Amiga 600 HD - Startet nicht

  • Moin Moin zusammen!


    Ich habe vor Kurzem einen A600HD bekommen und will den wieder flott machen. Für mich sind Amigas noch absolutes Neuland, ich komme eher so aus der C64-Ecke :)


    Was ich bis jetzt gemacht habe:
    - RAM-Modul entfernt, Batteriesäure von einem RTC-Schaltkreis


    - Gehäuse von Innen gereinigt, dieselbe Batteriesäure
    - Batteriesäure auf der Hauptplatine neutralisiert, Lötstopplack abgekratzt (da warte ich im Moment auf eine Tube Lötstopplack um das wieder hübsch zu machen)


    Und nein, Kondensatoren hab ich noch nicht getauscht :) Die (Keramik-)Kondensatoren sind noch auf dem Postweg und werden eingesetzt sobald sie hier eintreffen.



    Vorhin ist das bisher passende Netzteil angeschlossen und ich habe mal probiert das Gerät einzuschalten - leider kein Bild. Ich habe nach und nach Peripheriegeräte entfernt - Tastatur, Floppy und Festplatte, leider keine Änderung. Eine eingelegte Disk wurde beim ersten Start entriegelt, aber nicht gelesen. Die Power-LED auf der Tastatur leuchtet konstant grün, sonst leuchtet nichts auf.


    Im Anschluss habe ich das Gerät ein paar Minuten laufen gelassen und mit meinen Fingerknöcheln die Temperatur der ICs abgetastet, eine Übersicht davon hänge ich diesem Beitrag an.


    Achja, ich habe versucht Ton und Bild über die DB-23-Buchse und über die Composite-Ausgänge abzugreifen, beides ohne Ergebnis. Der Fernseher flackert kurz, mehr leider nicht.


    So, jetzt meine Frage an euch:
    Kann ich jetzt noch irgendwas probieren? Denke jetzt steht als nächstes das Tauschen der Elkos an, oder?


    Was Werkzeug angeht hab ich so ziemlich alles da, nur kein Oszilloskop. Dafür aber ein Mikroskop :D

  • Hallo Jensma!


    Der 600er ist ein sehr schöner kleiner Rechner, der wird wieder.


    1.) Hast Du das Board komplett ausgebaut und in Essigsäure gebadet? Nicht daß auf der Unterseite oder in irgendwelchen Spalten noch der Tod lauert. Das Bad am besten mehrstufig, nach Essigsäure gründlich mit Wasser abspülen, dann Sprühwäsche mit Kontakt WL. Macht am meisten Sinn wenn die Elkos runter sind, dann putzt Du den Elektrolyt gleich mit weg.


    2.) Die Elkos würde ich vor der intensiven Fehlersuche mal tauschen. Der 600er läuft auch ohne Elkos, aber nicht, wenn welche niederohmig geworden sind, oder der Elektrolyt schon gewütet hat.


    3.) Miß mal bitte mit einem Multimeter (besser Oszi) Amplitude und Ripple auf der 5V Schiene. Mehr als +/-100mV Ripple sollten nicht sein. Meßpunkt z.B. am Kickstartrom http://www.amigawiki.de/doku.php?id=de:parts:kickrom#lightbox[de:parts:kickrom]/0/
    Pin1 - Pin 21


    4.) Temperaturwahrnehmung ist etwas sehr subjektives. Frag mal einen Schmied, was heiß und kalt ist :) Wenn Du ein Thermometer hast, kannst Du mal auf den Chips messen. Beim 600er sollte definitv nichts >45 Grad C werden.


    5.) Ein Amiga ändert beim Einschalten die Helligkeit der Power LED nach 1-2 Sekunden, dann fängt das Laufwerk an zu tackern, wenn alles in Ordnung ist (wenn keine Disk eingelegt). Ton kommt keiner, es wird ein Startbild angezeigt. Am besten mit Composite testen und einem Fernseher.


    6.) Das Kickstart-Rom ausbauen, Sockel anschauen und Beinchen mit Glasfaserstift putzen

  • Moin Toshi!


