Ausstellung erzielt werden. Ich fand diesen Grundgedanken durchaus legitim und habe mich daher nicht weiter um die entbrannten Diskussionen gekümmert. Auf der Veranstaltung selbst war ich dann allerdings ein wenig verwundert, denn es standen immerhin fast vier komplette Tischreihen voller 8- und 16-Bit-Ataris (ich meine mich alleine an vier Falkons zu erinnern) PLUS einen Falkon und vier STs im Gaming-Bereich. Bevor jetzt mit Entrüstung geantwortet wird: Ich fand das durchaus toll und ich habe schon immer sehr gerne über den Tellerrand geschaut. Es mutet nur etwas verwunderlich an, wenn Aufgrund o.g. Aussagen auf der gesamten Ausstellung letztlich nur DREI Amiga-Computer anzutreffen sind. Und bitte: Wir wollen jetzt nicht in Erbsenzählerei verfallen. Ich denke ihr versteht, worauf ich hinaus will.
    Einfach für's nächste Jahr im Hinterkopf behalten ;-)


    Nun aber zu den schönen Dingen der CC+VCFB 2017:
    Ich hatte ja das Vergnügen bereits am Aufbautag mit dabei sein zu dürfen. Zunächst viel natürlich der wirklich schöne Veranstaltungsort ins Auge. Die zahlreichen Security-Leute haben ihre Arbeit anfänglich sehr eifrig wahrgenommen, wurden dann aber etwas entspannter. Ich glaube die Präsenz wurde aber durchaus als positiv wahrgenommen. Auch wenn die Orga die Vorbereitungen scheinbar selbst ein wenig chaotisch wahrgenommen hat, empfand ICH alles als gut durchorganisiert. Das hier und da noch etwas unvorhersehbares "aufploppt" ist bei so großen Veranstaltungen normal und die Orga hat darauf souverän reagiert.


    Jeder hat zweifelsfrei seine eigene Wahrnehmung, was interessant ist und was nicht. Auch, wenn alte Racks mit Bandlaufwerken und andere wissenschaftliche Monströsitäten beeindruckende Kisten sind: Sie interessieren mich nur beiläufig. Dennoch habe ich beim Ausladen des OCM-Transporters geholfen und die schwere Kiste mit in den Ausstellungsraum gebuckelt ;-)


    Hier ein Bild vom Samstag:


    Obwohl ich kein großer Spieler bin, fand ich den Aufbau des Flipper und den Blick in sein Inneres viel interessanter. Auch die seinerzeit gefloppte Spielkonsole Pipin von Apple habe ich erstmals in Natura bestaunen dürfen:
     


    Natürlich habe ich auch eine Runde Midi-Maze und den Bomberman-Klon auf den einleitend erwähnten Ataris gespielt. Zum Bomberman-Clone wäre noch zu erwähnen, dass dieser so eingestellt war, dass man bestimmte Add-Ons ausschliesslich mit den Jaguar-Joypads, nicht aber mit den normalen Joysticks (mangels B- und C-Taste) nutzen konnte. Da werden die Spieler mit den Joysticks schnell handlungsunfähig und somit zum Opfer. ;-)


    Neben dem Amiga begeistere ich mich generell für die alten und neuen Apple-Geräte. Von letzteren gab es ja (wieder) einige schöne Exemplare aus der Sammlung von Jörg Gudehus zu sehen. Spannend fand ich auch die nicht selbsterklärende Präsentation des originalen Equipments für den Film WARGAMES. Gut, dass mich der Aussteller (sorry, habe den Namen vergessen) angesprochen hat, sonst wäre ich wohl ein weiteres Mal an seinem Tisch vorbei gelaufen, ohne mein Wissen erweitert zu haben ;-) Leider habe ich recht wenig fotografiert. Hier noch ein paar Bilder:


     


    Abschliessend sei noch erwähnt, dass das direkt angrenzende Cafe (Kantine würde fast schon abwertend klingen) den guten Eindruck des Veranstaltungsortes abgerundet hat. Kaffee, Kuchen und eine kleine Auswahl warmer Gerichte wurden von den Ausstellern und Gästen gut aufgenommen. Und Samstag Abend war es der ideale Ort für die Chiptune-Party.

  • Hallo Ernie,
    ich war selbst einer, der Aussteller der vielen Tischreihen mit ATARIs.
    Ich antworte nicht mit Entrüstung, wir wollen doch zusammenhalten .....
    Schwerpunkt waren diesmal Computerclubs und der ABBUC /ATARI ist mit über 400 Mitgliedern einer der bedeutensden. Ich habe auch einen C64 und war erfreut, daß diesmal auch der C64 Club Berlin vertreten war. Ich arbeite auch mit KC 85/4 und habe in vielen Foren nachgfragt ob der KC-Club kommt ..... nichts.
    Habe mich gefreut, daß ich vier Tische bekommen habe und natürlich auch bemerkt ATARI war vielleicht überrepräsentiert.
    Gibt es denn AMIGA-Clubs und warum haben die nicht xx Tische bestellt ? Es hängt auch davon ab, ob die Leute auch bereit sind Geräte auszustellen die Ausstellungen zu betreuen, Vorträge zu halten, zu erklären .......
    Bei uns, also ABBUC war die Bereitschaft da und ich habe Sonnabend 11 Stunden ...uff.