    Danke für deine Antwort!


    zu 1.) Ich habe das Board komplett ausgebaut, auf der Unterseite war auch ein Säreschaden. Den hab ich auch neutralisiert und abgekratzt. Ein Bad wollte ich machen wenn ich alle Elkos entfernt habe, damit das Essig auch überall hinkommt :)
    zu 2.) Oh, super Tipp! Danke, dann kann ich das Board ja testen bevor ich die neuen Kerkos einlöte.
    zu 3.) Mach ich morgen nachmittag und aktualisiere diesen Beitrag/den ersten Beitrag oder poste einen neuen :) Oszi habe ich leider nicht, aber ein mittelflinkes Multimeter.
    zu 4.) Hehe, ja :D Also keiner der ICs war zu heiß zum Anfassen. Denke nicht dass die 45°C überschritten haben. Hatte nur mal irgendwo gelesen, dass wenn bestimmte ICs kalt sind (Gary(Gayle) zB, dass die dann defekt sein könnten. WOllte das im Hinterkopf behalten.
    zu 5.) Alles klar, LED bleibt leider permanent eingeschaltet und keines der Laufwerke rattert.


    edit: Werde am Kickstart messen - ist es übrigens richtig, dass er wie im Bild angeschlagen ist? (Sockel-Steckplätze über den ersten und letzten Pin frei)


    edit 2: zu 6.) Werde ich machen, danke! Glafaserstift hab ich hier, ich berichte dann morgen :)

  • achso. Beim Elkos auslöten/ausdrehen größte Vorsicht. Oft hat der Elektrolyt die Pads schon so geschädigt, daß die nicht mehr hoch mechanisch belastbar sind und abreissen. Wenn das passiert hast Du Spaß mit Fädeldraht.


    EDIT: Der Kickstart ist richtig eingebaut.

  • Ich habe hier A600 - Reparatur durch Kondensatortausch den Kondensatortausch meines A600 mit Bildern dokumentiert. Und meine feinmotorischen Fähigkeiten würde ich maximal irgendwo im Mittelfeld ansiedeln... :wacko:


    Super Idee, werde ich mal ausprobieren! Ist mir hundert mal lieber als das reine Abdrehen.

  • Hmm hatte ich auch - gleiches Fehlerbild..der kommt ggfls. nicht aus dem Reset ;-)


    Ich hatte einen bestimmten kerko ausgemacht und kurzgeschlossen und er lief ;-)


    Ich such den mal raus - bevor du jetzt alles rausreisst, kannst den mal messen/testen.


    Grüße,
    Marcus

  • So, ich noch mal :)
    Uff, den IC herunter zu bekommen war eine Heidenarbeit. Das Ding saß bombenfest. Denke ich werde den Sockel gegen einen Doublewipe austauschen. Im Anhang sind die Messergebnisse :) Während des Messens waren die Spannungen stabil.


    Für Morgen ist dann das Essigbad geplant, werde dann wieder berichten :)



  • Hab Dir Mist erzählt: Miß mal bitte zwischen Pin 21 und 30, sorry ( :fp: ). Zwischen Pin 30 und dem Massepad sollte im ausgeschaltetem Zustand 0 Ohm sein. Die mittlere Messung scheint brauchbar zu sein (sagt aber nicht über den Ripple aus - aber selbst mit +/-0.2V Ripple sollte der Amiga anlaufen, wenn auch nicht stabil). Also ich glaube mal am NT liegts nicht. Ist -12V und +12V auch da? Wobei er ohne -12V auch läuft, bis auf RS232.
    Kannst Du zum Beispiel am Trapdoor Expansion Bus abgreifen (letzte beiden Pins)


  • Hab Dir Mist erzählt: Miß mal bitte zwischen Pin 21 und 30, sorry ( :fp: ). Zwischen Pin 30 und dem Massepad sollte im ausgeschaltetem Zustand 0 Ohm sein. Die mittlere Messung scheint brauchbar zu sein (sagt aber nicht über den Ripple aus - aber selbst mit +/-0.2V Ripple sollte der Amiga anlaufen, wenn auch nicht stabil). Also ich glaube mal am NT liegts nicht. Ist -12V und +12V auch da? Wobei er ohne -12V auch läuft, bis auf RS232.
    Kannst Du zum Beispiel am Trapdoor Expansion Bus abgreifen (letzte beiden Pins)


    Mach ich, wenn die Platine wieder trocken ist - Im Moment nimmt sie mit der RAM-Erweiterung ein gemütliches Essigbad :)


    Ich habe vorher alle Kondensatoren entfernt. Zunächst habe ich die Methode probiert den Kelch zu erhitzen und dann den Kondensator abzudrehen - gleich beim ersten hats PIFF! gemacht und das Ding ist geplatzt. Vor Schreck habe ich auch noch ein Lötpad abgerissen. Habs mit Sekundenkleber wieder drangeklebt, mal hoffen dass es hilft :)


    Die meisten SMD-Kondensatoren waren ausgelaufen, allerdings nur minimalst und nach erster Betrachtung auch ohne Schäden am Board. Einer war etwas mehr ausgelaufen, da hab ich den Siff schon mal grob abgrekratzt, Bild davon im Anhang.


    Als nächstes wirds die Platine geschrubbt, mit Wasser gespült und getrocknet :)

  • sieht doch gut aus.
    Ein Kompressor (möglichst mit Abscheider oder ein Ölfreier) zum Trockenblasen hilft. Eine andere Methode ist spülen mit IPA, das verdrängt das Wasser und trocknet sehr schnell an Luft. Ich würde trotzdem ein paar Tage warten mit der Wiederinbetriebnahme. Wasser kann sich lange halten in Spalten. Zahbürste finde ich auch nicht schlecht zum putzen mit ein paar tropfen Spülmittel. Sekundenkleber: Bin ich mal gespannt ob das hält. Acrylatklebstoffe sind in der Regel nicht stabil bei üblichen Löttemperaturen.

  • Alles klar, danke euch beiden. Werde das Board ohnehin noch eine Weile liegen lassen müssen, die Kondensatoren sind ja noch nicht hier. Ich habe nur so olle Druckluftdosen, denke damit probiere ich es erst mal. Isoprop hab ich auch noch da, föhnen werde ich wohl auch mal :D


    Nachtrag: Arrrgh, gerade beim Schrubben gesehen dass ich die beiden Kondis für den Audioausgang übersehen habe :roll:

  • Nachtrag: Arrrgh, gerade beim Schrubben gesehen dass ich die beiden Kondis für den Audioausgang übersehen habe :roll:


    Das sind die blödsten, weil direkt daneben der Anschluß für den Folienleiter sitzt. Das Oberteil dessen kannst Du ausklipsen. Den Rest kannst Du mit Kaptonband umkleben, damit ein Abrutscher mit dem Lötkolben keine Schmelzspuren im Anschluß hinterläßt.


  • Das sind die blödsten, weil direkt daneben der Anschluß für den Folienleiter sitzt. Das Oberteil dessen kannst Du ausklipsen. Den Rest kannst Du mit Kaptonband umkleben, damit ein Abrutscher mit dem Lötkolben keine Schmelzspuren im Anschluß hinterläßt.


    Gesagt, getan :) Ging reibungslos, den Stecker habe ich sogar draufgelassen. Und die beiden scheinen auch noch intakt gewesen zu sein :)


    An einigen Footprints der ehemaligen Kondensatoren scheint es Reaktionen gegeben zu haben, die hab ich mit Isoprop abrubbeln können. Im Moment liegt die Platine mit der RAM-Platine in einem offenen Karton in der Nähe einer Heizung.

  • So, wieder ein kleines Update: Heute habe ich das Board und die RAM-Erweiterung mit Isoprop geflutet, ausgeblasen und abgetupft. Sieht wieder wie neu aus :)


    Morgen werde ich wohl den neuen Kickstart-Sockel einsetzen und mal Spannung draufgeben. Dann werde ich die Messpunkte von Toshi abklappern.