    Wenn unsere bestellten Tische nicht genehmigt werden ---- bitte dann können auch AMIGA, C64, Spectrum, .........Also bitte nicht sauer sein.
    Ralf
    ich bin müde ---- Bilder folgen später

  • Ich verstehe Ernies Kritik so, das eigentlich alle Aussteller gebeten wurden, mal zu überlegen, ob man statt dem 20. Atari oder Amiga oder C64 nicht was eher ungewöhnliches zeigen will. Und die Amiga-User haben daraufhin was anderes gezeigt. Hinsichtlich der Vielfalt hätte der ein oder andere Atari-Aussteller ja vielleicht auch noch was exotisches gehabt - unabhängig von einem Club oder so. Es liegt nicht daran, dass von den Amiga-Fans nicht genug Leute da waren (das hat man auf anderen CCs gesehen wo Amiga und Atari etwa gleich stark vertreten waren).


    Gruß, Jochen

  • Ich war mit zwei durchaus interessanten Amigas angemeldet, und wurde von der Veranstaltungsleitung angeschrieben, ob ich nicht lieber etwas Interessanteres mitnehmen möchte als Amigas. Schon ganz zu Anfang wurde gesagt, dass Amiga und C64 langweilig sind, und allenfalls in die Spieleecke passen. Dies hat natürlich dazu geführt, dass die "Amiganer" sich von Anfang an ausgegrenzt und ausgeschlossen gefühlt haben, und gar nicht erst gekommen sind. Von daher sehe ich schon eine grundsätzliche Unvereinbarkeit von VCFB, die ja mehr auf Mainframes, Lochkartenleser und Nadeldrucker spezialisiert sind, und dem für alle Systeme offenen VzEkC, und sollten gemeinsame Veranstaltungen in Zukunft vermeiden.

  • Ich war mit zwei durchaus interessanten Amigas angemeldet, und wurde von der Veranstaltungsleitung angeschrieben, ob ich nicht lieber etwas Interessanteres mitnehmen möchte als Amigas. Schon ganz zu Anfang wurde gesagt, dass Amiga und C64 langweilig sind, und allenfalls in die Spieleecke passen. Dies hat natürlich dazu geführt, dass die "Amiganer" sich von Anfang an ausgegrenzt und ausgeschlossen gefühlt haben, und gar nicht erst gekommen sind. Von daher sehe ich schon eine grundsätzliche Unvereinbarkeit von VCFB, die ja mehr auf Mainframes, Lochkartenleser und Nadeldrucker spezialisiert sind, und dem für alle Systeme offenen VzEkC, und sollten gemeinsame Veranstaltungen in Zukunft vermeiden.


    Ich fand gerade die Vielfalt der Systeme berauschend. Es gab u.a. einen großen Atari-Bereich, CPC-Stand, Sinclar, DDR-Computer, Macs und vieles, vieles mehr. Wir betreuten mit der 48 Tische umfassenden "Spieleecke" den größten Bereich (was ja nicht ganz mit der Mainframes-Theorie einhergeht) und bekamen keine Vorgaben, welche Systeme wir aufbauen sollten. Wir hatten uns daher für eine bunte Mischung aus populären und seltenen Systemen entschieden. Bei der Bitte von Stefan Höltgen um Abwechslung kann es sich nur um die Befürchtung gehandelt haben, am Ende 50 C64 und 50 Amigas zu sehen - das kann man verstehen, zumal das Vintage Computing Festival traditionell eine Exotenschau ist.


    Was ich außerdem reizvoll fand, war der Austragungsort in einem Technikmuseum, genau genommen sogar neben einer Computer-Sonderausstellung, die an dem Wochenende ausnahmsweise ebenfalls kostenfrei war (und in der der goldene C64 stand; der war also kein VCFB-Mitbringsel, sondern ständiges Exponat dort). Hinzu kamen weitere Annehmlichkeiten wie vernünftige Verpflegung, sehr ordentliche Toiletten und komfortables Auf- und Abbauen, da man quasi bis an den Stand fahren konnte.

  • Ja, Vielfalt ist sehr gut. Aber Vorab-Zensur, wo ziemlich deutlich gesagt wurde, dass Amiga und C64 nicht erwünscht sind, geht gar nicht! Und man kann nicht behaupten, dass das nicht stimmen würde, man konnte das Ergebnis ja sehen! Vielfalt war bisher nie ein Problem auf einer CC, ganz ohne Planwirtschaft und Zensur.