    Achja! Der neue Sockel hat 40pins - sollte ja kein Problem sein. Weiß jemand wieso da ein 42pin-Sockel verbaut wurde? Soll ich lieber einen 42pin-Sockel nehmen, weil irgendwelche Erweiterungskarten die beiden Extrapins nutzen? :grübel:

  • Ui. Sockel rausgebaut? War der angefressen? Schaden tuts bestimmt nicht.


    Btw, ich bin diesbezüglich kein Fachmann, aber ein Handtuch als Unterlage ist nicht grade ESD-gerecht meiner Meinung nach. Besser auf der Holzplatte oder auf sowas: http://www.shop.geltron.de/esd-matte-600x900mm-ableitend-hellblau/p40505.html?source=google&medium=adwords&keyword=&matchtyp=&device=c&gclid=Cj0KCQjwx8fOBRD7ARIsAPVq-NlsIXg1env6mOYXTsUX_bmlFtUPIsj8XZyCRbipsAVPEVvOZB-S0WsaAvTuEALw_wcB
    arbeiten, wenn Du das häufiger machst.

  • Ui. Sockel rausgebaut? War der angefressen? Schaden tuts bestimmt nicht.


    Btw, ich bin diesbezüglich kein Fachmann, aber ein Handtuch als Unterlage ist nicht grade ESD-gerecht meiner Meinung nach. Besser auf der Holzplatte oder auf sowas: http://www.shop.geltron.de/esd-matte-600x900mm-ableitend-hellblau/p40505.html?source=google&medium=adwords&keyword=&matchtyp=&device=c&gclid=Cj0KCQjwx8fOBRD7ARIsAPVq-NlsIXg1env6mOYXTsUX_bmlFtUPIsj8XZyCRbipsAVPEVvOZB-S0WsaAvTuEALw_wcB
    arbeiten, wenn Du das häufiger machst.


    Mja, der Sockel sah nicht mehr so schön aus.


    Keine Sorge, das ist ein ESD-Handtuch, doppelt geerdet.. nee, nur Spaß :) Ist das erste mal dass ich so eine große Platine bearbeite, sonst mache ich das immer auf einer ESD-Matte. Danke dass du mich darauf aufmerksam gemacht hast, hab ich glatt übersehen. 8|

  • 40-poliger Sockel reicht! Wahrscheinlich hatte Commodore noch viele 42er Sockel rumliegen und hat dann diese verbaut! In den Sockel kommt nur das KS-ROM rein und das hat nur 40 Beinchen...

  • 40-poliger Sockel reicht! Wahrscheinlich hatte Commodore noch viele 42er Sockel rumliegen und hat dann diese verbaut! In den Sockel kommt nur das KS-ROM rein und das hat nur 40 Beinchen...


    Danke, hab den Sockel gerade eingesetzt, die Beinchen vom Kickstart geschrubbelt (da war n dicker Belag drauf, sogar der Glasfaserstift hatte da Probleme!) - dann Netzteil und RGB-Kabel dran, mit dem Fernseher vertüdelt, Daumen gedrückt und...


    Weißer Bildschirm! - Startbildschirm! Hurra!


    Nur leider noch alles tierisch am "zuckeln". Manchmal gibt es einen vertikalen Bildlauf, und horizontal wackelts überall. Liegt das an den noch fehlenden Kondensatoren?


    Achja, ich hab Spaßeshalber noch das Diskettenlaufwerk samt einer dubiosen Diskette angesteckt - scheint ebenfalls zu funktionieren! Bombe! :anbet:


    Oh, und über Composite kommt kein Video raus.


    Hier das Zucken in Aktion:
    https://www.youtube.com/watch?v=4G05H9D9tTg

  • Während ich noch auf die Kondensatoren warte hab ich die Gehäuseunterseite mit einem Bleichgemisch (12% oxycream aus dem Frisörhandel + Glycerin damits nicht austrocknet + Xanthan damit es eine puddingmäßige Konsistenz bekommt) bestrichen und in die Sonne gestellt.
    Allerdings war nach einer Stunde die Sonne weg :( Naja, ein bisschen was hat's gebracht :)


    Bei Gelegenheit stelle ich es wieder raus.

  • Heute kamen die Kondensatoren und wurden eingelötet. Allerdings zuckt und scrollt das Bild immernoch ziemlich stark, und über Composite flackert es zwischen schwarzweiß und farbig. Naja, wenigstens Stereo-Sound klappt!


    Ein Freund hat mir sein altes Oszi angeboten, das werde ich wohl zum Suchen des Fehlers nutzen. Falls jemand das Fehlerbild kennt - dann bitte melden :razz:



    Fällt im Video kaum auf, die Farbe "blitzt" :)


    https://www.youtube.com/watch?v=cPjeL-j6sDk

  • Fehlerbild kennt -


    Erst mal Glückwunsch zum Teilerfolg! Ich kenne den Fehler nicht. Bitte nicht böse sein, wenn die Tips sehr trivial sind, ich
    hab auch schon Stunden mit dem Auslöten von Chips verbracht und dann wars schlußendlich ein triviales Software- oder Kabelproblem.


    Ich würde folgendes Probieren:
    - war der Amiga definitv trocken?
    - andere Monitore (oder die vorhandenen an anderen Amigas testen) um auszuschließen, daß ein Bildschirmdefekt vorliegt.
    - Das Videokabel ist in Ordnung und hat keinen Wackler?
    - Mal auf der Rückseite, v.a. um Agnus und ECS-Denise nach kalten Lötstellen suchen oder Korrosion um die Pins.
    - Chips, die was mit Video Output zu tun haben (Vidio Hybrid, Denise, Agnus) kalt und warm machen (Kältspray, Haarfön) und schauen, ob das Problem mitwandert
    - anderes Netzteil (known good) probieren, ich glaube, um "Ripple" auf dem 5V Signal hast Du Dich noch nicht gekümmert.
    - In der Workbench einen anderen Screen Mode probieren, ob das Problem mitwandert.


    Für mich sieht das Problem eher nach einem analogen Problem oder Timing/Sync-Verstärkung aus. Also möglicherweise der Video Hybrid, die Denise und/oder das Hühnerfutter drumherum. Bildfehler bei defekten Rams oder Agnus sehen imho anders aus.


    Bevor Du Dich ans Austauschen der SMD Custom Chips machst und alle Dinge oben nicht zielführend sind, würde ich ggf nochmal beim EAB oder a1k fragen, ob die noch einen guten Tip haben.

  • - war der Amiga definitv trocken?
    > Jop. Das zittrige Bild hat der ja auch schon vor der Essigbehandlung erzeugt :)


    - andere Monitore (oder die vorhandenen an anderen Amigas testen) um auszuschließen, daß ein Bildschirmdefekt vorliegt.
    > Hab ich, an zweien wackelt das Bild wie im Video, am dritten wandert ein dicker dunklerer Streifen von oben nach unten durchs Bild


    - Das Videokabel ist in Ordnung und hat keinen Wackler?
    > Jop!


    - Mal auf der Rückseite, v.a. um Agnus und ECS-Denise nach kalten Lötstellen suchen oder Korrosion um die Pins.
    - Chips, die was mit Video Output zu tun haben (Vidio Hybrid, Denise, Agnus) kalt und warm machen (Kältspray, Haarfön) und schauen, ob das Problem mitwandert
    > Mach ich & werde berichten!


    - anderes Netzteil (known good) probieren, ich glaube, um "Ripple" auf dem 5V Signal hast Du Dich noch nicht gekümmert.
    > Ripple teste ich mit dem eintreffenden Oszi, ein weiteres Netzteil habe ich leider nicht.


    - In der Workbench einen anderen Screen Mode probieren, ob das Problem mitwandert.
    > Hab leider keine Disk dafür 8|


    Danke für die Ratschläge!


    Achja, das Oxyzeug ist dieses hier: https://www.amazon.de/B-I-K-Gm…nsive-Creme/dp/B0016L0XAY